Dr. Cordula Brand
Wissenschaftliche Koordinatorin und Geschäftsführerin des IZEW
Dr. Cordula Brand ist Geschäftsführerin und wissenschaftliche Koordinatorin des IZEW. Sie studierte Philosophie, Linguistik und Anglistik in Essen, war DFG-Stipendiatin im Graduiertenkolleg Bioethik und wurde 2009 in der Philosophie zum Thema personale Identität promoviert. Als Humboldt-Stipendiatin verbrachte sie ein Jahr an der Keio-Universität in Tokyo.
Forschungsschwerpunkte
- Theoretische Grundlagen der Organisationsethik
- Fragen der Vermittlung ethischer Kompetenzen
- Wissenschaftsethik und Wissenschafttheorie
- Fragen nach dem Verhältnis von Moralpsychologie und normativer Ethik
- Theorien der Intersubjektivität
- Theorien der personalen Identität, der Begriff der Person
Werdegang
| 2016 | Geschäftsführerin und wissenschaftliche Koordinatorin des Internationalen Zentrums für Ethik in den Wissenschaften. |
| 2015 | Wissenschaftliche Koordinatorin des IZEW. |
| 2014 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin am IZEWim Arbeitsbereich Ethik und und Bildung. |
| 2013 | Stipendiatin der Humboldt Stiftungsowie der Japanese Society for the Promotion of Science (JSPS), Keio Universität, Tokyo. |
| 2009-2012 | Post-Doc Stipendiatin im DFG Graduiertenkolleg "Bioethik – Selbstgestaltung des Menschen durch Bioethniken" am IZEW.Projekt: Das Ich im Wir, das Du in Mir. Die Rolle der Intersubjektivität in der Bioethik. |
| 2009 | Promotion am philosophischen Seminar der Universität Tübingenmit dem Titel: "Personale Identität oder menschliche Persistenz? Ein naturalistisches Kriterium" (summa cum laude). |
| 2007 | Wissenschaftliche Koordinatorin des DFG Graduiertenkollegs "Bioethik" am IZEW. |
| 2004-2006 | Stipendiatin im DFG Graduiertenkolleg Bioethik am IZEW. |
| 2001-2004 | Studium der Philosophie, Anglistik und Linguistik, Universität Essen.Magisterarbeit: "Nicht-reduktionistischer Materialismus. J.R. Searles Philosophie des Geistes in der Kritik." |
Publikationen
| Monographie |
| Brand, C. (2010): Personale Identität oder menschliche Persistenz? Ein naturalistisches Kriterium. Paderborn: Mentis. |
| Sammelbände |
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| Artikel und Buchbeiträge |
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| Veröffentliche Konferenzbeiträge |
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| Eingeladene Vorträge |
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Mitgliedschaften
| Okt. 2022 | stellv. Mitglied im Senat der Universität Tübingen, Statusgruppe Mittelbau |
| Seit 2022 | Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft der Humboldtianer e.V. |
| Seit 2016 | Stellvertretende Vorsitzende der Regionalgruppe Tübingen, Deutsche Gesellschaft der Humboldtianer e.V. |
| Seit 2016 | Schriftführerin des Vereins zur Förderung der Ethik in den Wissenschaften e.V. |
| Seit 2015 | Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Fort- und Weiterbildungskonzeptes „Professionsethik. Sexualität und Macht in Schule und Sozialer Arbeit“, Institut für Erziehungswissenschaften, Universität Kassel. |
Seit 2009
| European Society for Philosophy of Medicine and Health Care |
| Seit 2004 | Association for Scientific Study of Consciousness |
| Seit 2003 | Gesellschaft für analytische Philosophie e.V. |
| Seit 2002 | Deutsche Gesellschaft für Philosophie e.V. |
Abgeschlossene Projekte
- Grundlagen der Organisationsethik | Aspekte der Gestaltung von Organisationen die ethisches Handeln und die Entscheidungsfindung von Mitarbeitenden beeinflussen
- Graduiertenkolleg Bioethik | Koordination der dritten Förderphase der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Graduiertenkolleg „Bioethik – Zu Selbstgestaltung des Menschen durch Biotechniken“
- Führungsethik als Ethik in den Wissenschaften | Entwicklung und Evaluation von Lehrkonzepten zur Führungsethik für MINT-Studierende und Promovierende, um ethische Führungskompetenzen zu fördern und langfristig in der Hochschullehre zu verankern
- BMBF-Klausurwoche: Psychologie statt Ethik? Zu den Chancen und Risiken empirischer Moralforschung für unser ethisches Selbstverständnis | Projektleitung WS 2015/16, SS 2016 sowie Wissenschaftliche Koordination
- Zertifikatsstudiengang “Ethik in Organisationen” | Weiterbildung für Fachkräfte im Bildungs- und Sozialbereich zum Umgang mit ethischen Fragen in ihren respektiven Berufsfeldern
- Nachhaltige Entwicklung und Wissenschaftsethik - Gegenseitige Impulse und wechselseitige Herausforderungen | Zunehmender Bedarf an Übernahme von Verantwortung seitens der Wissenschaft in modernen Challenges unter Erwägung von Limitationen
- Gemeinwohlorientierung im Zeitalter der Digitalisierung | Entwicklung von ethischen Konzepten Hinsicht auf die Beziehungen zwischen Mensch, Technik und Umwelt