Digital Humanities

Wie erleichtert die Digitalisierung die Arbeit mit Forschungsgegenständen in den Geisteswissenschaften?
Welche Möglichkeiten und Grenzen haben digitale Methoden und Techniken im Bereich der text- und bildorientierten Wissenschaften?
Wo und wie können Digitalisate recherchiert, betrachtet und bearbeitet werden?
Zu diesen Fragen bieten wir grundlegende Beratung, Einführungen für Studierende wie Forschende, und können ggf. auf spezialisierte Expert*innen, Plattformen und weitere Angebote verweisen.

Die nächsten Einführungen zu digitalem Arbeiten in den Philologien finden statt per Zoom

  • am 20.4.21, 11-13 Uhr
  • am 21.4.21, 14-16 Uhr

Themen:

  • Digitalisierung und Digitalisate
  • Möglichkeiten und Grenzen IT-gestützter Forschung
  • Methoden und Tools
  • Virtuelle Forschungsumgebungen
  • Forschungsdatenmanagement

Anmeldung bitte an johannes.kleinspam prevention@uni-tuebingen.de

Motivation

  • Die Digitalisierung von Print- und der massive Anstieg von born-digital-Medien machen zahlreiche Texte und audiovisuelle Materialien elektronisch verfüg- und bearbeitbar.
  • Mit Hilfe einschlägiger computergestützter Techniken und Tools können sie in neuartiger Weise betrachtet und erforscht werden.
  • Je nach Forschungsfrage lassen sich mit maschineller Unterstützung Ergebnisse erzielen, die in "händischer" Arbeit nicht oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand möglich wären - insbesondere bei der automatischen Untersuchung sehr großer Korpora (soz. big data in den Geisteswissenschaften).
  • Mehr noch eröffnen sich dadurch ganz neue Fragen, Arbeitsweisen (z. B. kollaborative Annotation) und Analysemethoden, v. a. quantitativer Art (u. a. Textähnlichkeitsmethoden wie Stilometrie, semantische Analysen via topic modeling oder Visualisierungen statistischer Auswertungen).
  • Die Qualität der Fragestellungen und Resultate hängt nichtsdestoweniger immer von der Kreativität und dem kritischen Umgang mit den IT-Werkzeugen der Forschenden ab.

Linksammlung / Externe Angebote