Slavisches Seminar

22.01.2026

Die deutsch-ukrainische Geschichte. Historische Narrative und politische Verantwortung

Vortrag von Steffen Dobbert im Rahmen der Veranstaltungsreihe Brennpunkt Ukraine

Donnerstag, den 22.01.2026 • 18:15 Uhr
Altes Oberschulamt • Keplerstr. 2 •  Hörsaal 001

Der Journalist und Bestsellerautor Steffen Dobbert ist ein profilierter Kenner der Ukraine. Seine zahlreichen Recherchereisen haben ihn in verschiedene Teile des Lands geführt. Während des turbulenten Jahreswechsel 2013/14 berichtete er vom Majdan über die ukrainische Revolution der Würde. In seinem Buch Ukraine Verstehen (2022) gibt er einen exzellenten Überblick über die Geschichte, Politik und Freiheitskampf der ukrainischen Nation. Im gemeinsam mit Ulrich Thiele verfassten Bestseller Nord Stream. Wie Deutschland Putins Krieg bezahlt (2025) deckt Steffen Dobbert die Kumpanei der deutschen Moskau Connection mit der russischen Wirtschaft und Politik auf.

Derzeit interessiert sich Steffen Dobbert für die vielfältigen deutsch-ukrainischen Beziehungen. Von deren Geschichte und Bedeutung ist in Deutschland noch viel zu wenig bekannt.
In seinem Vortrag geht Steffen Dobbert der Wirkkraft historischer Narrative nach. Vor dem Hintergrund des aktuellen Geschehens mit seiner hektischen Abfolge von Gesprächsrunden, Gipfeltreffen und „Friedensplänen“ greift er auch drängende Themen unser vom Krieg geprägten Gegenwart auf und fragt nach der politischen Verantwortung, der sich die deutsche und ukrainische Gesellschaft zu stellen haben.

Moderation: Prof. Dr. Klaus Gestwa (KOSME-Vorstand) vom Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit statt. 
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