Tamara Hundorova ist, speziell seit ihrem Buch Післячорнобильска бібліотека (The Post-Chornobyl Library; ukr. 2005, engl. 2019), eine der international bekanntesten ukrainischen Literaturwissenschaftlerin. In ihrer gegenwärtigen Forschung verknüpft sie Literaturwissenschaft, Gender Studies und Kulturgeschichte miteinander, wobei sie die ukrainische Literatur im Kontext des europäischen literarischen Feldes liest.
In ihrem Vortrag blickt sie auf das Phänomen der „Neuen Frau“ in den Werken Olha Kobyljanskas und entdeckt sie als eine der zentralen Stimmen der europäischen Moderne. Im Zentrum des Vortrags steht Kobyljanskas Vision eines Feminismus der Melancholie.
Vortrag in englischer Sprache.