Die ukrainische Feministin, Menschenrechtsaktivistin und Schriftstellerin Victoria Amelina, die zu Kriegsverbrechen in der Ukraine recherchierte, starb nach einem russischen Raketenangriff im Juli 2023. Freunde und Kolleginnen sorgten nach ihrem Tod für die Veröffentlichung der Fragment gebliebenen Kriegsberichte, Porträts von Anwältinnen, Journalistinnen und Aktivistinnen.
"Amelina verleiht in diesem Buch einerseits Opfern eine Stimme auch hinsichtlich möglicher juristischer Aufarbeitungen des Unrechts, andererseits setzt sie es in Beziehung zur Geschichte sowjetischer Gewaltherrschaft in der Ukraine insbesondere in den 1930ern" (Claudia Dathe).
Andreas Rostek, Verleger der edition.fotoTAPETA, wo das Buch erschienen ist, stellt Amelinas Blick auf Frauen den Krieg im Blick vor.