Zentrum für Islamische Theologie

ZITh Newsletter Ausgabe 1/2017 - 13.02.2017

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

das Jahr 2017 beginnt am ZITh voller Elan! Wir freuen uns, Ihnen hier einen Überblick über die Neuigkeiten präsentieren zu dürfen.

Das ZITh-Team hat sich wiedermal erheblich verstärkt. Wir haben mittlerweile sieben Professuren. Drei neue Professuren sind zu den bereits bestehenden vier dazugekommen:

Den Lehrstuhl für Hadithwissenschaften und prophetische Tradition hat Juniorprofessor Ruggero Vimercati Sanseverino inne, den Lehrstuhl für Islamische Religionspädagogik, Juniorprofessorin Fahimah Ulfat und den Lehrstuhl für Praktische Islamische Theologie für Seelsorge und Soziale Arbeit, Juniorprofessor Abdelmalek Hibaoui. Der Lehrstuhl für Hadithwissenschaften und prophetische Tradition und der Lehrstuhl für Praktische Islamische Theologie für Seelsorge und Soziale Arbeit sind einmalig in Deutschland.

Dementsprechend ist auch das Studienangebot breit gefächert. An unserem Zentrum für Islamische Theologie können vier Studiengänge absolviert werden:

Personell hat sich auch einiges geändert:

Wir freuen uns, dass Dr. Ursula Bsees und Herr Ahmed Sadouki dieses Semester ihren Dienst als neue Lektoren für Arabisch angetreten haben.

Herr Redoine Baghdadi und Khaled Radhouani haben das ZITh Ende letzten Jahres verlassen. Wir wünschen Ihnen alles Gute und bedanken uns für die hervorragende Zusammenarbeit.

Aufgrund dieser erheblichen personellen Aufstockung wachsen wir auch im Bereich der Nachwuchsförderung. Die Zahl der DoktorandInnen ist auf 14 gestiegen. Sie sind allesamt im Doktorandenkonvent eingebunden.

Das ZITh hat im Juli 2016 eine internationale akademische Tagung zum Thema „Islamic Theology – Past, Present and Future. Global Challenges and Prospective Synergies in the Academic Study of Islam“ veranstaltet. Neben vielen Workshops und Vorträgen, wurden auch zwei Ringveranstaltungen im letzten Jahr organisiert: „Women and Religion“ und „Islamische Bildungsarbeit“, zu denen hervorragende Gastwissenschaftlerinnen und –wissenschaftler eingeladen wurden.

Liebe Leserinnen und Leser, es hat sich viel getan und es wird sich weiterhin vieles tun. Wir sind sehr glücklich über diese schönen Ereignisse berichten zu dürfen, trotz der traurigen Ereignisse, die uns letztes Jahr erschüttert haben. Daher wünschen wir Ihnen und uns von ganzem Herzen ein friedliches Jahr 2017!

Jun.-Prof. Dr. Fahimah Ulfat


Nachrichten

Ernennung zu Juniorprofessoren

Mit großer Freude darf das Zentrum für Islamische Theologie bekannt geben, dass Frau Dr. Fahimah Ulfat, Herr Dr. Abdelmalek Hibaoui und Herr Dr. Ruggero Vimercati Sanseverino zu Juniorprofessoren ernannt wurden. Das Zentrum wünscht allen drei Juniorprofessoren alles Gute und viel Erfolg.

Masterstudiengang „Praktische Islamische Theologie für Seelsorge und Soziale Arbeit“ (Master of Arts)

Das Zentrum für Islamische Theologie bietet seit dem Wintersemester 2016/17 den in Westeuropa einmaligen Masterstudiengang „Praktische Islamische Theologie für Seelsorge und Soziale Arbeit“ an. Derzeit sind zehn Studierende in dem Masterstudiengang, der interdisziplinär und interreligiös ausgerichtet ist, eingeschrieben. Das Studium strebt eine praxisnahe Ausbildung islamischer Seelsorgerinnen und Seelsorger an und vermittelt gleichzeitig Handlungskompetenzen für die Praxisfelder der Sozialen Arbeit. Somit werden die Masterstudierenden für ihre zukünftigen Berufsfelder (in Krankenhäusern, Gefängnissen, Flüchtlings- und Jugendarbeit, Schulen und Gemeinden etc.) ausgebildet. Derzeit kooperiert das ZITh mit dem Zentrum für Kriminologie in Tübingen, der JVA Stuttgart Stammheim und mit dem Caritasverband Stuttgart. Forschung und Lehre erfolgen interdisziplinär mit den Abteilungen für Praktische Theologie der Katholisch- und Evangelisch-Theologischen Fakultäten der Universität Tübingen.

Christlich – Muslimisches Gesprächsforum

Im Rahmen der christlich-muslimischen Seminare (unter Leitung von Dr. M. Abdallah (ZITh) und Prof. B. J. Hilberath (Katholisch-Theologische Fakultät)) entstand die Idee, ein offenes Gesprächsforum sowohl für Studierende als auch für andere Interessenten anzubieten. In den christlich-muslimischen Seminaren konnten Fragen, die mit dem Thema nicht direkt in Verbindung standen, sowie von persönlicher Art waren, nicht behandelt werden. Das Gesprächsforum ermöglicht die Auseinandersetzung mit jeglicher Art von Fragen in einem geschützten Raum. Pro Semester finden in der Regel drei Gesprächsforen statt. Die vorgegebenen Termine werden sowohl auf der Webseite des ZIThs als auch der katholischen Erwachsenenbildung bekannt gegeben. Die zu behandelnden Themen werden von den jeweils teilnehmenden Personen bestimmt. Die Bandbreite der bisherigen Themen reichte vom Gottesbild bis hin zu Fragen des religiösen Alltags (z.B. Begleitung von Kranken und Sterbenden, Miteinander beten etc.). Das Gesprächsforum bietet somit eine Plattform für alle an interreligiösen Themen Interessierte an.

Tübingen Research World Tour 2016

Im Rahmen der Tübinger Research World Tour 2016 besuchte Prof. Dr. Lejla Demiri zwischen dem 3. und 5. Oktober 2016 die Universität Uppsala. Sie schloss sich der Delegation der Universität Tübingen an, welche von Herrn Professor Engler geleitet wurde. An der Universität Uppsala traf sich Prof. Dr. Demiri mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Arabischen und Semitischen Sprachen aus der Abteilung für Linguistik, sowie christlichen und muslimischen Theologinnen und Theologen der Theologischen Fakultät, um über mögliche künftige Kooperationen in der Forschung und in der Lehre zu diskutieren.

Vortrag von Prof. Dr. Demiri an der Universität Sarajevo

Prof. Dr. Demiri hat auf der Konferenz „Higher Islamic Education in/for Europe“, die vom 14. bis zum 16. Oktober 2016 an der Fakultät für Islamwissenschaften in Sarajevo stattfand, einen Vortrag gehalten. Die Konferenz wurde vom Center for Advanced Studies in Sarajevo organisiert und zog Referentinnen und Referenten aus England, Frankreich, Deutschland, Österreich, Russland, Bosnien, Kosovo, Mazedonien, Serbien, Bulgarien und der Türkei an.

Delegationsreise nach Oman

Jun.-Prof. Dr. Ruggero Vimercati Sanseverino hat am 30. Oktober an einer 5-tägigen Delegationsreise der Universität Tübingen nach Oman teilgenommen. Es wurden u.a. die Sultan Qabus Universität, die Universität von Nizwa, die Deutsche Universität in Maskat und die Islamische Universität besucht. Es fand ebenfalls ein Gespräch mit der Ministerin für Höhere Bildung statt. Herr Vimercati Sanseverino konnte das Zentrum für Islamische Theologie vorstellen und sich ein konkretes Bild über die Möglichkeiten des Arabisch-Lernens im Oman machen.

Gründung einer europäischen Akademie der Religionen in Bologna

Unter der Schirmherrschaft des europäischen Parlaments fand am 05.12.2016 in Bologna die Konferenz zur Gründung einer europäischen Akademie der Religionen (European Academy of Religion) statt. Die Initiative wird von verschiedenen Gesellschaften getragen und stellt eine Forschungsinitiative von wissenschaftlichen Gesellschaften und Verbänden, Zentren und Gelehrten dar. Die teilnehmenden Referentinnen und Referenten hoben die Bedeutung der Religion für Europa hervor und führten auf, dass Theologie und Religionswissenschaften zur Aufklärung beitragen können und deshalb wichtige Voraussetzungen für einen Dialog der Religionen schaffen. Bei dieser historischen Konferenz repräsentierte Dr. Samer Rashwani das Zentrum für Islamische Theologie und zeigte den Stellenwert und die Leistungen des neu etablierten Studiengangs der Islamischen Theologie in Tübingen für etliche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf.


Studium und Lehre

Ein gutes Jahr für die jüdisch-muslimische Begegnung

Im Jahr 2016 konnten weitere wichtige Schritte gegangen werden, um den freundschaftlichen Austausch von Juden und Muslimen als festen Bestandteil der am ZITh gelebten Dialogkultur zu etablieren. [mehr]


Forschung

Dienstreise nach Amman

Vom 07.08.2016 bis zum 26.08.2016 hat Ferishta Bakhtari, wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZITh, in Amman am Madarik Institut geforscht, mit dem Ziel Rechtsgelehrte und Hadithgelehrte zur Thematik „Frauen im öffentlichen Raum in der Frühzeit des Islam“ zu befragen. Als Grundlage dienten verschiedene klassische Werke, in denen Berichte über das Leben der Frauen und Männer der Frühzeit beschrieben werden. Bakhtari hatte die Möglichkeit ihre Fragen mit Dr. Ahmad Snobar (Hadithwissenschaftler), Dr. Usama Nimr (Hadithwissenschaftler) und Shaykh Hamza Karamali zu besprechen, Hadithe aus dem „Muṣannaf“ vonʿAbd ar-Razzāq San’anī und Beschreibungen der Gelehrten, Tradenten und Ṣaḥāba im „Siyar aʿlāmi ʾn-nubalāʾ“ von aḏ-Ḏahabī kritisch zu untersuchen. Die Erkenntnisse erlauben Bakhtari Debatten und Problematiken zu Geschlechterfragen besser zu verstehen und die relevanten Texte hierzu einzuordnen.


Studierende und Fachschaft

Workshop und Vortrag: An Introduction to Islamic Geometric Design

Das Zentrum für Islamische Theologie (ZITh) hatte im Rahmen einer gemeinsamen Organisation mit ihrer Fachschaft (FAITH) vom 03.11.16 bis zum 06.11.16 Eric Broug zu Gast. Eric Broug ist ein unabhängiger Autor und Lehrer, der sich in islamischer Geometrie spezialisierte und sich größtenteils autodidaktisch ausgebildet hat. [mehr]

„Wie ist es eigentlich im Islam?“ - Workshop von Studierenden

Am 17.12.16 und 14.01.17 fand zum ersten Mal der Workshop „Wie ist es eigentlich im Islam? - Diskurse zu brisanten Themen“ statt. Dieser wurde von den Studierenden Hacer Üstün, Imran Coskun, Yasemin Dülgar und Erkan Binici mit der Unterstützung von den Dozenten Patrick Brooks und Jun-Prof. Dr. Fahimah Ulfat organisiert. [mehr]

Islamisch-Christlicher Gesprächskreis Tübingen (ICGK)

Im Wintersemester 2012/13 war es soweit. Sowohl die Fachschaft der Islamischen Theologie (FAITH), als auch die der Evangelischen Theologie wagten den ersten Schritt und gründeten eine Dialoggruppe zwischen Studierenden beider Theologien. Durch effektive Werbung in den eigenen Fakultäten und in der Öffentlichkeit schaffte der Islamisch-Christliche Gesprächskreis bereits im Sommersemester 2014 seinen Durchbruch und lädt seitdem zum interreligiösen Austausch ein. [mehr]


Veranstaltungen und Aktivitäten

Tagung „Islamic Theology – Past, Present and Future“

Im Rahmen der Mercator Sommer-Akademie 2016 fand eine internationale Tagung zum Thema „Islamic Theology – Past, Present and Future. Global Challenges and Prospective Synergies in the Academic Study of Islam“ vom 23.07.2016 – 24.07.2016 am ZITh statt. [mehr]

Tagung zum Thema „Mystik und Politik - interreligiös”

Gemeinsam mit der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart veranstaltete das ZITh vom 21. bis zum 23. Oktober 2016 in Weingarten eine Tagung zum Thema „Mystik und Politik – interreligiös“. Es nahmen zahlreiche renommierte Mystik-Expertinnen und -Experten und Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler an der Tagung, die von Jun.-Prof. Dr. Erdal Toprakyaran und Dr. Christian Ströbele organisiert wurde, teil. [mehr]

Fotoausstellung „Re-Frame Islam”

Gemeinsam mit dem Deutsch-Amerikanischen Institut Tübingen (d.a.i.) war das Zentrum für Islamische Theologie Partner bei der Fotoausstellung „Re-Frame Islam“. Am 15. Dezember 2016 wurde die Ausstellung mit der Arbeit von Nassim Hadj-benali eröffnet. Dieser versuchte das Alltagsleben von verschiedenen deutschen muslimischen Gemeinschaften mit Hilfe von Bildern darzustellen. Hadj-benali präsentiert durch seine Profilaufnahmen von lächelnden Muslimen verschiedener Ethnien und Altersgruppen eine Gegendarstellung zu dem oft verzerrten Bild von Muslimen in Medien. Mujadad Zaman (Wissenschaftlicher Mitarbeiter) vertrat das ZITh bei der Eröffnungsveranstaltung der Ausstellung und referierte über die Bedeutung dieser Arbeit für ein besseres Verständnis zwischen verschiedenen Gemeinschaften. Die Ausstellung kann noch bis zum 14. April 2017 in den Räumlichkeiten des d.a.i. besichtigt werden.


Leute

Das ZITh begrüßt zum Wintersemester 2016/17 zwei neue Arabisch-Lektoren, zwei Teach & Tübingen - Fellows und eine neue Fremdsprachensekretärin:

Dr. Ursula Bsees studierte Arabistik an der Universität Wien (Promotion 2015). Sie war zuletzt angestellt im Digitalisierungsprojekt „Papyri of the Early Arab Period Online“ in der Papyrussammlung der Österreichischen Nationalbibliothek. Ihre Forschungsgebiete umfassen Arabische Papyrologie (hauptsächlich literarische und semi-literarische Papyri), Islamische Manuskripte und Islamischer Volksglaube (speziell in Ägypten). Seit September 2016 ist Dr. Bsees Lektorin für Arabisch am ZITh.

Vladimir Lasica studierte Philosophie an der Universität Sarajevo (M.A.). Im Oktober 2013 begann er mit seinem Ph.D. – Programm an der Marmara Universität in Istanbul in der Abteilung für Islamische Philosophie. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Klassische und mittelalterliche Philosophie, Mystik (christlich, islamisch und jüdisch), Logik, islamischer Glaube und Religionsphilosophie. Seit Oktober 2016 arbeitet er als Gastdozent (Teach @ Tübingen Fellow) am ZITh und bietet das Seminar „Islamic Philosophy and the Tahafut of Imam Al-Ghazali“ an.

Ahmed Sadouki studierte Semitistik im Hauptfach, Judaistik und Geschichte und Kultur des Nahen Orients in den Nebenfächern an Ludwig-Maximilians-Universität München mit dem Abschluss M.A. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Reim und Metrik in der klassischen arabischen Dichtung, arabische Lapidarien und arabische Farbenlehre. Seit September 2016 ist Sadouki Lektor für Arabisch am ZITh.

Jennah Sari arbeitet momentan als Fremdsprachensekretärin am Lehrstuhl für Islamische Glaubenslehre unter der Leitung von Prof. Dr. Demiri. Im letzten Jahr studierte Sari im Masterstudiengang „Islamische Theologie im europäischen Kontext“ und schreibt derzeit ihre Masterarbeit. In ihrer Freizeit engagiert sie sich im Bereich des interreligiösen Dialogs im Rahmen des Vereins Saphir e.V.


International

Kooperationspartnerschaft im Projekt „Religions et convictions en partage“

Das ZITh ist seit dem 01. Januar Kooperationspartner im Projekt „Religions et convictions en partage“, das von dem EU Förderprogramm Interreg-Oberrhein gefördert wird. Das Projekt wird von der Universität Straßburg getragen, die Universitäten Basel und Heidelberg sind neben Tübingen weitere Kooperationspartner. Jun.-Prof. Dr. Ruggero Vimercati Sanseverino ist Sprecher des ZITh und vertritt das Zentrum im wissenschaftlichen Beirat des dort ansässigen Institut de l’Interreligieux. Neben der Gründung des Instituts hat das Projekt zum Ziel, ein europäisches Universitätsdiplom und einen Master für interreligiöse Studien zu etablieren. Für das ZITh bedeutet das von der EU geförderte Projekt einen weiteren Schritt in Richtung Internationalisierung, insbesondere auf europäischer Ebene.


Ankündigungen

Think outside the box - Praktikum der Theologien

Im Rahmen des hochschulweiten Projektes WILLE „Wissenschaft lernen und lehren“ leitet Herr Dr. Mahmoud Abdallah das Projekt „Bildung durch Verantwortung“. Das Ziel des Projektes ist es, den Studierenden anhand von Service Learning die Möglichkeit zu geben, ihr erlerntes Fachwissen in Verbindung mit ihrem gesellschaftlichen Engagement in die Praxis umzusetzen und diese zu erweitern. Aufgrund der „Bildung durch Verantwortung“ wird dieses Projekt von Beginn an interreligiös gestaltet. Am 09.11.2016 trafen sich in diesem Rahmen die Evangelisch-Theologische Fakultät, die Katholisch-Theologische Fakultät und das Zentrum für Islamische Theologie zum Projektauftakt für das Praktikum der Theologien. Derzeit sind zwei Projekte im Aufbau. Eines dieser Projekte befasst sich mit Extremismus und Radikalisierung im Internet. Das andere Projekt beschäftigt sich mit der interreligiösen Bildung in verschiedenen Bildungsinstitutionen wie Kindergärten, Schulen oder Erwachsenenbildung. Das Projekt ist offen - interessierte Studierende sind herzlich eingeladen.

Zertifikatsstudium „Migration und Integration“

In diesem Jahr bietet die Universität Tübingen das Zertifikatsstudium „Migration und Integration“ an, welches aus sechs Modulen besteht. Zusammen mit der Katholischen und Evangelischen Theologie wird das Zentrum für Islamische Theologie das Modul „Religiöse und Interreligiöse Fragen in der Arbeit mit geflüchteten Menschen“ durchführen und begleiten.

Nähere Informationen zum Zertifikatsstudium:

Studienfahrt der Studierenden nach Andalusien

Vom 28.02 - 7.03.17 wird eine Studienfahrt nach Andalusien stattfinden. 17 Studierende des ZITh werden in Begleitung von einem Dozenten verschiedene Einrichtungen (Universitäten und Forschungszentren) in Granada und Córdoba besuchen und den Spuren sowohl jüdischer und christlicher als auch muslimischer Geschichte in Andalusien nachgehen. Neben der Alhambra werden im Rahmen der Studienfahrt deshalb u.a. auch die Kathedrale von Granada, die Moschee-Kathedrale in Córdoba und das jüdische Viertel besucht.