Zentrum für Islamische Theologie

Forschung

"Die Suche nach Wissen ist jedem Gottergebenen eine Pflicht." - Prophet Mohammed (s.a.s.)

Die am ZITH vertretenen Lehr- und Arbeitsgebiete dienen der Erforschung sowie der Vermittlung islamisch-theologischer Disziplinen und möchten dabei sowohl einem wissenschaftlichen als auch einem bekenntnisorientierten Anspruch genügen. Hierbei rücken insbesondere die Quellen islamischen Glaubens in den Mittelpunkt des Interesses, jedoch soll die islamische Glaubenslehre am ZITH auch mit allgemeinen geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen verknüpft werden. Ziel ist es, islamische Glaubensinhalte um eine ergänzende, akademisch begründete Perspektive zu erweitern, welche die Fundamente des muslimischen Glaubens wissenschaftlich erforscht.

Die Forschung am ZITH bietet die Aussicht, den islamischen Diskurs in der Bundesrepublik Deutschland und weltweit mitzugestalten.

Die Forschungsschwerpunkte der Lehrstühle liegen unter anderen auf den folgenden Gebieten:

Weiterhin bestehen am Standort noch weitere Forschergruppen und Kooperationen, darunter das Graduiertenkolleg „Islamische Theologie“, das die Stiftung Mercator mit 3,6 Millionen Euro fördert und die Nachwuchsforschergruppe "Rationalität und Vernunft im Leben und Denken der Muslime im globalen und pluralen Kontext. Konzeptionen islamischer Theologie."

Die Forschungsschwerpunkte des ZITH werden teilweise auch in enger Zusammenarbeit mit anderen Fakultäten der Universität Tübingen wahrgenommen. Dazu zählen hauptsächlich die Katholische und die Evangelische Theologie, die Philosophie, die Orientalistik, die Islamwissenschaft sowie die arabische Philologie und die Kulturwissenschaften am Standort.

Überdies arbeitet das ZITH mit anderen Hochschulen (z. B. Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg) zusammen, darunter Pädagogische Hochschulen, an denen Islamische Religionspädagogik unterrichtet wird, und die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Abgesehen davon ist die Kooperation mit Universitäten, an denen Islamische Studien etabliert werden (Erlangen-Nürnberg, Frankfurt, Münster/Osnabrück), eine wichtige Priorität für das ZITH.