Menschliches Schreiben im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz
Eigenes Schreiben und wissenschaftliche Identität
Am 18.05. veranstaltet Mitarbeiterin Jacqueline Bellon bei der Schader-Stiftung in Darmstadt in der Reihe "Menschliches Schreiben im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz" einen Workshop zu "Eigenes Schreiben und wissenschaftliche Identität" mit einem Impuls zu den Problemen mit wissenschaftlicher Identität und Integrität beim Schreiben mit und ohne LLMs bzw. anderen generativen und forschungsbezogenen KI-Tools.
Es kommen Beispiele aus der Praxis in den Blick - eine lange Liste von zurückgezogenen AI Slop Artikeln und strukturellen Problemen des akademischen Betriebs - , dann werden unter anderem Übungen aus dem Projekt zu "KI-Tools in der Hochschullehre" dürchgeführt und z.B. zwei mit verschiedenen Tools wie StudyTexter und Claude synthetisch erstellte Hausarbeiten anhand einer Liste von Kriterien bewertet, um im Anschluss die Frage zu stellen, wie wir als Forschende selbst eigentlich schreiben wollen:
Ist für die wissenschaftliche Identität ein eigener schreibender Zugang nötig? Gibt es fachspezifische Unterschiede?