Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW)

„Heilbronner Liste“. Teilprojekt: Ethische Kriterien zur KI-Tool-Bewertung

Das ethische Teilvorhaben ist eingebettet in das Verbundprojekt „Heilbronner Liste“, eine Kooperation zwischen der Akademie für Innovative Bildung und Management Heilbronn-Franken, dem Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung der Universität Tübingen sowie dem Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW). Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines umfassenden Bewertungsrahmens für digitale Bildungsanwendungen und KI-basierte Lehr-Lern-Tools. Dieser vereint didaktisch-methodische, rechtliche und ethische Kriterien, um Lehrpersonen sowie Lernenden Hilfestellungen bei der Auswahl und Nutzung geeigneter digitaler Werkzeuge anzubieten.

IZEW-Team

Förderinstitution

Laufzeit

April 2026 bis September 2027

Das Projekt

Das Teilvorhaben fokussiert auf die ethische Bewertung von KI-gestützter Bildungssoftware. Im Zentrum stehen unter anderem Kriterien zur Förderung digitaler Souveränität, zur kritischen Reflexion des KI-Einsatzes sowie zur alters- und kompetenzgerechten Gestaltung. Weitere Schwerpunkte bilden Barrierefreiheit, Diversitätssensibilität und die ästhetische Repräsentation von KI-Agenten und Companions  (z. B. Fragen der Anthropomorphisierung). Darüber hinaus werden Partizipationsmöglichkeiten der Nutzenden, der Schutz vor fehlerhaften oder diskriminierenden KI-Ergebnissen sowie die besondere Stellung vulnerabler Gruppen berücksichtigt. Auch Aspekte des Problem- und Beschwerdemanagements werden systematisch einbezogen.

Das entwickelte Kriteriensystem wird abschließend in Form eines frei zugänglichen Online-Ressourcenportals für Lehrpersonen bereitgestellt. Ziel ist es, dieses Angebot langfristig zu verstetigen und kontinuierlich zu aktualisieren.

Publikationen

Alle Publikationen zu diesem Projekt werden Sie in Zukunft hier finden.