Profil des Studiengangs

Der Masterstudiengang Schulpsychologie ist der erste und bisher einzige fachspezifische Masterstudiengang für Psycholog*innen in Deutschland.

Wichtige Daten

Studienbeginn: jeweils im Wintersemester
Regelstudienzeit: 4 Semester (mit Verkürzungsmöglichkeit auf minimal 2 Semester bei vorherigem Abschluss eines 4-jährigen Bachelorstudiengangs)
Umfang: 120 ECTS-Leistungspunkte
Bewerbungsfrist: 15. Juli. Die Bewerbung erfolgt online. Mehr dazu auf der Homepage des Studierendensekretariats der Universität Tübingen.

 

Schwerpunktsetzungen während des Studiums

Im Rahmen des Studiengangs gibt es verschiedene Wahlmöglichkeiten, die einen Zuschnitt des Studiums auf individuelle Vorkenntnisse und Interessen ermöglichen:

Psychologische Anwendungsfächer:
Es werden drei psychologische Anwendungsfächer (Klinische Psychologie; Wissens-, Kommunikations- und Medienpsychologie; Wirtschaftspsychologie) angeboten, aus denen mindestens eines gewählt wird.

Schulpsychologisches Basiswissen:
Zur Vertiefung schulpsychologischer Grundlagen werden Veranstaltungen aus verschiedenen Basisdisziplinen wie Kognitionswissenschaften, Sprachwissenschaften, Erziehungswissenschaften und der Soziologie zur Wahl angeboten.

Anwendungs- oder Forschungsorientierung:
Es besteht die Wahlmöglichkeit zwischen einer Anwendungs- oder Forschungsorientierung. In der anwendungsorientierten Vertiefung unterstützt ein Praktikum beim Übergang in die Berufstätigkeit, während in der forschungsorientierten Vertiefung fortgeschrittene Forschungsmethoden erlernt werden.

 

Berufliche Optionen nach dem Abschluss

Ein erfolgreicher Abschluss des Masterstudiengangs Schulpsychologie qualifiziert …

... für eine praktische Tätigkeit im schulpsychologischen Dienst. Deutschlandweit werden jährlich zahlreiche Stellen für Schulpsychologen besetzt. Zudem können sich für Psycholog*innen mit der Qualifikation Schulpsychologie vielfältige weitere Beschäftigungsmöglichkeiten im Bildungssektor ergeben.

... für eine wissenschaftliche Laufbahn in der Schulpsychologie, der Empirischen Bildungsforschung und der Pädagogischen Psychologie. So werden z. B. in Tübingen regelmäßig Doktorand*innen gesucht, die eine schulpsychologische Vorbildung haben. Studierende, die eine Promotion an der Universität Tübingen anstreben, können ihre Masterarbeit als Vorarbeit für die Dissertation einbringen.