Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät

Kommission für Ethik in der psychologischen Forschung

Der Fakultätsrat der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät beschloss am 05. Juli 2017 die Umbennenung der ersten Ethikkommission der MNF in "Kommission für Ethik in der psychologischen Forschung" (Vorsitz und Geschäftsstellenleitung N.n.), die Einrichtung der zweiten Kommission "Kommission für Ethik sicherheitsrelevanter Forschung" und die Wahl der vorgeschlagenen Mitglieder.

Bitte beachten Sie:

Die Geschäftsstelle der Kommission wird vom 18. Dezember 2020 bis zum 12. Januar 2021 nicht besetzt sein!

Die Kommission geht davon aus, dass vor dem aktuellen Hintergrund der Covid-19-Pandemie ein spezifisches Hygienekonzept für Präsenztestungen vorliegt und umgesetzt wird. Generell sind dabei das aktuelle Hygienekonzept der Universität Tübingen ( https://uni-tuebingen.de/de/171516), sowie die Regelungen des Landes Baden-Württemberg

( https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg) verbindlich umzusetzen.

Empfehlungen zur Erstellung von Hygienekonzepten für Präsenztestungen können der Handreichung "Empfehlungen für Rahmenbedingungen von psychologischen Präsenztestungen vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie" entnommen werden (Link: Allgemeine Hygieneempfehlungen Experimente).

Derzeitig sollten Anträge an die Kommission bei geplanten Präsenztestungen unter dem Punkt "Methoden" das Vorliegen und die geplante Umsetzung eines spezifischen Hygienekonzeptes bestätigen und unter dem Punkt "Datenschutz" auf den Umgang mit den Erhebungsbögen zur Kontaktverfolgung eingehen.

Geschäftsstelle

Leitung: Prof. Dr. Claudia Friedrich
Fachbereich Psychologie
Arbeitsbereich Entwicklungspsychologie
Schleichstraße 4
72076 Tübingen
 +49-7071-29-75306
E-Mail: Ethikkommission
Koordination: Viola Tragieser
Fachbereich Psychologie
Arbeitsbereich Schulpsychologie
Schleichstraße 4
72076 Tübingen
 +49 7071 29-75544
E-Mail: Ethikkommission

Zusammensetzung der Kommission für Ethik in der psychologischen Forschung

Vorsitz der Kommission: Prof. Dr. Claudia Friedrich

1. stellvertretende Vorsitzende: Prof. Dr. Barbara Kaup

2. stellvertretende Vorsitzende: Dr. Elisabeth Hein 

Mitglied

Institut/Fachbereich

Dr. Robin Hörnig

Linguistik

Prof. Dr. Harald Baayen

Linguistik

Dr. Elisabeth Hein

Kognitionswissenschaft

Prof. Dr. Barbara Kaup

Kognitionswissenschaft

Prof. Dr. Claudia Friedrich

FB Psychologie

Prof. Dr. Hans-Christoph Nürk

FB Psychologie

Prof. Dr. René Ziegler

FB Psychologie

Dr. Carolin Dudschig

FB Psychologie

Dr. Christina Artemenko

FB Psychologie

Dr. Victor Mittelstädt FB Psychologie

Antragsstellung

Die Ethikkommission nimmt auf Antrag Stellung zur ethischen Vertretbarkeit der Ziele und Verfahrensweisen eines psychologischen Forschungsvorhabens. Die freiwillige Inanspruchnahme der Kommission entbindet Antragstellerinnen und Antragssteller in keinem Falle von der Einhaltung der für die Vorbereitung oder Durchführung des Projektes bestehenden Rechtsvorschriften und dem Erfordernis der Beteiligung der jeweils zuständigen Stellen innerhalb und außerhalb der Universität; die Überwachung solcher Pflichten ist weder Aufgabe noch Gegenstand der Beratung durch die Kommission.

Anträge werden von den für das Forschungsvorhaben verantwortlichen Wissenschaftlern (Kriterium: antragsberechtigt laut DFG) gestellt. Diese sind als ErstantragstellerInnen zu benennen. Bitte achten Sie auf ein frühzeitiges Einreichen Ihres Antrages, da der Prozess einer Begutachtung durch die Kommission in der Regel mindestens zehn Wochen in Anspruch nimmt.

 

Formen der einzureichenden Anträge:

1. Antrag auf Prüfung eines Forschungsprojektes durch die Ethikkommission

Anträge auf Stellungnahme zu einem Forschungsvorhaben / einer Forschungsreihe (Laborvotum) an die Ethikkommission müssen alle relevanten Informationen enthalten die in der Vorlage (siehe unten) abgefragt werden. Sie dürfen zudem in der Darstellung des Forschungsvorhabens in den relevanten Passagen nicht von einem ggfs. gestellten Antrag an eine Förderinstitution (z. B. die DFG) abweichen. Es muss versichert werden, dass der Antrag an die Ethikkommission, auf dessen Grundlage die ethische Unbedenklichkeit bescheinigt wird, in allen relevanten Ausschnitten deckungsgleich ist mit dem Antrag an die Förderinstitution. Zu beachten ist, dass Sie den Titel Ihres Forschungsvorhabens im selben Wortlaut wie Sie ihn mit der Förderinstitution verwenden für die Kommunikation mit der Ethikkommission nutzen. Als Möglichkeit, mögliche Unklarheiten direkt zu klären, soll der Förderantrag, gekürzt um die Mittelverwendung sowie den Zeitplan, als Anlage dem Ethikantrag beigelegt werde.

2. Stellungnahme der Kommission zu einem DFG Antrag

Im Rahmen eines Antrags zur Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) besteht die Möglichkeit, dass die Kommission Stellung zur generellen ethischen Vertretbarkeit der Ziele und Verfahrensweisen eines in einem DFG-Antrag skizzierten Vorhabens nimmt. Für diese Beratung ist kein Ethikantrag (siehe Punkt 1.) notwendig sondern es ist der DFG-Antrag einzureichen. Zu beachten ist, dass Sie den Titel Ihres Forschungsvorhabens im selben Wortlaut wie Sie ihn mit der Förderinstitution verwenden für die Kommunikation mit der Ethikkommission nutzen.

Das Votum der Kommission im Rahmen der Beratung eines DFG-Antrags ohne Ethikantrag wird grundsätzlich mit der formalen Auflage verbunden, dass vor der eigentlichen Durchführung des Forschungsvorhabens eine Beratung zu den Details der Umsetzung durch eine Ethikkommission erfolgt.

Die Antragstellenden entscheiden selbst, ob sie die Option der Beratung eines DFG-Antrags ohne Ethikantrag mit grundsätzlicher formaler Auflage und einer anschließenden detaillierten Beratung auf Basis eines vollständigen Antrags nutzen möchten oder ob sie bereits zum Zeitpunkt der Antragstellung bei der DFG einen Ethikantrag (gemeinsam mit dem DFG-Antrag) zur Beratung einreichen.

 

Informationen und Dokumente zur Antragstellung an die Ethikkommission zum Download: