Philologisches Seminar

Willkommen am Philologischen Seminar

Adresse

Wilhelmstraße 36 (EG)  •  D-72074 Tübingen (Lageplan)
Tel.: 07071-29-74977  •  Fax: 07071-29-5234
E-Mail: klassphil(at)uni-tuebingen.de

Geschäftsführender Direktor: Herr Prof. Dr. Kirstein
Das aktuelle Vorlesungsverzeichnis finden Sie hier.

(Achtung: Änderungen sind möglich, bitte informieren Sie sich über den aktuellen Stand im Campus-System.)

Aktuelle Sprechzeiten aller Dozentinnen und Dozenten unseres Seminars

(Bitte beachten Sie, dass die Sprechstundenzeiten während des Semesters sich von denen während der vorlesungsfreien Zeit unterscheiden.)

Aktuelle Veranstaltungen

Vortrag: Hellmut Flashar (München/Bochum): Antigone auf der Bühne. Die prägende Kraft der Tragödie

Am Donnerstag, dem  15.11.2018, findet um 19 Uhr im Großen Übungsraum ein Gastvortrag von Herrn Professor Flashar statt. Er spricht zum Thema: "Die Antigone auf der Bühne. Die prägende Kraft der Tragödie". Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe unseres Seminars in Kooperation mit dem Landestheater Tübingen (LTT) statt.

Studium Generale: Räumliche Intelligenz – Kulturtechniken der Orientierung im Wandel

Das Studium Generale wird im Wintersemester organisiert von Herrn Prof. Dr. Kurt Franz, Frau Prof. Dr. Ellen Widder und Herrn Prof. Dr. Robert Kirstein. Das genaue Programm entnehmen Sie bitte dem Plakat.

Vortragsreihe zum Antigone-Stoff von Sophokles bis Brecht

Im Wintersemester 2018/19 veranstaltet das Philologische Seminar in  Zusammenarbeit mit dem Landestheater Württemberg-Hohenzollern (LTT) eine Vortragsreihe zum Antigone-Stoff von Sophokles bis Brecht. Das Programm finden Sie hier.

Nachrichten


Project Academy

A Durham-Tübingen Partnership

Das Project Academy ist eine gemeinsame Forschungsinitiative von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universitäten Durham und Tübingen. Ziel des Projekts ist die Initiierung eines größeren Forschungsprogramms zur Entwicklung und Tradition des Platonismus.

Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt des Philologischen Seminars der Eberhard-Karls-Universität Tübingen mit dem Durham Centre for Ancient and Medieval Philosophy (Durham University). Die Initiative wird durch den Tübingen-Durham Seedcorn Fund gefördert.

Flyer  •  Weitere Informationen finden Sie hier.


Kooperationsprojekt zwischen dem Carlo-Schmidt-Gymnasium und dem Philologischen Seminar der Universität Tübingen

Die Beschreibung des Schildes des Aeneas in Buch 8 der Aeneis Vergils war die Textgrundlage eines Kooperationsprojekts zwischen dem Carlo-Schmid-Gymnasium Tübingen (CSG) und dem Philologischen Seminar der Universität Tübingen. Sie fand im Dezember 2017 und Januar 2018 statt.

Für den Lateinkurs, der in diesem Jahr sein Abitur ablegen wird, stand die Schildbeschreibung auf dem Lehrplan. An der Universität fand für die Studierenden im Bachelor-of-Education-Studiengang in Latein eine fachdidaktische Übung zu Vergils Aeneis statt. Und so nutzten Judit Löffler, Lehrerin unter anderem für Latein am CSG, und Wolfgang Polleichtner, Akademischer Rat am Philologischen Seminar die Chance, gemeinsam die Studierenden ganz eng an die tatsächliche schulische Praxis heranzuführen und umgekehrt die Schülerinnen und Schüler mit den neuesten Forschungen und ihren Ergebnissen in der Latinistik bekannt zu machen.

Insgesamt zehn Unterrichtsstunden wurden von den Studierenden vorbereitet, durchgeführt und evaluiert. So konnten auch über traditionelle Unterrichtsformen hinaus in der Vermittlung des Unterrichtsstoffs neue Wege ausprobiert und zu einem ganz frühen Zeitpunkt im Studium die Begegnung mit der Praxis in die Ausbildung zukünftiger Lehrender integriert werden. Ergänzend trat zu den Besuchen der Studierenden in der Schule auch eine Exkursion der Schülerinnen und Schüler an die Universität hinzu, so dass insgesamt den Schülerinnen und Schülern ein Einblick in die Arbeitsweisen im Studium ermöglicht werden konnte.


Archivarbeit im Petrinum in Recklinghausen

Vom 19. bis 23. Februar weilten vier Forscherinnen und Forscher der Eberhard Karls Universität Tübingen am Gymnasium Petrinum in Recklinghausen. Gegenstand des Interesses des Teams um Dr. Wolfgang Polleichtner, Fachdidaktiker für Alte Sprachen in Tübingen, waren die im Schularchiv des Petrinum aufbewahrten Abiturprüfungen in Griechisch und Latein, die dort seit dem Jahr der ersten Abiturprüfungen an dieser Schule im Jahr 1829 vorhanden sind. „Wir interessieren uns dafür, welche Texte für Aufgaben herhalten durften oder auch mussten und warum. Wie wurden die gelösten Aufgaben korrigiert? Worauf achteten die Prüfer der Prüflinge?“, beschrieb Polleichtner die Fragen seines Teams an das Material. Zunächst wurde ein Aufgabensample digitalisiert, um weitere Arbeiten vorzubereiten. „Das Material ist sehr umfangreich und ein nicht alltäglich vorhandener Archivbestand. Daher freuen wir aus Tübingen uns sehr über die Kooperation mit dem Petrinum“, so Polleichtner weiter.

Schulleiter Michael Rembiak äußerte sich sehr erfreut über diesen von der Tübingen School of Education unterstützten Beitrag zur Erforschung der Schulgeschichte auf dem Weg zum sechshundertjährigen Schuljubiläum des Petrinum: „Wir freuen uns auf gemeinsame Veranstaltungen, die die Ergebnisse des Projekts auch unseren Schülerinnen und Schülern zugänglich machen werden.“

Am Donnerstag führte ihr Weg die Forscherinnen und Forscher auch ins Recklinghäuser Stadtarchiv. Dort wurden sie von Stadtarchivar Dr. Matthias Kordes, dem Schuldezernenten und Ersten Beigeordneten Georg Möllers und dem Recklinghäuser Ratsherren und Mitglied des Schulausschusses Ulrich Hempel begrüßt, bevor das Team am Freitag wieder nach Tübingen zurückkehrte.