Neuere Geschichte

Abgeschlossene Konferenzen und Workshops

2018

Indigenous Knowledge as a Resource?

Transmission, Reception, and Interaction of Global and Local Knowledge between Europe and the Americas, 1492-1800

International Conference in Tübingen, Schloss Hohentübingen, 10-11 September, 2018

Organized by Dr. Laura Dierksmeier in cooperation with the CRC 1070 "ResourceCultures"

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Conference Description on Hsozkult

2017

Konferenz: The Power of Connections. Interpersonal Networks and Agency in the Ottoman Empire and Ottoman Europe (Die Macht der Verbindungen. Interpersonelle Netzwerke und Agency im Osmanischen Reich und im osmanischen Europa), Jahrestagung des Arbeitskreises "Das osmanische Europa", Tübingen, 27.–28. September 2017.

Whether on a local, a regional, an imperial, or a global level, interpersonal networks provide the crucial social infrastructure for human activity across the board, from ostensibly lonely academic studies to dinner parties, from travel to conquest. Like the physical infrastructure provided by roads and ports, the postal system and telegraph lines, water pipes and electric wires, this social infrastructure enables, shapes, and sustains certain forms of human behaviour. Like physical infrastructure, the existence of social infrastructure was the result of conscious efforts as much as serendipity. Moreover, in their very nature, interpersonal networks were dynamic, changing over time as individual members reoriented themselves or passed away and as the social, political, economic, and legal frameworks transformed. Such shifts in turn affected the formation of webs of contact as well as the respective patterns of, and options for, action.

The 2017 Annual Conference of the Working Group "Ottoman Europe" brings together scholars working on the Ottoman Empire and Ottoman Europe from the fourteenth to the twentieth century to reflect on the ways in which interpersonal networks enabled, constrained, and shaped the actions of individual as well as group actors and how the creation and maintenance of such networks itself became the object of agency. The papers cover a wide variety of themes, including, but not limited to, Ottoman political, cultural, and social history, diplomacy and 'international' relations, violence, economic history and commerce, as well as the history of literary production, scholarship, and theology. Contributors will examine individual actors, social groups, as well as associations and institutions such as families, guilds, and state agencies.

Weitere Informationen zu dieser Tagung finden Sie hier.

Veranstalter:

Mit finanzieller Unterstützung des DFG Schwerpunktprogramms "Transottomanica: Osteuropäisch–osmanisch–persische Mobilitätsdynamiken"

Organisiert von Ayşegül Argıt (Heidelberg), Prof. Dr. Lejla Demiri (Tübingen) und Dr. Tobias Graf (Tübingen/Heidelberg) in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis "Das osmanische Europa".

Workshop: Religion, Culture & Society in the Early Modern World (Religion, Kultur und Gesellschaft in der Frühen Neuzeit) (4. Cambridge–Tübingen Workshop), Cambridge, 18.–19. September 2017

Vierter Workshop in der in Kooperation zwischen Prof. Dr. Ulinka Rublack (Cambridge) und Prof. Dr. Renate Dürr (Tübingen) ausgerichteten Workshopreihe "Religiöses Wissen in der Welt der Frühen Neuzeit" (Religious Knowledge in the Early Modern World). Gefördert wird diese Kooperation vom DAAD Cambridge Forschungszentrum für Deutschland-Studien. [Mehr]

Organisiert von Prof. Dr. Ulinka Rublack (Cambridge) und Dr. Stefan Hanß (Cambridge).

Workshop: What Would Jesus Fund? Financing Religious Enterprises in the Long Eighteenth Century (Was würde Jesus finanzieren? Religiöse Unternehmungen im langen 18. Jahrhundert), Tübingen, 9.–10. Februar 2017.

Obwohl die Kliometrie in den vergangenen Jahrzehnten unser Verständnis der Geschichte in weiten Teilen verändert hat, bleibt die Neue Wirtschaftsgeschichte der Religion ein vergleichsweise kleines und noch im Aufbau befindliches Forschungsfeld. Neue wirtschaftliche Chancen führten nicht nur zu religiöser Migration, sondern verursachten auch moralische und spirituelle Zwickmühlen, auf welche die verschiedenen Religionsgemeinschaften die unterschiedlichsten Antworten gaben. So machte sich beispielsweise die Erweckungsbewegung die koloniale Expansion und den transatlantischen Handel zunutze, um neue Zielgruppen zu erreichen, während einige radikale Minderheiten diese Neuerungen zurückwiesen und stattdessen autarke Gemeinden nach dem Vorbild des Neuen Jerusalem gründeten, die auf dem Prinzip des kommunalen Besitzes basierten. Doch von wem, wie und warum wurden diese religiösen Unternehmungen finanziert? Welcher Zusammenhang bestand zwischen kommerziellen und religiösen Netzwerken? Inwiefern beeinflussten wirtschaftliche Chancen die religiöse Migration? Änderte sich die Beurteilung von Reichtum und Wohlstand unter den christlichen Abweichlern im Laufe der Generationen? [Weitere Informationen (auf Englisch)]

Organisiert von Prof. Dr. Renate Dürr und Dr. Lionel Laborie. Mit finanzieller Unterstütung des Graduiertenkollegs 1662 "Religiöses Wissen im vormodernen Europa (800–1800)".

2016

Workshop: Mission/s/Kartographie: Funktionen, visuelle Strategien, Wissenstransfer (1500–1800), Tübingen, 4.–5. November 2016.

Karten von Missionsgebieten erweiterten nicht nur maßgeblich das geographische Wissen, sondern waren auch integraler Bestandteil von politischen und religiösen Diskursen in ihrer Zeit. Ordensleute, Weltgeistliche und protestantische Missionare trugen weltweit Wissen zu Topographie und Landesnatur zusammen, das sowohl ihren eigenen Beobachtungen als auch dem Wissen der lokalen Bevölkerung entstammte, und glichen diese Kenntnisse mit tradierten Vorstellungen ab. Ausgehend von neueren Forschungen zur vielschichtigen Bedeutung frühneuzeitlicher Missionskarten machte dieser Workshop die methodischen Impulse des pictorial und des spatial turn sowie eines erweiterten Wissensbegriffs für eine weiterführende interdisziplinäre Analyse der Karten fruchtbar. [Mehr]

Organisiert von Irina Pawlowsky (Tübingen), Dr. Fabian Fechner (Hagen), Dr. Ariane Koller (Bern) und Dr. Christoph Mauntel (Tübingen) im Rahmen des Graduiertenkollegs 1662 "Religiöses Wissen".

Workshop: Global Dimensions of European History, Tübingen, 26.–27. September 2016.

3. Workshop der in Kooperation zwischen Prof. Dr. Ulinka Rublack (Cambridge) und Prof. Dr. Renate Dürr (Tübingen) ausgerichteten Workshopreihe "Religious Knowledge in the Early Modern World" (Religiöses Wissen in der Welt der Frühen Neuzeit). [Mehr]

Organisiert von Prof. Dr. Renate Dürr, Dr. Anne Mariss und Dr. Philip Hahn. Mit finanzieller Unterstützung des DAAD Cambridge Forschungszentrum für Deutschland-Studien mit Mitteln des Auswärtigen Amtes.

Workshop: Nach dem Crash – Akteure und ihr Umgang mit Börsenblasen (17.–19. Jahrhundert), Tübingen, 7.–9. April 2016.

Börsenkrisen und Spekulationsblasen existieren seit dem Ende des 17. Jahrhunderts. Gerade für die frühe Neuzeit und das 19. Jahrhundert ist jedoch nur selten der Blick darauf gerichtet worden, wie die Teilnehmer am Aktienhandel solche bedrohlichen und auch heute noch schwer fassbaren Situationen erlebten und welche Erklärungsversuche sich ausbildeten. Ausgehend von der Beobachtung, dass der Handel mit Aktien auf geographisch stark konzentriertem Raum stattfand und sich an ihm nur wenige, sozial eng vernetzte Akteure beteiligten, stand im Zentrum dieses Workshops die Frage nach dem lokalen Umgang mit Börsenkrisen. Gefahndet wurde dabei nach den Deutungs-, Erklärungs- und Bewältigungsmustern der Auswirkungen von Kurseinbrüchen sowie den Perspektiven und Handlungsräumen der betroffenen Akteure. [Zum Workshopbericht bei H-Soz-u-Kult]

Organisiert von Prof. Dr. Renate Dürr, Dr. Daniel Menning, Marlene Keßler und Rafael Streib im Rahmen von Teilprojekt E04 "Nach dem Börsencrash 1720 – Bedrohungsdiagnose und Bewältigungspraxis in Paris und London" am SFB 923 Bedrohte Ordnung.

2015

Workshop: Christian Prophecies as a Reflex to Competing Concepts of Order (1500–1800), Tübingen, 9.–10. April 2015.

Prophezeihungen sind mehr als ein Textphänomen oder bloße rhetorische Tarnung. Vielmehr sind sie eine Möglichkeit, Konzepte sozialer Ordnung zu fassen und zu verbreiten. Während einige Gruppen die herrschende soziale Ordnung als von Gott eingesetzt beschreiben und somit akzeptieren konnten, wollten andere den göttlichen Willen erkennen, die bestehende Ordnung zu verwerfen und durch eine neue Gesellschaftsordnung zu ersetzen. Der Workshop untersuchte und diskutierte konkrete Fallbeispiele frühneuzeitlicher Prophetien mit einer großen Bandbreite kultureller, politischer, gesellschaftlicher und religiöser Hintergründe. [Programm] [Programmankündigung]

Organisiert von Prof. Dr. Renate Dürr, Dr. Fabian Fechner und Dr. Susanne Kofler im Rahmen von Teilprojekt C07 "Apokalyptik als Bedrohungskommunikation: Prophetische Bewegungen im kolonialen Peru (16. Jh.)" am SFB 923 Bedrohte Ordnung.

2014

Internationale Konferenz: Soziale Abstiegsprozesse im europäischen Adel, Tübingen, 18.–19. September 2014.

Organisiert von Prof. Dr. Franz Brendle, Prof. Dr. Ewald Frie, Chelion Begass, Jacek Klimek und Johanna Singer im Rahmen von Teilprojekt D03 "Adel und Bürgertum. Arme Adlige zwischen konkurrierenden Gesellschaftsordnungen 1700 – 1900" am SFB 923 Bedrohte Ordnung.

Workshop: Bedrohliche Aufklärung? Kirche und Adel im Josephinismus, Tübingen, 20.–21. Juni 2014.

Organisiert von Prof. Dr. Anton Schindling, Philip Steiner und Dennis Schmidt im Rahmen von Teilprojekt D02 "Josephinismus, katholische Kirche und landständischer Adel. Bedrohungskonstellationen in Innerösterreich" am SFB 923 Bedrohte Ordnung.