Institut für Politikwissenschaft

Dr. Bettina Ahrens

Bettina Ahrens war von 2012 bis 2019 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Internationale Beziehungen / Friedens- und Konfliktforschung tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte lagen in den Bereichen struktureller Wandel in den IB, Solidarisierung der internationalen Gesellschaft, global Governance, normative Theorien der IB, sowie in der europäischen Außenpolitik, internationalen Diplomatie und der Englischen Schule. Im Juli 2018 schloss sie ihre Dissertation mit dem Titel „AmbigEUity – The EU and the Solidarisation of International Society“ ab. Bei der ISA in San Francisco im April 2018 wurde ihr Papier mit dem Titel "The EU and Ambiguity as a Mechanism of Change" von der English School Section der ISA mit dem Outstanding Graduate Student Research Paper Award ausgezeichnet. Darüber hinaus war sie Teil des Tübinger Teams im EU-Forschungsprojekt GLOBUS, das sich mit dem Beitrag der EU zu globaler Gerechtigkeit beschäftigt. Zum Dezember 2019 wechselte Bettina Ahrens zu einer Stelle an der Universität Stuttgart.

Dr. Thomas Nielebock, AkadOR a.D.

Thomas Nielebock war von 1981 bis 2019 am Institut für Politikwissenschaft im Bereich Internationale Beziehungen / Friedens- und Konfliktforschung als Lehrender und Forschender tätig. Seit 1993 hatte er die Stelle eines Akademischen Rates inne. Seine Arbeitsschwerpunkte lagen in den Bereichen Europäische Sicherheit und europäische Sicherheitsinstitutionen, Rüstungskontrolle, insbesondere Rüstungsexporte und atomwaffenfreie Zonen, Konfliktanalyse, Konfliktmanagement und Mediation, normative Theorien der IB, sowie Friedensbildung und Verantwortung der Wissenschaft. Seit 1981 ist Thomas Nielebock Mitlgied der Arbeitsgemeinschaft Friedens- und Konfliktforschung e.V. und seit 2015 ist er Mitglied der vom Kultusministerium des Landes Baden-Württemberg berufenen fünfköpfigen Steuerungsgruppe der Servicestelle "Friedensbildung". Im April 2019 trat Thomas Nielebock in den Ruhestand ein.

Dr. Jan Sändig

Jan Sändig war von 2010 bis 2020 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich Internationale Beziehungen/Friedens- und Konfliktforschung. Die Schwerpunkte seiner Forschung und Lehre liegen bei innenpolitischen Gewaltkonflikten und sozialen Bewegungen in Subsahara-Afrika. Zudem untersucht er die Rolle der Zivilgesellschaft im globalen Regieren. Zwischen 2011 und 2015 promovierte er am Tübinger Sonderforschungsbereich 923 „Bedrohte Ordnungen“ zum Framing von gewaltfreien und bewaffneten Bewegungen. Anschließend forschte er an dieser Stelle zu lokalen und transnationalen Protesten gegen „Land Grabbing“ (2015-2020). Im Juli 2020 wechselte er an den Lehrstuhl für Soziologie Afrikas an der Universität Bayreuth.