Unsere Forschung in der ZEIT: Wie ersetzbar ist ihr Job durch KI?
Post-Doc Mark Hellsten als Ko-Autor beteiligt
Der Policy Report "Who is afraid of AI? Who should be?" des Kiel Instituts für Weltwirtschaft und des AI-Econ Lab der Universität Örebro wurde am 19. Mai 2026 in einem Artikel der ZEIT gefeatured. Das Autorenteam – darunter unser Postdoc Mark Hellsten – hat darin ein neues Maß entwickelt, das die KI-Betroffenheit von über 400 Berufen erfasst.
Die Auswertung zeigt: Als hochgradig automatisierbar gelten die Fähigkeiten von Korrektoren oder Mathematikern. Das Muster dahinter: Wer hauptsächlich am Schreibtisch arbeitet, steht weit oben auf der Automatisierungsskala. Besonders trifft es Akademiker – ob Softwareentwickler, Ökonomen oder Unternehmensberater: Sie haben jahrelang studiert, um genau das zu lernen, worin die KI gerade besonders gut ist. Damit sind gerade die besser bezahlten Jobs besonders betroffen.
Ganz unten auf der Skala stehen dagegen physische Tätigkeiten – von Pflegekräften über Frachtarbeiter bis zu Metallbauern. Und wo direkte Arbeit mit Menschen zählt, tut sich KI ebenfalls schwer, weshalb selbst Führungskräfte aus dem Raster fallen.
Wichtig dabei: Starke KI-Betroffenheit heißt nicht zwangsläufig, dass ein Beruf wegfällt. Die Forscher betonen dass es auch Jobs gibt, die profitieren. Und die stark betroffenen Akademiker können sich oft besser anpassen. Am wenigsten anpassungsfähig sind Büro- und Verwaltungsberufe, deren Fähigkeiten sich schwer auf andere Felder übertragen lassen.
Falls das euer Interesse geweckt hat und ihr euch den gesamten Artikel anschauen wollt, findet ihr ihn unter diesem Link!