Das Zentrale OER-Repositorium der Hochschulen in Baden-Württemberg (ZOERR) versteht sich als Dienstleister der Open Science-Angebote der Hochschulen.
Mit dem ZOERR wurde eine Infrastruktur geschaffen, um Lehr-/Lernmaterialien unter einer offenen Lizenz publizieren zu können. Diese OER sind explizit veränderbar und in vielerlei Hinsicht flexibel. Sie lassen sich dynamisch an den jeweiligen Kontext und verschiedene Zielgruppen sowie aktuelle Forschungserkenntnisse und Lehr/Lernkonzepte (z.B. projektbasiertes Lernen) anpassen.
Es entstand mit dem ZOERR ein Dienst, der mehrere Dimensionen abdeckt, die sich aus der hohen Flexibilität von OER ergeben. Es wurde ein Portfolio von Angeboten entwickelt, die die Produktion, den Einsatz und die Nachnutzung/Nachhaltigkeit von OER unterstützen. Dabei stellt das ZOERR in Fragen technischer, rechtlicher, didaktischer, formaler (u.a. Metadaten) Anforderungen Qualitätsstandards aktiv sicher.
Neben den reinen Bereitstellungsaufgaben eines Repositoriums umfasst das ZOERR-Portfolio Beratung, Produktion, Qualitätssicherung, Werbung, Vernetzung, Kontaktvermittlung mit Community-Building und Beschäftigung mit Zukunftsthemen (KI) im OER-Universum. Damit ist das ZOERR gut gerüstet für die Herausforderungen im Spannungsfeld zwischen Open Science, OER und OEP einerseits sowie den kommerziellen KI-Angeboten andererseits. OER-Produzenten sehen heute oftmals kein Problem darin, offenes Material mit kommerziellen KI-Werkzeugen zu verfertigen. Das ZOERR arbeitet an einer Sensibilisierung für die Probleme, die aus diesem Widerspruch entstehen.