Universitätsbibliothek

Universitätsbibliographie der Universität Tübingen

Wissenschaftliche Publikationen der Universität sichtbar machen

Die Universitätsbibliographie der Universität Tübingen dokumentiert den wissenschaftlichen Publikationsoutput der gesamten Universität und macht Forschungsergebnisse zentral recherchierbar und langfristig sichtbar.

-> Zur Universitätsbibliographie im Tübingen Repository

Was ist die Universitätsbibliographie?

Die Universitätsbibliographie bündelt wissenschaftliche Publikationen mit Bezug zur Universität Tübingen – unabhängig davon, ob diese:

  • im Open Access oder kommerziell im Closed Access veröffentlicht wurden,
  • in externen wissenschaftlichen Verlagen erschienen sind, oder an den Tübinger Einrichtungen institutionell publiziert wurden
  • oder lediglich als Metadatennachweis dokumentiert werden.

Erfasst werden unter anderem:

  • wissenschaftliche Artikel / Aufsätze
  • Bücher / Monographien
  • Sammelbände /Reihen
  • Dissertationen, vereinzelt Abschlußarbeiten ( Masterarbeiten)
  • Forschungsberichte,
  • Konferenzbeiträge / Proceedings
  • sowie weitere wissenschaftliche Publikationsformate.

Sichtbarkeit wissenschaftlicher Forschung

Die Universitätsbibliographie unterstützt:

  • die institutionelle Sichtbarkeit wissenschaftlicher Forschung,
  • die langfristige Dokumentation des Forschungsoutputs,
  • sowie die Nachweisbarkeit wissenschaftlicher Aktivitäten der Universität Tübingen.

Publikationsdaten können dabei über wissenschaftliche Metadaten- und Repositorienstrukturen weiterverarbeitet und sichtbar gemacht werden.

Perspektivisch werden weitere digitale und multimediale Forschungs- und Publikationsformate an Bedeutung gewinnen – etwa audiovisuelle Materialien, Forschungsdatenpublikationen, Forschungssoftware oder immersive Medienformate wie AR-/VR-Anwendungen.

Verbindung zum institutionellen Tübingen Repository

Die Universitätsbibliographie ist eng mit der institutionellen Publikationsinfrastruktur der Universität Tübingen gekoppelt, da wissenschaftliche Publikationen und Forschungsleistungen hier zentral dokumentiert, referenzierbar gemacht und langfristig nachgewiesen werden.

Der Nachweis im institutionellen Repository dient dabei nicht nur der Sichtbarkeit einzelner Publikationen, sondern auch der Validierung und nachvollziehbaren Dokumentation des wissenschaftlichen Outputs der Universität Tübingen. Die Universitätsbibliographie bildet damit eine wichtige Grundlage für institutionelle Forschungsdokumentation, Open-Science-Infrastrukturen und wissenschaftliche Sichtbarkeit.

Im Repository erfolgen insbesondere:

  • die Vergabe persistenter Identifikatoren (PID) wie DOI,
  • die strukturierte Erfassung wissenschaftlicher Metadaten,
  • die Verknüpfung mit weiteren wissenschaftlichen Identifikationssystemen wie ORCID oder GND,
  • sowie die Bereitstellung von Schnittstellen für wissenschaftliche Nachweis- und Informationssysteme

Dadurch können wissenschaftliche Publikationen institutionell validiert, dauerhaft referenziert und über nationale sowie internationale Informationsinfrastrukturen sichtbar gemacht werden.

Affiliationsrichtlinie der Universität Tübingen

Eine einheitliche und standardisierte Angabe der institutionellen Zugehörigkeit („Affiliation“) in wissenschaftlichen Publikationen verbessert die internationale Sichtbarkeit, die eindeutige Zuordnung wissenschaftlicher Leistungen sowie die automatische Verarbeitung von Publikationsdaten in wissenschaftlichen Informationssystemen.

Die Universitätsbibliothek empfiehlt daher die Nutzung standardisierter Institutionsangaben sowie persistenter Identifikatoren (PID) wie:

  • ORCID (Forschende)
  • ROR (Institutionen)
  • DOI (Publikationen)

Dadurch können Publikationen, Forschungsdaten und institutionelle Forschungsleistungen langfristig eindeutig referenziert und systemübergreifend sichtbar gemacht werden.

Die UB Tübingen unterstützt Forschende bei Fragen zu:

  • ORCID und Autorenprofilen
  • institutionellen Affiliationen
  • Open-Access-Publikationen
  • sowie wissenschaftlichen Metadaten- und Publikationsstandards.

Die Affiliationsrichtlinie befindet sich derzeit noch in Abstimmung.

Von der Bibliographie zum Forschungsprofildienst

Universitätsbibliographien entwickeln sich zunehmend von reinen Publikationsnachweisen hin zu integrierten Forschungsinformations- und Forschungsprofildiensten.

Durch die Verknüpfung von:

  • Publikationen,
  • Personen (ORCID-Identifikatoren)
  • Institutionen, Einrichtungen,
  • Forschungsprojekten,
  • Forschungsinfrastrukturen
  • Forschungsdaten,
  • Exemplardaten u.ä.
  • sowie wissenschaftlichen Profilinformationen

entstehen neue Möglichkeiten zur Sichtbarmachung wissenschaftlicher Aktivitäten und institutioneller Forschungsschwerpunkte.

Die Universitätsbibliographie bildet damit eine wichtige Grundlage für zukünftige Forschungsinformations- und Open-Science-Infrastrukturen der Universität.