Exzellenzstrategie

Global Encounters

Die Plattform 4 hat sich in der Vergangenheit vor allem den Themen Bildung, Gesellschaft, Normen und ethischer Reflexion gewidmet. Wie die Universität insgesamt wird auch die Plattform sich künftig verstärkt auf „globale Handlungsräume" ausrichten. Aufbauend auf der bereits etablierten Zusammenarbeit wird die Plattform Forscherinnen und Forscher aus den Sozial- und Geisteswissenschaften zusammenbringen. Unter dem Titel „Global Encounters" werden sie in Zukunft die sozialen und kulturellen Auswirkungen von Mobilität und Kommunikation untersuchen.

Begegnungen zwischen Gesellschaften - egal, ob mit kriegerischen Mitteln, durch „soft power" oder durch friedlichen und auf Neugierde basierenden Austausch - haben in der Geschichte immer kulturellen Wandel bewirkt. Dies kann auf der Mikro­Ebene der tagtäglichen Interaktion genauso beobachtet werden wie auf der Makro-Ebene ganzer Systeme und Gesellschaften. Durch die gezielte Berufung von Expertinnen und Experten mit einem globalen Forschungsprofil konnte die Universität Tübingen die entsprechenden Themenfelder bereits maßgeblich stärken.