Tübingen Center for Digital Education

Editorial

Liebe Kooperationspartner:innen von TüCeDE,
Liebe Mitglieder:innen von TüCeDE,
Liebe Freund:innen von TüCeDE,

TüCeDE entwickelt sich zunehmend zu einem Ort, an dem Bildungsforschung, Bildungspraxis und technologische Innovation zusammenkommen, um die Zukunft des Lernens aktiv zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen dabei interdisziplinäre und cross-institutionelle Forschungs- und Transferprojekte, die gemeinsam mit starken Partnern wie dem Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung (HIB), dem Lebiniz-Institut für Wissensmedien (IWM), dem ELLIS Institut, KI macht Schule und weiteren Akteuren umgesetzt werden. Diese dynamische Forschungs- und Kooperationslandschaft schafft zugleich den idealen Rahmen für Projekte, die neue Maßstäbe setzen und die strategische Ausrichtung von TüCeDE weiter stärken.

Zudem wird TüCeDE durch seine transdisziplinäre und internationale Ausrichtung geprägt. Internationale Stipendiatinnen und Stipendiaten beispielsweise aus der Ukraine und den USA bereichern unsere Arbeit ebenso wie die wachsenden Schulkooperationen am Standort Tübingen, die wir gemeinsam im Verbund mit der Tübingen School of Education (TüSE), der Graduate School & Research Network LEAD, dem HIB, dem IWM und dem Institut für Erziehungswissenschaft weiter ausbauen. 

Diese Aktivitäten stehen für die neue strategische Ausrichtung von TüCeDE: 

TüCeDE als Innovation Hub für adaptive digitale Bildung 

Wir stehen für eine neue Generation des Lernens – adaptiv, digital und chancengerecht – und für die enge Verzahnung von exzellenter Bildungsforschung mit innovativen Bildungstechnologien, insbesondere im Bereich Künstliche Intelligenz. 

Wir danken allen Partnerinnen und Partnern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und freuen uns auf die kommenden Projekte – und auf den weiteren gemeinsamen Austausch. 

Ihr Redaktionsteam 


Unser Team am TüCeDE

Neue Teammitglieder

Wir freuen uns sehr, unsere neuen Teammitglieder begrüßen zu dürfen und sagen: Schön, dass ihr da seid! Wir sind gespannt auf die gemeinsamen Projekte und alles, was wir zusammen auf den Weg bringen werden.

Mein Name: Sergii Galetskyi
Meine Rolle: Research Scientist, Stipendiat im Rahmen der Philipp Schwartz-Initiative der Humboldt-Stiftung
Am TüCeDE seit: Oktober 2025
Mein Hintergrund: Pädagogik und Rechtswissenschaft
Meine vorherige Tätigkeit: Hochschuldozent, Koordinator für internationale Austauschprogramme an der Universität, Jurist
Ein typischer Arbeitstag in 3 Worten: Lesen, Schreiben, Wiederholen
Smalltalk-Thema: Diskussionsfreudig zu einer Vielzahl von Themen
Ich kann nicht arbeiten ohne: den direkten Austausch mit Menschen, klare Pläne und gute Motivation

Mein Name: Caitlin Kirby
Meine Rolle: Visiting Fulbright Scholar
Am TüCeDE seit: Januar 2026
Mein Hintergrund (Studium): Promotion in Didaktik der Naturwissenschaften sowie Umweltwissenschaften & Umweltpolitik
Meine vorherige Tätigkeit: Associate Director of Research im Evidence-Driven Learning Innovation Team der Michigan State University
Ein typischer Arbeitstag in 3 Worten: Daten, Umfragen, Meetings
Smalltalk-Thema: Reisen oder Fitness
Ich kann nicht arbeiten ohne: eine Tasse Tee

Mein Name: José Carlos Ocampo
Meine Rolle: Postdoktorand
Am TüCeDE seit: November 2024
Mein Hintergrund (Studium): Bachelor of Science in Pädagogischer Psychologie und Master of Arts in Learning and Teaching an der De La Salle University, Manila, Philippinen
Meine vorherige Tätigkeit: Doktorand an der Universität Deusto, Bilbao, Spanien
Ein typischer Arbeitstag in 3 Worten: Lesen, Fragen, Schreiben
Smalltalk-Thema: Alles mit „FAST“ – Food, Art, Sports, Technology
Ich kann nicht arbeiten ohne: C5s – Kolleg:innen, die unzählige Tassen Kaffee trinken


Ehemalige Teammitglieder

Diese Teammitglieder haben uns 2025 verlassen. Wir danken euch für die gute Zusammenarbeit und wünschen euch alles Gute für die Zukunft!

Runa Marold

Ich arbeitete zwei Jahre lang am TüCeDE, konkret im Projekt MINT-ProNeD. Meine Tätigkeit lag im Bereich Translation und Dissemination, wo ich ein Disseminationskonzept für die im Projekt entwickelten Produkte erarbeitete. Darüber hinaus war ich für die Verbesserung des internen und externen Informationszugangs über unsere Website verantwortlich und entwickelte das Corporate Design für digitale sowie gedruckte Materialien.

Anschließend wechselte ich an das Multimodal Interactions Lab des Leibniz-Instituts für Wissensmedien in Tübingen, wo ich als UX-Designer:in tätig war. Dort arbeitete ich an einem Projekt zur Entwicklung eines VR-Spiels für Schüler:innen, das erforschte, wie Virtual Reality Lernprozesse ansprechender gestalten kann. Im Fokus des Projekts standen zentrale Fragen zur Verkörperung (Embodiment) in VR-basierten Lernkontexten sowie die Frage, ob spielbasierte Ansätze die Lernmotivation steigern.

Während meiner Zeit am TüCeDE schätzte ich besonders die Möglichkeit, mit Forschenden aus sehr unterschiedlichen Disziplinen und kulturellen Hintergründen zusammenzuarbeiten, was mir wertvolle Perspektiven und Einsichten eröffnete.

Ulrike Franke

Bis August 2025 koordinierte ich am TüCeDE den Forschungsbereich Transfer und Professionalisierung mit einem Schwerpunkt auf dem Bereich der Professionalisierung sowie dem Projekt MINT-ProNeD. Seit September 2025 arbeite ich an der RPTU Kaiserslautern-Landau als Postdoktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin.

In meiner neuen Position wirke ich am Projekt „FEE – Fobizz Einsatz Evaluation“ mit, in dem Lehrkräfte in Rheinland-Pfalz zu ihrem Einsatz von Fobizz-KI-Anwendungen im Unterricht und im Schulmanagement befragt werden. Darüber hinaus habe ich eine interkulturelle Kooperation zwischen der RPTU und der East Stroudsburg University in den USA initiiert, mit dem Ziel, ein Projekt in der Lehrkräftebildung für Lehramtsstudierende zu entwickeln, das sich auf Inklusion, Digitalisierung und Diversität konzentriert.

Aktuell bereite ich ein Projekt zum professionellen Erfahrungswissen von Lehramtsstudierenden vor, beispielsweise im Kontext der Entwicklung von Unterrichtsentwürfen. Zudem lehre ich in Bachelor- und Masterstudiengängen für das Lehramt an weiterführenden und berufsbildenden Schulen zu den Themen Medienpädagogik, Digitalisierung und Inklusion sowie Bildungsforschung zu Schule und Unterricht.

Ich lade Forschende, Lehrkräftebildner:innen und internationale Partner:innen mit Interesse an diesen Themen herzlich ein, mit mir in Kontakt zu treten und Möglichkeiten zur Zusammenarbeit auszuloten. Gerne können Sie sich bei mir melden, um potenzielle Kooperationen zu besprechen und sich an laufenden oder zukünftigen Projekten zu beteiligen.

Theresia Ziegs

Von April 2023 bis zum vergangenen Herbst war ich am Projekt MINT-ProNeD beteiligt. Meine Tätigkeit fand überwiegend im KI Makerspace statt, wo ich Kurse zu Künstlicher Intelligenz und KI-Kompetenz für Schüler:innen und Lehrkräfte organisierte, co-designte und durchführte. Ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit war die Entwicklung eines umfassenden Fortbildungsprogramms für Lehrkräfte, das als Selbstlernkurs auf der Plattform ZSL-MOOC zur Verfügung steht.

Im Rahmen verschiedener Projekte arbeitete ich mit zahlreichen Partnern aus unterschiedlichen Instituten und Disziplinen zusammen, darunter HIB, IWM, ZSL und weitere. Die Zusammenarbeit mit einer so vielfältigen Gruppe an Akteur:innen und professionellen Hintergründen war für mich äußerst wertvoll, da sie meinen Blick erweiterte und mir die Bedeutung interdisziplinärer Kooperation und Co-Kreation deutlich machte. Besonders bereichernd empfand ich es, mich in unterschiedliche Projekte einzubringen und mit vielen inspirierenden Menschen in Kontakt zu kommen. Diese Erfahrungen haben mich nachhaltig geprägt und werden mich auf meinem weiteren Weg begleiten – wohin auch immer er führen mag.

Luisa Luiz

Bis August 2025 hatte ich im Rahmen einer Elternzeitvertretung die Position der Geschäftsführerin am TüCeDE inne. Zu meinen Aufgaben gehörten die Koordination der operativen Abläufe des Zentrums, die Mitgestaltung seiner strategischen Ausrichtung, die Verantwortung für die externe Kommunikation sowie die Organisation von Veranstaltungen. Ich blicke auf zehn wunderbare Monate als Teil eines hervorragenden Teams zurück und bin dankbar, am TüCeDE auch in meiner neuen Position weiterhin eng verbunden zu bleiben.

Seit September 2025 bin ich Projektkoordinatorin des Hector AI + Education Future Fund, einer gemeinsamen Initiative des Hector-Instituts, des AI Centers und des ELLIS Instituts (alle in Tübingen ansässig), die sich auf die enge Verzahnung von KI-Expertise und Bildungswissenschaften konzentriert. Im Zentrum dieses Konsortiums stehen die schnelle Entwicklung und der agile Transfer praxisorientierter Lösungen für Unterricht und Bildungsbereich.

Ich freue mich auf den weiteren engen Austausch und stehe jederzeit gerne für eine Kontaktaufnahme zur Verfügung.

Tobias Appel

Von Juni 2023 bis September 2025 leitete ich gemeinsam den Forschungsbereich Innovative Bildungstechnologie und arbeitete als Postdoktorand, wobei mein Schwerpunkt vor allem auf technologiegestütztem Lernen und Bildungsinnovation lag. In dieser Funktion trug ich zur strategischen Entwicklung des Forschungsbereichs bei, betreute Nachwuchswissenschaftler und führte meine eigenen empirischen Forschungen durch. Seit Oktober 2025 arbeite ich als Vertretungsprofessor für Informatikdidaktik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Meine akademische Arbeit ist geprägt von der engen Verbindung zwischen Forschung und Lehre in der Lehrerausbildung. Meine Forschung konzentriert sich vor allem auf den Einsatz von Eye-Tracking-Methoden zur Untersuchung von Lernprozessen, kognitiver Belastung und Interaktion mit digitalen Lernumgebungen. Zu meinen Forschungsinteressen gehört auch künstliche Intelligenz in der Bildung, insbesondere die Untersuchung, wie KI-basierte Systeme das Lernen, Lehren und Bewerten unterstützen können. Ich schätze den interdisziplinären Austausch und bin stets offen für die Zusammenarbeit und den Dialog mit Kollegen aus verwandten Forschungskontexten.


Updates von TüCeDE Projekten aus dem letzten Jahr

Gemeinsam mit unseren Kooperationspartner:innen aus Wissenschaft, Bildungspraxis/-administration und Wirtschaft entwickeln, erproben und beforschen wir innovative, digital-gestützte Lehr-Lern-Szenarien und -Technologien in unterschiedlichen Forschungs- und Transferprojekten. Wir geben Einblicke in die Entwicklung dreier ausgewählter Projekte.

Erfolgreicher Projektabschluss des Verbundprojekts MINT-ProNeD

Zweieinhalb Jahre lang arbeiteten im Projektverbund MINT-ProNeD neun lehrerbildende Hochschulen aus Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz unter Federführung von TüCeDE gemeinsam mit den Landesinstituten für Lehrkräftebildung und Schulentwicklung der drei Bundesländer sowie kooperierenden Schulen und Lehrkräften an der (Weiter)Entwicklung von innovativen Professionalisierungsangeboten und Unterrichtskonzepten für einen digital-gestützten adaptiven MINT-Unterricht. Aus der intensiven und erfolgreichen Zusammenarbeit ging eine Vielzahl an unterschiedlichen Angeboten hervor, u. a. über 30 fächerspezifische Fortbildungen, elf Konzepte für Professionelle Lerngemeinschaften und 13 Unterrichtsszenarien mit innovativen Technologien, die ko-konstruktiv mit Lehrkräften, Fortbildner:innen und weiteren Multiplikator:innen entwickelt, erprobt und evaluiert wurden. Hierunter finden sich bspw. eine VR-App zur Molekülgeometrie für den Chemieunterricht sowie eine Multiplikator:innenschulung „KI in der Schule“. Standort- und fächerübergreifend entstand zudem ein als Selbstlernkurs konzipiertes Basismodul „Adaptiver digital-gestützter (MINT-)Unterricht“, das u. a. über das ZSL-Moodle abgerufen werden kann (Link und Passwort erhältlich über: koordination.mint-pronedspam prevention@tuecede.uni-tuebingen.de).  

Zu den Projektmaßnahmen gehörte auch die breite Dissemination der Projektergebnisse über verschiedene, zielgruppengerechte Kanäle, die von der Vorstellung und Diskussion der Maßnahmen auf Fach- und Infotagen der Hochschulen und Landesinstitute sowie Digitalmessen (u. a. iMedia in Rheinland-Pfalz, Didacta in Stuttgart oder Learntec in Karlsruhe) über die Etablierung der MINT-ProNeD-Community bis hin zur Implementierung des Online-Portals www.schule-mal-digital.de gemeinsam mit dem Geschwisterprojekt KuMuS-ProNeD reichte. 

Am 30. September 2025 endete die Projektlaufzeit von MINT-ProNeD – die Projektmaßnahmen und Netzwerke aber wirken weiter: Erfolgreich pilotierte Angebote werden auch nach Förderende durch die Fachdidaktiken in Kooperation mit den Landesinstituten angeboten. Fortbildungskonzepte und Unterrichtsmaterialien stehen außerdem als OER und/oder Selbstlernkurse über gängige Plattformen wie ZOERR, ComPleTT/Fundus, die lernen:digital-Mediathek oder den VCRP zur Verfügung. 

 

Entwicklung eines KI-basierten Lernassistenten für begabte Kinder: Projekt VOILA

Im Projekt VOILA (Voice Operated Intelligent Learning Assistant) arbeiten Wissenschaftler:innen des ELLIS Insitituts Tübingen, des Hector-Instituts für Empirische Bildungsforschung und des TüCeDE zusammen, um einen evidenzbasierten, sprachgesteuerten Open-Source-KI-Tutor für begabte Grundschüler:innen zu entwickeln. Im Gegensatz zu bestehenden Tools, die textbasiert sind oder keine solide wissenschaftliche Grundlage haben, kombiniert VOILA Bildungsforschung und KI-Technologie, um eine sinnvolle Lernunterstützung zu bieten. Diese Integration wird durch eine transdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Expert:innen für maschinelles Lernen und Bildungswissenschaften vorangetrieben. 

Die anfängliche Entwicklung konzentriert sich auf ausgewählte Hector-Core-Kurse in Mathematik (Beweisführung und Zahlentheorie) und Biologie (Evolution). Im Laufe der Zeit wird das System auf andere Fächer und Lernaufgaben ausgeweitet. 

Das Projekt verfolgt einen ko-konstruktiven und praxisorientierten Ansatz, bei dem Schüler:innen, Eltern und Lehrkräfte von Anfang an einbezogen werden. Die Leitidee ist, dass die Zusammenarbeit zwischen diesen Gruppen, unterstützt durch gut konzipierte Technologie, das Lernen effektiver und anpassungsfähiger machen kann. 

KI-gestützte Bildungsinnovation: Andreas Lachner bekommt Momentum Förderung

Co-Direktor Andreas Lachner erhält im Rahmen der Momentum‑Initiative der VolkswagenStiftung eine Förderung von rund 950.000 Euro. Damit baut er seine Professur weiter aus, um KI‑gestützte, adaptive Lernsysteme für Schulen zu entwickeln. Ziel ist es, Bildungsungleichheit zu reduzieren, indem Schülerinnen und Schüler individuelle Unterstützung erhalten – unabhängig von ihrer Herkunft. „Unsere Vision ist eine Schule, in der jedes Kind genau die Unterstützung erhält, die es braucht – und in der KI nicht ersetzt, sondern Chancen eröffnet“, sagt Lachner. Dafür verknüpft das Projekt Data Science, maschinelles Lernen und Bildungswissenschaft mit realem Schulalltag, um evidenzbasierte Lösungen zu schaffen. Auf Basis von Big Data aus realen Bildungskontexten entstehen skalierbare, praxistaugliche Technologien, die personalisiertes Lernen ermöglichen und internationale Kooperationen sowie Sichtbarkeit stärken. 

 

 


Projekte unserer Mitglieder

TüCeDE lebt von den vielfältigen Initiativen seiner Mitglieder. Zu diesen zählen Wissenschaftler:innen verschiedener Fachrichtungen, die an der Universität Tübingen oder kooperierenden Einrichtungen im Bereich digitaler Bildung forschen. Hier stellen zwei von ihnen ihre aktuellen Projekte vor.

Malte Ring

Meine Forschung und Lehre befassen sich mit ökonomischen Lehr‑ und Lernprozessen sowie deren Ergebnissen. Ein Schwerpunkt ist die Frage, unter welchen Bedingungen der Einsatz bestimmter (digitaler) Medien im Wirtschaftsunterricht Potenziale bietet und wie Lehrpersonen diese Potenziale ausschöpfen können.

Am Lehrstuhl für Ökonomische Bildung und Wirtschaftsdidaktik untersuchen wir in einem Projekt beispielsweise die Wirkung einer digitalen Lernplattform, die Inhalte an der Schnittstelle von Wirtschaft, Ethik und Digitalisierung abdeckt. Dabei interessieren wir uns dafür, wie sich die Kompetenzen der Lernenden durch die Nutzung entwickeln und welche Nutzungsmuster erkennbar sind. In einem weiteren Projekt (im Rahmen des Verbundsprojekts WÖRLD des Kompetenzverbunds lernen.digital) liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung von Fortbildungsangeboten und Unterrichtsszenarien für den Einsatz von Erklärvideos im Wirtschaftsunterricht. Dort steht die Genese von eigenen Erklärvideos (durch Lernende und Lehrende) sowie die unterrichtliche Einbettung von bestehenden Videos im Vordergrund.

Kateryna Derkach

Kateryna Derkach begann ihre Karriere als Sprachlehrerin in Kiew, Ukraine. Während ihres Bachelorstudiums in Philologie an der Kiew-Mohyla-Akademie entwickelte sie ein Interesse für den Zweitspracherwerb und erwarb einen Master of Science in Angewandter Linguistik und Zweitspracherwerb an der Universität Oxford, Großbritannien. Nach einigen Jahren als Lehrerin und Lehrerausbilderin in Großbritannien, der Ukraine und Belgien kehrte sie in die Wissenschaft zurück und promovierte an der Universität Cambridge in Angewandter Linguistik mit dem Schwerpunkt auf der Entwicklung sprachwissenschaftlich fundierter Interventionen für Sprachlernende. Sie arbeitete als Forschungsleiterin für Pädagogik in der Abteilung für Englischunterricht bei Oxford University Press, bevor sie nach Deutschland zog, um sich dem TEIFUN Postdoc College anzuschließen, das sowohl mit der Universität Tübingen als auch mit der Universität Stuttgart verbunden ist.

In ihrem aktuellen Projekt TILDA (Tools for Individualised Listening Skills Development supported by AI) plant und führt Kateryna Interventionsstudien mit Kindern im schulpflichtigen Alter durch, die sich auf die Entwicklung ihrer englischen Hörfähigkeiten konzentrieren. Unter der Leitung von Prof. Dr. Sabine Zerbian (Phonologie) und Prof. Dr. Detmar Meurers (Computerlinguistik) und unterstützt von Kollegen des TüCeDe und des IWM (Leibniz-Institut für Wissensmedien) ist Katerynas Projekt eine interdisziplinäre Zusammenarbeit, die Linguistik, Informatik und Bildungspsychologie miteinander verbindet.

Dr. Derkach hat außerdem Studierende in verschiedenen Bereichen des Spracherwerbs sowie allgemein in Angewandter Linguistik unterrichtet und betreut.


Kooperationen mit Bildungspraxis

TüCeDE versteht sich nicht nur als Forschungszentrum, sondern auch als Brücke zwischen Wissenschaft und Bildungspraxis. Ziel ist es, interdisziplinäre Forschung zum Lehren und Lernen mit digitalen Medien mit einem gleichwertigen Austausch zwischen Forschung und Praxis zu verbinden – bidirektional und mit gegenseitigem Mehrwert. Projekte wie DiA:Net und MINT-ProNeD zeigen, wie dieser Anspruch in die Praxis umgesetzt wird: Durch eine institutionalisierte Zusammenarbeit mit Landesinstituten werden Bildungsadministration und Lehrkräfte gezielt in Forschungs- und Entwicklungsprozesse eingebunden – unter anderem durch Abordnungen von Lehrkräften, die die gemeinsame Entwicklung sowie die offene Bereitstellung von Unterrichtsmaterialien und Fortbildungsangeboten ermöglichen. Ergänzt wird dies durch gemeinsame Veranstaltungen von Bildungsadministration und Wissenschaft, wie dem jährlichen KI-Fachtag, der in Kooperation mit Partnern wie dem IWM, dem KI Makerspace und LEAD realisiert wird. 

Eine treibende Kraft hinter diesen Aktivitäten ist seit drei Jahren Judit Löffler, die maßgeblich an Organisation und Umsetzung beteiligt ist. Frau Löffler hat die Arbeitsfeldleitung Gymnasium am Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL), Regionalstelle Tübingen, inne. 

Impulse aus erster Hand: Vier Fragen an Judit Löffler

Wie ist die Zusammenarbeit zwischen Ihnen und TüCeDE entstanden? Gab es einen konkreten Anlass für die Kooperation zwischen der ZSL-Regionalstelle Tübingen und TüCeDE?

Für einen ersten Präsenz-Fachtag nach Corona wünschten sich unsere Fachberaterinnen und Fachberater das Thema KI – übrigens noch bevor uns ChatGPT überrollte. Auf der Suche nach wissenschaftlichen Kontakten war der Weg zum TüCeDE nicht weit, und hat uns genau das gebracht (und noch mehr), was wir suchten: Fachexpertise ohne Berührungsängste mit der Praxis, mit der Lust auf Zusammenarbeit und dem Mut zu unkomplizierten und auch unkonventionellen Lösungen. Das ZSL hat es sich auf die Fahne geschrieben, die Lehrkräftefortbildung wissenschaftsorientiert und evidenzbasiert zu entwickeln – hier haben wir die Möglichkeit dazu! 

Sie investieren viel Zeit und Energie in die Zusammenarbeit mit Wissenschaftler:innen. Was motiviert Sie persönlich zu diesem Engagement?

In Tübingen sind alle Player vor Ort – dass wir diese Synergien nutzen und als Team so gut zusammenarbeiten, macht das Engagement sinnvoll und inspirierend. Wir gewinnen Erkenntnisse für die Praxis, werden herausgefordert und bestätigt; merken, dass wir uns den gleichen Themen von unterschiedlichen Seiten aus nähern. Dass wir miteinander wirksam werden, dafür lohnt sich der Einsatz auf alle Fälle! 

Wo sehen Sie aktuell noch Herausforderungen oder Grenzen in der Zusammenarbeit zwischen ZSL und Universität?

Die Strukturen der Schulverwaltung und der Universitätswelt unterscheiden sich wesentlich – Bürokratie und langsame Abläufe in Änderungsprozessen treffen auf in der Regel zeitlich beschränkte Forschungsprojekte. Die Fragestellungen und Bedürfnisse der Beteiligten müssen auf eine mögliche gemeinsame Basis hin überprüft werden. Offizielle Kooperationen erfordern ein Austarieren der Vorgaben zweier unterschiedlicher Ministerien. Dabei im Blick zu behalten, dass die Aus- und Fortbildung von Lehrkräften beiden Systemen angehört, und auszuloten, welche Folgen das in der Wissenschaft und Praxis hat, ist sehr herausfordernd – aber auch lohnend! 

Was ist der entscheidende Schlüsselfaktor für nachhaltige, bidirektionale Kooperationen und einen gelingenden Wissenschafts-Praxis-Transfer?

Einfach machen! 


Mein PhD am TüCeDE

Externer Inhalt

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Am TüCeDE kann man in verschiedenen Themenfeldern promovieren – etwa dazu, inwiefern digitale Technologien wie KI-basierte Tutorensysteme oder Virtual Reality das Lernen unterstützen können, sowie zur Gestaltung der Lehrer:innenbildung, damit Technologien im Unterricht sinnvoll eingesetzt und orchestriert werden können.

Jana Boos ist eine unserer Doktorandinnen und promoviert seit 2023 am TüCeDE.


TüCeDE goes USA

Wir freuen uns sehr, dass unsere Doktorand:innen durch unser internationales Netzwerk und viel Eigeninitiative bereits während ihrer Promotion die Möglichkeit haben, andere Forschungseinrichtungen im Ausland zu besuchen. Im vergangenen Jahr waren zwei unserer Doktorandinnen in den USA und konnten dort wertvolle Erfahrungen sammeln sowie internationale Kooperationen für TüCeDE weiter vertiefen.

Luisa Wellert 

Ich habe meinen dreimonatigen Forschungsaufenthalt bei Prof. Vincent Aleven am Human-Computer Interaction Institute der Carnegie Mellon University in Pittsburgh (USA) verbracht. 

Status der Dissertation zum Zeitpunkt des Aufenthalts: 70 % 

Franziska Gazar 

Ich habe meinen zweimonatigen Forschungsaufenthalt bei Prof. Rossella Santagata an der School of Education der University of California Irvine verbracht.

Status der Dissertation zum Zeitpunkt des Aufenthalts: 50% 

Was war dein größter Aha-Moment während deines Forschungsaufenthalts?

Luisa: Mein größter Aha-Moment war die Erweiterung meines Blicks auf die internationalen Möglichkeiten und Entwicklungen in unserem Forschungsfeld. Besonders beeindruckt hat mich die ausgesprochen unterstützende und offene Wissenschaftskultur, die ich in den USA erlebt habe – sei es beim Feedback zu Papers oder bei Gesprächen über Karrierewege. Dieses Erlebnis hat mir noch einmal sehr deutlich gemacht, wie wertvoll und verbindend unsere internationale Forschungscommunity ist. 

Franziska: Mein größter Aha-Moment bestand darin, neue konzeptuelle Zugänge zu meinem Forschungsthema kennenzulernen und unmittelbar in meine eigene Arbeit integrieren zu können. Darüber hinaus war es insgesamt sehr bereichernd, meine gewohnte wissenschaftliche „Bubble“ zu verlassen und die Arbeitsweise eines anderen Forschungsteams kennenzulernen. Besonders der intensive inhaltliche Austausch über Studien sowie die enge Zusammenarbeit mit Lehrkräften waren eine große Bereicherung. 

Was nimmst du konkret für deine Dissertation und deine weitere Forschung mit?

Luisa: Der Forschungsaufenthalt war in vielerlei Hinsicht bereichernd: Ich konnte nicht nur mein internationales Netzwerk ausbauen, neue Ideen entwickeln und aktuelle internationale Entwicklungen in meinem Fachgebiet kennenlernen, sondern nebenbei auch meine Sprachkenntnisse verbessern. Besonders wertvoll war die gemeinsame Durchführung einer Studie mit Prof. Aleven. Dabei erhielt ich viel Unterstützung, zugleich aber auch großen Freiraum, mich methodisch und inhaltlich weiterzuentwickeln. Zudem fühle ich mich dem Lab sehr verbunden – weitere Kooperationen sowie ein gemeinsames Symposium auf einer Konferenz im Sommer sind bereits geplant. 

Franziska: Für meine Dissertation und meine weitere Forschung nehme ich einen erweiterten Blick sowie neue methodische und konzeptuelle Zugänge zu meinem Forschungsthema mit, von denen ich bereits beim Schreiben meiner Paper profitieren konnte. Zudem ist aus dem Forschungsaufenthalt eine Zusammenarbeit mit Rossella und ihrem Team entstanden, die über meine Dissertation hinausgeht. Das freut mich besonders, da wir weiterhin in Kontakt stehen, gemeinsam an Projekten arbeiten und uns austauschen. Insgesamt war der Lab Visit sowohl für meine Dissertation als auch für meine persönliche Weiterentwicklung eine total wertvolle Erfahrung. 

Was würdest du anderen Promovierenden empfehlen, die einen ähnlichen Forschungsaufenthalt planen?

Luisa: Ich würde anderen Promovierenden empfehlen, frühzeitig zu planen, wann und wohin der Forschungsaufenthalt gehen soll und wie er sich gut mit den Aufgaben und zeitlichen Plänen der Dissertation vereinbaren lässt. Die Abstimmungen mit den Personen und dem Institut in den USA waren für mich absolut unkompliziert, allerdings sollte insbesondere für Aufenthalte in den USA ausreichend Zeit für die Visumsbeantragung und verschiedene dafür notwendige Formalitäten eingeplant werden. Sehr gelohnt hat sich für mich die Bewerbung um ein DAAD-Stipendium, da ich hierdurch einen Großteil der Kosten abdecken konnte. Auch wenn ich am liebsten noch längergeblieben wäre, waren die drei Monate für mich die optimale Zeitspanne für meinen Forschungsaufenthalt: Ich hatte ausreichend Zeit um wirklichanzukommen“ und ein eigenes Projekt anzustoßen, konnte den Aufenthalt aber zugleich gut in meine Dissertationszeit zuhause integrieren. 

Franziska: Mein wichtigstes organisatorisches Learning aus dem Forschungsaufenthalt ist, ausreichend Zeit für die Planung einzuplanen. Das würde ich auch anderen empfehlen: Insbesondere bei einem Forschungsaufenthalt in den USA ist eine langfristige und frühzeitige Organisation wichtig. Darüber hinaus würde ich empfehlen, die eigenen Ziele für den Forschungsaufenthalt von Beginn an transparent zu kommunizieren. So lässt sich bereits im Vorfeld klären, ob eine aktive Mitarbeit in Projekten vor Ort möglich ist oder ob der Fokus eher auf einer beobachtenden Rolle und dem parallelen Arbeiten an der eigenen Dissertation liegt. 


Highlights 2025

Das letzte Jahr war für uns voller Highlights – sowohl im wissenschaftlichen Bereich, wie dem erfolgreichen Abschluss eines großen deutschlandweiten Verbundprojekts, als auch in der Zusammenarbeit mit den Landesinstituten und Schulen in und rund um Tübingen. 

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Verbundtreffen MINT-ProNeD

Mit frischem Schwung in die letzte Projektphase – unter dem Motto „Gemeinsam zukunftsorientiert Wissenschafts-Praxis-Transfer gestalten“ fand am 22. und 23.05.2025 das dritte MINT-ProNeD-Verbundtreffen in Tübingen statt. Das Treffen bot Gelegenheit, gemeinsam mit den Kooperationspartner:innen auf die Erfolge der vergangenen zwei Projektjahre zurückzublicken, aktuelle Ergebnisse zu präsentieren sowie zu diskutieren, wie die im Rahmen des Projekts geschaffenen Strukturen und Kooperationen auch nach Ende der Förderlaufzeit nachhaltig weitergeführt werden können. Hierzu steuerten die Beteiligten aus Wissenschaft, Bildungspraxis und -administration u. a. in Impulsvorträgen Einblicke aus der gemeinsamen Projektarbeit bei und präsentierten in einem Gallery Walk ihre Angebote sowie ausgewählte Technologieanwendungen. Den Abschluss des gemeinsamen Tages bildete der „MINT-ProNeD Zukunftsdialog“, in welchem auf Basis des multidirektionalen Transferkonzepts des Projektverbundes Gelingensbedingungen für die weitere Zusammenarbeit herausgearbeitet wurden. Der zweite Tagungstag am 23.05. wurde genutzt, um im Rahmen einer Retrospektive die verschiedenen Phasen der Projekt- und Netzwerkarbeit genauer zu betrachten sowie Learnings und Good-Practice-Beispiele aus der gemeinsamen Zusammenarbeit zu ziehen.  

3. KI Fachtag mit und für das ZSL RST Tübingen

Zum 3. Mal fand der von ZSL, RP, IWM, KI Makerspace und TüCeDE gemeinsam organisierte KI Fachtag in Tübingen statt. Dieser bot die Gelegenheit für Wissenschaftler:innen, innovative Projekte im Bereich "Lehren und Lernen mit und über KI" sowie "Medien- und Demokratiebildung im Zeitalter von KI" zu präsentieren. Nach den erfolgreichen KI-Fachtagen in den Jahren 2023 und 2024, die maßgeblich den Dialog zwischen Lehrkräftebildung und Wissenschaft förderten, wurde auch der Fachtag am 11. Juli 2025 rege für einen intensiven Austausch zwischen Forschung und Praxis genutzt. Eröffnet wurde der Tag durch eine Keynote von Jacqueline Bellon (IZEW), bevor in Workshops und beim Markt der Möglichkeiten Wissenschaftler:innen, die im Bereich Unterrichtsentwicklung und Lehrkräftebildung forschen, mit Lehrkräften und Fachbereichsleiter:innen in intensiven Austausch gingen. Nach dem diesem Erfolg wird es eine weitere Auflage am 10. Juli 2026 geben. 

lernen:digtal-Tagung

Am 29. und 30. September 2025 trafen sich die Akteur:innen des Kompetenzverbunds lernen:digital sowie viele zahlreiche weitere Vertreter:innen aus Wissenschaft, Bildungsadministration und Schulpraxis zur zweiten Fachtagung „Digitale Transformation für Schule und Lehrkräftebildung gestalten“ in Potsdam. Im Mittelpunkt der Tagung standen die in den lernen:digital-Projekten entwickelten innovativen Professionalisierungsangebote und die Frage nach den Bedingungen, unter denen diese nachhaltig in die Breite gebracht werden können. Rund 550 Teilnehmende diskutierten in einem vielfältigen und abwechslungsreichen Programm. Immer wieder zentral herausgearbeitet wurde dabei die Rolle der Landesinstitute für Lehrkräftebildung und Schulentwicklung, mit denen in vielen Projektverbünden enge Kooperationen bestehen.  

Das TüCeDE, das mit dem Projektverbund MINT-ProNeD im Kompetenzzentrum MINT sowie mit einem Teilprojekt an der Transferstelle lernen:digital beteiligt ist, war mit mehreren Beiträgen aktiv auf der Tagung vertreten, u. a.  mit einem Vortrag über Bedingungen der Nutzung von Open Educational Resources (OER). 

 

Digital Education Day 2025: Bridging Technology and Education

Unter dem Motto „Bridging Technology and Education“ fand am 2. Dezember 2025 der diesjährige Digital Education Day in Tübingen statt. Die gemeinsame Veranstaltung des TüCeDE, der Tübingen School of Education (TüSE), der LEAD Graduate School & Research Network sowie des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM) brachte Expert:innen des Tübinger Ökosystems rund um digitale Bildung zusammen. Dabei stand nicht nur der Austausch über aktuelle Entwicklungen im Mittelpunkt, sondern vor allem die Frage, wie Bildung und Technologie gemeinsam gedacht und weiterentwickelt werden können. 

Der Digital Education Day machte deutlich, wie wichtig der interdisziplinäre Dialog zwischen Technik, Ethik und Bildung für eine verantwortungsvolle und lernwirksame Gestaltung digitaler Innovationen ist. In Keynote, Workshops, Postergallerie und Podiumsdiskussion wurde gezeigt, wie Kommunikation und Zusammenarbeit zentrale Kompetenzen für die technologiegestützte Schule der Zukunft sind. 


Save the Dates

26. - 27. März 2026
Dialogforum lernen.digital
10. Juli 2026
KI Fachtag
6. - 7. November 2026
Veranstaltung innerhalb Science & Innovation Days der Universität Tübingen
Dezember 2026
Digital Education Day