Universitätsbibliothek

Künstliche Intelligenz für das wissenschaftliche Arbeiten 

Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an KI-Tools, die für die wissenschaftliche Literaturrecherche konzipiert wurden. Hier finden Sie eine Übersicht über diese Tools sowie Informationen dazu, für welche Fächer und Suchanfragen sie sich schon bzw. noch nicht eignen.  

Auch finden Sie hier eine Überblickstabelle über viele weitere KI-Tools, die für das wissenschaftliche Arbeiten nützlich sein können.  

Die Universitätsbibliothek bietet Schulungen, Beratungen und Selbstlernkurse zum Thema „Literaturrecherche mit KI“ an.

Bitte beachten Sie bei der Nutzung der hier aufgeführten Tools: 

  • Viele dieser Tools sind aus Datenschutzsicht bedenklich. Bitte geben Sie keine persönlichen Daten Dritter ein und überlegen Sie sich, welche Ihrer eigenen Daten Sie preisgeben möchten.
  • Bitte laden Sie keine urheberrechtlich geschützten Dokumente in die Tools hoch.
  • Bitte versichern Sie sich, dass die Nutzung dieser Tools nach den Prüfungsregularien Ihres Fachs erlaubt ist.

Literaturrecherche mit KI - Tools & erste Infos

KI-Tools für die wissenschaftliche Literaturrecherche können in „Finders“ und „Connectors“ aufgeteilt werden. 

 Hier finden Sie eine ausführliche Liste über die wichtigsten Finders und Connectors.

„Finders“ funktionieren ähnlich wie Kataloge: Man gibt ein Stichwort, eine Phrase oder – bei vielen Tools noch besser – eine vollständige Frage ein und erhält dazu Treffer.  

Bei den „Connectors“ geht man von einer Veröffentlichung aus, die man bereits gefunden hat. Man gibt einen Teil ihrer Metadaten (am besten den DOI) ins Tool ein, um damit verwandte Literatur zu finden. 

Mehr Informationen zu den hier genannten Tools bekommen Sie hier ,in unseren Schulungen und Beratungen sowie in unserem Selbstlernkurs. Viele weitere KI-Tools für das wissenschaftliche Arbeiten finden Sie hier.

Momentan eignen sich die „Finders“ hauptsächlich für die naturwissenschaftliche und medizinische Recherche, weniger für die Geistes- und Sozialwissenschaften. Gefunden werden überwiegend Zeitschriftenartikel (d.h. keine Monografien) auf Englisch – besonders, wenn diese einen DOI haben und Open Access erschienen sind. Wenn diese Kriterien auf die Literatur in Ihrem Fachgebiet größtenteils zutreffen, sollten die „Finders“ Ihnen schon recht gute Treffer liefern können. 

Den Geistes- und Sozialwissenschaften raten wir eher dazu, die „Connectors“ auszuprobieren. 

Zusätzlich eine kurze Einschätzung zur Nutzung von Chatbots wie ChatGPT, Gemini, Microsoft Copilot, Claude etc. für die wissenschaftliche Literaturrecherche: Seit ca. Anfang 2025 haben sich diese Tools durch Live-Zugriff auf das Web und Funktionen wie „Deep Research“ bei der Literaturrecherche um einiges verbessert. Allerdings kommen halluzinierte bzw. inkorrekte Literaturangaben weiterhin vor. Auch werden in den generierten Antworten üblicherweise nur sehr wenige Veröffentlichungen genannt. 

Momentan bieten „Allzweck-KI-Chatbots“ also noch keinen Mehrwert und keine Zeitersparnis bei der wissenschaftlichen Recherche. 

KI-Tools für das wissenschaftliche Arbeiten

Übersicht über KI-Tools für das wissenschaftliche Arbeiten

Diese Liste wird regelmäßig aktualisiert. Falls Sie ein nützliches Tool entdecken, das noch nicht auf der Liste steht, melden Sie es gern an informationspam prevention@ub.uni-tuebingen.de 

 

Schulungen zur Literaturrecherche mit KI

Anmeldung in Alma für unsere Schulung zur Literaturrecherche mit KI

Auf Anfrage bieten wir für Gruppen ab fünf Personen auch sehr gern zusätzliche Schulungen (auf Deutsch oder Englisch) an. Schreiben Sie hierfür einfach eine Mail an informationspam prevention@ub.uni-tuebingen.de

Unsere aktuellen Folien finden Sie hier

Hilfreiche Links und Newsletter zu KI

Übersichten über KI-Tools für wissenschaftliche Zwecke:  

Übersichten über KI-Tools allgemein:  

Vorschläge zum Zitieren von KI: 

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