Prof. Dr. Jörg Robert

“Allen Kunstliebenden zu Nutzen” – Schreiben über Kunst und Architektur im deutschsprachigen Raum 1425–1680

Kommentiertes digitales Repositorium der Schrift- und Bildquellen

Langfristvorhaben DFG (Verbundprojekt)

Die DFG hat am 30. Juni die erste Förderphase eines auf zehn Jahre angelegten Langzeitvorhaben zur Erschließung der Kunstliteratur im deutschsprachigen Bereich im Zeitraum ca. 1425-1675 bewilligt. Das Projekt verantworten gemeinsam Ulrich Pfisterer (Zentralinstitut für Kunstgeschichte, LMU München), Jörg Robert (Universität Tübingen) sowie Maria Effinger und Jochen Apel (Universitätsbibliothek Heidelberg). 

Ein digitales Korpus von über 600 Texten wird zukünftig erlauben, die Genese des 'Sprechens und Schreibens über Kunst und Architektur', die Ausbildung eines Fachvokabulars und ästhetischer Kriterien im deutschsprachigen Raum erstmals detailliert nachzuvollziehen. Besonders intensiv untersucht werden zudem die Illustrationen in diesen Texten und deren Beitrag zur Episteme der Künste.

 

Projektleitung:
Ulrich Pfisterer (Zentralinstitut für Kunstgeschichte, LMU München)
Jörg Robert (Universität Tübingen)
Maria Effinger (Universitätsbibliothek Heidelberg)
Jochen Apel (Universitätsbibliothek Heidelberg)

Stellenangebot

Akademische Mitarbeiterin / Akademischer Mitarbeiter

Am Deutschen Seminar der Univ. Tübingen ist im neu eingerichteten interdisziplinären DFG-Langfristvorhaben „‚Allen Kunstliebenden zu Nutzen‘ – Schreiben über Kunst und Architektur im deutschsprachigen Raum (1425–1680). Kommentiertes digitales Repositorium der Schrift- und Bildquellen“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer/eines 

Wissenschaftl. Mitarbeiters/in (m/w/d, 100%, E 13 TV-L)

im Bereich Germanistik / Neuere deutsche Literatur befristet für die Dauer von zunächst 3 Jahren zu besetzen. 

Das Aufgabengebiet umfasst die eigenständige philologische Erschließung und Kommentierung des vorwiegend deutschsprachigen Textkorpus sowie die Organisation der Arbeitsprozesse, insbesondere die Zusammenarbeit mit den Projektteams in München und Heidelberg. Vorausgesetzt wird ein überdurchschnittlich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (M.A., Staatsexamen oder äquivalent) sowie eine überdurchschnittlich abgeschlossene Promotion im Fach Neuere, ggf. auch Ältere deutsche Literatur, vorzugsweise in den Bereichen Spätmittelalter und Frühe Neuzeit. 

Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. 

Die Universität setzt sich für die Ziele der Gleichstellung und Diversität ein und fördert aktiv Chancengleichheit.

Die Universität strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und bittet deshalb entsprechend qualifizierte Wissenschaftlerinnen um ihre Bewerbung.

Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte ausschließlich in elektronischer Form (Gesamt-pdf) bis zum 4. Oktober 2026 an Prof. Dr. Jörg Robert (administration.robert@ds.uni-tuebingen.de)

Die Einstellung erfolgt durch die Zentrale Verwaltung.