Die alten Promotionsschriften erzählen daher nicht nur die Geschichte einzelner Abschlüsse. Sie zeigen, wie Wissen entstand, wie Freundschaften gepflegt wurden und wie akademische Karrieren verliefen. Was auf den ersten Blick nach verstaubten Glückwunschheften aussieht, entpuppt sich als ein Netzwerk aus Menschen, Ideen und Beziehungen, das bis heute sichtbar gemacht werden kann.
Oder anders gesagt: Bevor es Facebook gab, gab es Festschriften. Nur waren die schöner gedruckt, auf Latein verfasst und hielten immerhin vier Jahrhunderte durch.