Philosophische Fakultät

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25.09.2013

Zentrum für Japanstudien in Kyoto feiert zwanzigjähriges Bestehen

Delegation der Universität Tübingen besucht die einzige Außenstelle einer deutschen Universität in Japan

Das Zentrum für Japanstudien der Universität Tübingen (TCJS) an der Dôshisha-Universität in Kyôto feiert sein zwanzigjähriges Bestehen. Gemeinsam mit einer Delegation der Universität Tübingen besuchen Rektor Professor Bernd Engler und Prorektor Professor Heinz-Dieter Assmann aus diesem Anlass die Außenstelle der Universität Tübingen. Am 26. September erhält Rektor Bernd Engler zudem die Ehrendoktorwürde der Dôshisha-Universität.

Bei einem gemeinsamen deutsch-japanischen Symposium stellen Vertreter beider Universitäten ihre Internationalisierungsstrategien vor, Workshops zu japanischem Sprachunterricht und zum Stand der Religionen im heutigen Japan ergänzen das Programm. Eine Posterausstellung von Studierenden des Zentrums für Japanstudien informiert zum Thema „Tübingen: eine Stadt und ihre Universität“.

Das TCJS wurde am 1. September 1993 gegründet und ist bis heute die einzige Zweigstelle einer deutschen Universität in Japan. Die gastgebende Dôshisha-Universität ist eine der angesehensten privaten Hochschulen Japans. „Wir freuen uns, dass mittlerweile mehr als 600 Tübinger Studierende hier ein Auslandssemester verbracht haben“, sagt Rektor Professor Engler. Der Aufenthalt sei ein integraler Bestandteil ihres Studiums. „Durch ihre Unterbringung in Gastfamilien wird ihre aktive Sprachfähigkeit und interkulturelle Kompetenz besonders gefördert.“

Zudem führen die Universitäten im Rahmen ihrer strategischen Partnerschaft regelmäßig gemeinsame Symposien und interdisziplinäre Workshops in Kyôto und Tübingen durch.

Weitere Informationen zum Tübinger Zentrum für Japanstudien unter http://www.kyoto.uni-tuebingen.de

Kontakt:

Prof. Dr. Klaus Antoni

Universität Tübingen

Philosophische Fakultät

Asien-Orient-Institut – Abteilung für Japanologie

Tel.: +49 7071 29-73990

klaus.antoni@uni-tuebingen.de

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