Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft

Bianca Raffaela Hepp, M.A.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin

Kontakt
Institut für Donauschwäbische Geschichte und Landeskunde | Eberhard Karls Universität Tübingen | Mohlstraße 18, 72074 Tübingen
+49(0)7071 9992-512 
bianca-raffaela.heppspam prevention@uni-tuebingen.de

Sprechstunde
nach Vereinbarung

Schwerpunkte in Forschung und Lehre

  • Osteuropakonzepte
  • Migration, Mobilität, Postmigrantische Gesellschaft
  • Rassismus
  • Zugehörigkeit(en)
  • reflektierte Wissensproduktion
Akademisches Profil

Ich bin Bianca Hepp und seit September 2021 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Ludwig-Uhland-Institut. Schon während meines Studiums in Südslawistik und Südosteuropastudien an der Uni habe ich mich mit Zugehörigkeiten und Migration beschäftigt. Mein Promotionsprojekt gibt mir die Chance, dieses Forschungsinteresse weiterzuführen: ich untersuche die Aushandlung von Zugehörigkeit bei Kindern und Enkel:innen von "(Spät-)Aussiedler:innen"  aus Rumänien und bewege mich dabei im Bereich Rassismusforschung, Migrationsforschung und Kulturbeforschung.
Neben Forschung und Lehre gehört die Koordination des Zentrums für deutsche Geschichte und Kultur in Südosteuropa (ZDGS) zu meinen Aufgaben am Institut.

Vita

Seit 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft, Eberhard-Karls-Universität Tübingen und dem Institut für donauschwäbischen Geschichte und Landeskunde Tübingen als Koordinatorin des Zentrums zur Erforschung deutscher Geschichte und Kultur in Südosteuropa an der Universität Tübingen

2018-2019 Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Rumänistik am Institut für Romanistik der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Tutorin für Literaturwissenschaft am Bereich für Südslawistik am Institut für Slawistik und Kaukasusstudien der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Praktikum im Bereich Social Media & Communication bei FOMOSO (Forum für Mittelost- und Südosteuropa)

2016-2019 Masterstudium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Master Slawische Sprachen, Kulturen und Literaturen mit dem Schwerpunkt Südslawistik, Titel der Masterarbeit „Aus alter Zeit – Slawische Mythologie in den Kunstmärchen von Ivana Brlić-Mažuranić“

2010-2016 Bachelorstudium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena in den Fächern Südslawistik und Südosteuropastudien, Titel der Bachelorarbeit „Das Motiv der Vila in den Liedern und Märchen der Südslawen und seine Transformation in der zeitgenössischen Unterhaltungsliteratur“

 

Publikationen

Hepp, Bianca; Stöxen, Jana: Perspektiven auf Rumänien und die Moldau / Perspectivtes on Romania and Moldova / Perspective asupra României si Republicii Moldova (Tagungsbericht auf H-Soz-Kult), erschienen am 12.95.2021: https://www.hsozkult.de/conferencereport/id/fdkn-127501
In Vorbereitung:
Hepp, Bianca: "Mit Russland hab' ich nix am Hut" - Zugehörigkeit und der Einfluss von rassistischem Wissen über (Spät-) Aussiedler:innen in Süddeutschland. In Junge Slavistik im Dialog XI (16. Slavistische Studierendenkonferenz, 2021)
Hepp, Bianca: Zwischen Schlager und Pop, zwischen Csárdás und Diskofox. Praktiken und Diskurse der Zugehörigkeit im Zusammenhang mit der HOG e.V. In: Nordost-Archiv

Hepp, Bianca: Dreck und Pferdkutschen. Überlegungen zur reflektierten Wissensproduktion der deutschsprachigen Südosteuropastudien. In: Südostforschungen. Internationale Zeitschrift für Geschichte, Kultur und Landeskunde Südosteuropas

Hepp, Bianca: Erzählen von Hamroth. Zugehörigkeitskonzepte bei Kindern von (Spät-) Aussiedler:innen. In: Spiegelungen. Zeitschrift für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas, Heft 2 (2022), Jg. 17

Lehre

WiSe 2022/23
Einführung in kulturwissenschaftliceh Arbeitsfelder (Exkursionsseminar mit Exkursion nach Jena)
SoSe 2022

Balkanbilder. Südosteuropa in Geschichte und Gegenwart (Seminar)

WiSe 2021/22
Einführung in ehtnographische Methoden: Zugehörigkeiten (Seminar)
WiSe 2020/21
Themen der Kulturwissenschaft: Krise - Katastrophe - Bedrohte Ordnung (Institutskolloquium zusammen mit Reinhard Johler)

Vorträge

Die Angst vor dem Keim. Zugehörigkeitskonzepte bei Kindern von (Spät-) Aussiedler:innen aus Rumänien. Vortrag im Rahmen der 29. Tagung Junger Osteuropaexpert*innen (JOE). Friedrich-Schiller-Universität Jena, 1.-3. Juli 2022
Erzählen über Hamroth. Zugehörigkeitskonzepte bei Kindern von (Spät-) Aussiedler:innen. Vortrag im Rahmen des Promovierendenkolloquiums des Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft an der Eberhard Karls Universität Tübingen, 29. Januar 2022
"Gegen die Kontinuität. Vorschlag einer kulturwissenschaftlichen Perspektive für die Südosteuropastudien." Vortrag im Rahmen des X. Dr. Fritz-Exner-Kolloquium zur Südosteuropaforschung "Südosteuropa ist tot? Lang lebe Südosteuropa! Positionierungen in einem interdisziplinären Forschungsfeld." Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder), 15. Oktokber 2021
“Belonging and non-belonging to communities of remembrance and the influence of the Corona Pandemic”. Presentation at the international colloquium “Juden und Deutsche im östlichen Europa/ Shared Histories?  
Germans and Jews as Minorities in Eastern Europe”, hosted by Themendossier "Deutsche und Juden im östlichen Europa – Aspekte einer historischen Verflechtung?". Online, 9. Juni 2021
„’Mit Russland hab‘ ich nix am Hut’ – Selbstverortung bei Kindern und Enkeln von Eingewanderten aus dem Kaukasus”. Vortrag im Rahmen der XVI. Internationalen Slavistischen Konferenz „Junge Slavistik im Dialog", Institut für Slavistik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Online, 23.April 2021
“Was haben Pufuleți und Fotografien von Gräbern gemeinsam? Einblicke in die Ethnografie einer Erinnerungsgemeinschaft”. Vortrag im Online-Studierendenkolloquium “Perspektiven auf Rumänien und die Moldau”, Lehrstuhl für Rumänistik der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Online, 20. Februar 2021
“Teilhabe und Nicht-Teilhabe an Erinnerungsnetzwerken. Betrachtet am Beispiel von Hamroth e.V. und den "Treffungen" der Kaukasus-Schwaben.”  Vortrag im Rahmen des Promovierendenkolloquiums des Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Online, 29. Januar 2021
“Partizipation und Zugehörigkeitsgefühl. Erinnerungspraktiken rund um Hamroth/Homorodu de Jos (RO) und die Teilhabe von jungen Menschen”.  Vortrag im Rahmen der Online-Konferenz “Kulturerbe der Deutschen in Südosteuropa”, Gutenberg-Studentenverein Cluj. Online, 18.Dezember 2020

“’Essen ist das, was bleibt’ - Kinder von deutschen Einwander*innen aus dem Kaukasus”. Vortrag im Rahmen des Kulturhistorischen Seminars 2020 „Kultur – Zivilgesellschaft – Wissenschaft: international“. Online, 13. Oktober 2020

   
Zusammen mit Allyn Schachtschabe, B.A. Südosteuropastudien und Michaela Lennerová, M.A. Südosteuropastudien: „Die Donau am Eisernen Tor – ein Reisebericht aus der serbisch-rumänischen Grenzregion“. Vortrag bei den "Rumänischen Kulturtagen Jena" 2. Februar 2018

 

Wissenschaftskommunikation

Podcast "Die Sathmarer Schwaben" (Kulturverband Sathmarense/ Demokratisches Forum der Deutschen in Sathmar): Folge 11 "Identität und Erinnerungskultur mit Bianca Hepp" https://open.spotify.com/episode/2CZ6MmROTKeTK2P75dBH0V?si=a041fe1069f04505 und https://open.spotify.com/episode/2E5ZFPQX2SyTOQl5kkxhNs?si=58746d02ec5540c3&nd=1
"Slovaks simply want to live in a decent country as decent people" - Interview mit dem Aktivisten Peter Nagy für FOMOSO (Forum für Mittelost- und Südosteuropa), 14. Januar 2019 https://www.fomoso.org/en/interviews/slovaks-simply-want-to-live-in-a-decent-country-as-decent-people/

 

Aktuelle und ehemalige Ämter

Koordination im Zentrum für deutsche Kultur und Geschichte in Südosteuropa (ZDGS) an der Universität Tübingen.
https://zdgs-zuebingen.de

 

Veranstaltungen und Ausstellungen

Interviewpraxis (unter dem Einfluss von Corona). Workshop im Rahmen des Online-Studierenden-Kolloquiums "Zugänge und Methoden einer interdisziplinären Rumänistik". Lehrstuhl für Rumänistik der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Online, 4. März 2022

Organisation der dgv-Hochschultagung EKWKAEEVKWDGV MMXXI "Welche Gegenwart - welche Zukunft" Online, 25.-27. Februar 2021

https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/empirische-kulturwissenschaft/forschung/tagungen/dgv-hochschultagung-2021-ekwkaeevkwdgv-mmxx/

Organisation des Online-Studierendenkolloquiums "Perspektiven auf Rumänien und due Moldau"; Lehrstuhl für Rumänistik der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Online, 20. Februar 2021 (Moderation, Werbung)

https://romanistikjenablog.wordpress.com/2020/12/04/call-for-abstracts-perspektiven-auf-rumanien-und-die-moldau-internationales-studierendenkolloquium-2021/

Organisation des Online-Studierenden-Kolloquiums "Zugänge und Methoden einer interdisziplinären Rumänikstik". Lehrstuhl für Rumänisitk der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Online, 4. März 2022 (PR)

https://www.gw.uni-jena.de/colocviu