Kunsthistorisches Institut

Archiv Veranstaltungen der TKG

Sommersemester 2018

Gesamtprogramm der TKG im Sommersemester 2018

Vortragsreihe im Sommersemester 2018:

Materialevidenz in der Kunst der Vormoderne

Mit Blick auf die vielfältigen ästhetischen Formen der Evidenzerzeugung in der Vormoderne fokussiert die Vortragsreihe das reziproke Verhältnis zwischen der physikalischen Beschaffenheit der Kunstwerke und ihrem epistemischen Potenzial.

Ausgehend von den spezifischen Eigenschaften der einzelnen Stoffe und ihren jeweiligen sinnlichen Qualitäten soll Materialität gleichermaßen als faktische Bedingung und Reflexionsfeld von künstlerischen Gestaltungsprozessen diskutiert werden. Im historischen Kontext gehen die Vorträge gattungs- und epochenübergreifend Fragen der technischen Herstellung und Bearbeitung, der variierenden Semantik sowie der kulturellen Wahrnehmung von Materialien nach.

Dienstag, 8. Mai 2018, 20 Uhr c.t.
Kupferbau, Hörsaal 22
Prof. Dr. Aleksandra Lipińska (Ludwig-Maximilians-Universität München)
Zwischen Kontroverse und Neuerfindung. Altarretabel in den Niederlanden in den turbulenten Zeiten (ca. 1530-1600)

Dienstag, 5. Juni 2018, 20 Uhr c.t.
Kupferbau, Hörsaal 22
Prof. Dr. Susanne Wittekind (Universität zu Köln)
Prachteinbände für alte Handschriften

Dienstag, 12. Juni 2018, 20 Uhr c.t.
Kupferbau, Hörsaal 22
Eva L. Labson M.A. (Metropolitan Museum of Art, New York)
Textiles as Material Evidence: a case study from the Metropolitan Museum of Art

Dienstag, 10. Juli 2018, 20 Uhr c.t.
Kupferbau, Hörsaal 22
Prof. Dr. Andrea von Hülsen-Esch (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
Materielle Evidenz und Materialität

Dienstag, 24. Juli 2018, 20 Uhr c.t.
Kupferbau, Hörsaal 22
Prof. Dr. Daniela Bohde (Universität Stuttgart), Prof. Dr. Irene Brückle (Staatliche Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart) und Thomas Klinke (Wallraf-Richartz-Museum, Köln)
Zeichnungen auf farbig grundierten Papieren. Kunsthistorische und kunsttechnologische Perspektiven

Veranstaltungsort:
Eberhard Karls Universität Tübingen, Kupferbau, Hörsaal 22, Hölderlinstraße 5, 72074 Tübingen

Konzeption und Organisation:
Jun.-Prof. Dr. Anna Pawlak / Jun.-Prof. Dr. Markus Thome
Kunsthistorisches Institut der Eberhard Karls Universität Tübingen, Bursagasse 1, D-72070 Tübingen
anna.pawlak[at]uni-tuebingen.de
markus.thome[at]uni-tuebingen.de

Wintersemester 2017/18

Gesamtprogramm der TKG im Wintersemester 2017/18

Vortragsreihe im Wintersemester 2017/18:

Architektur Heute - Women in Architecture

Dr. Ursula Schwitalla, a.o.M. BDA / Tübinger Kunstgeschichtliche Gesellschaft mit dem Kunsthistorischen Institut der Universität Tübingen, BDA und Architektenkammer Tübingen

Plakat der Vortragsreihe

Dienstag, 24. Oktober 2017, 20 Uhr c.t.
Kupferbau, Hörsaal 22
Elisa Valero, Granada, Spanien
Looking into the Future, Low Cost Low Energy Works

Dienstag, 14. November 2017, 20 Uhr c.t.
Kupferbau, Hörsaal 22
Anupama Kundoo, Auroville, Indien / Madrid, Spanien
Building Knowledge

Dienstag, 21. November 2017, 20 Uhr c.t.
Kupferbau, Hörsaal 22
Fabienne Hoelzel, Zürich/Stuttgart
Together! Kollaborative Strategien im Städtebau
Das Vorgefundene achten. Frauen und Urbanisierung: Anupama Kundoo belebt traditionelle Techniken, Fabienne Hoelzel knüpft bei der Slum-Sanierung an das Wissen der Bewohner an (Schwäbisches Tagblatt vom 24.11.2017)
Den Ort kenntlich machen. Architektur Heute - Die Dänin Dorte Mandrup zeigte im Kupferbau, wie Bauten in sensiblem Naturgelände die Eigenart der Umgebung aufnehmen und ausdrücken können (Schwäbisches Tagblatt vom 19.01.2018)

Dienstag, 16. Januar 2018, 20 Uhr c.t.
Kupferbau, Hörsaal 22
Dorte Mandrup, Kopenhagen, Dänemark
Building in Context

Dienstag, 23. Januar 2018, 20 Uhr c.t.
Kupferbau, Hörsaal 23
Nili Portugali, Tel Aviv, Israel
Holistic-Phenomenological Approach to Architecture and Art

Donnerstag, 15. März 2018, 20 Uhr c.t.
Neue Aula, Audimax
Farshid Moussavi, London, Großbritannien
Imbalance and Creativity

"Architecture is no more a man's world. This idea that women can't think three-dimensionally is ridiculous." Es war Zaha Hadid, die diesen Satz 2013 bei einer Preisübergabe sagte - und damit ein hartnäckiges Vorurteil nannte, gegen das sie selbst in vielen Jahren Berufsleben zu kämpfen hatte. Vier Jahre später ist der Diskurs aktueller denn je. Dorte Mandrup aus Kopenhagen (am 16. Januar 2018 in Tübingen) betont, dass sie nicht als weiblicher Architekt gesehen werden möchte, und zeitgleich vertritt ein Google-Mitarbeiter in einem Thesenpapier, dass Frauen biologisch weniger für erfolgreiche Arbeit in der Tech-Industrie geeignet sind - also auch in der Archi-tek-tur?

Architektur als Profession war und ist monokulturell und männlich. Inhalte müssen neu definiert werden. Es geht nicht darum, mehr und mehr spektakuläre Animationen und Renderings zu produzieren. Architektur braucht Selbstreflektion und die Diversität des Dialogs und Diskurses. Dazu gehört wesentlich auch Genderdiversität, als Beitrag zu einem gesellschaftlichen Wandel. Die kulturellen, sozialen, ökologischen und ästhetischen Fragen an die Architektur sind heute weitaus komplexer geworden und in diversen Gruppen besser zu verstehen und zu lösen, mit mehr Architektur-Akteurinnen in der Wirtschaft, Politik, Kultur und Privatwirtschaft.

Die Zahlen sprechen für sich: Mehr als 50% Studentinnen, aber im Beruf gerade 25% und mit eigenem Büro nur mehr 17% Architektinnen. Noch deutlich weniger sind Architektinnen in der Lehre vertreten – ihr Anteil liegt bei 14%, aber gerade mal 5% der Lehrstühle an den Universitäten sind mit Frauen besetzt. Erklärbar ist dies zwar aus der Tatsache, dass der akademische Lehrkörper sich nicht durch wissenschaftliche Arbeit qualifiziert, wie in anderen akademischen Berufen, sondern sich aus der „Berufselite“, also aus der Praxis rekrutiert. Und hier sind eben zu wenig Frauen vertreten. Schließlich haben die höchste Auszeichnung für Architektur, den Pritzker-Preis, in 38 Jahren gerade einmal zwei Frauen erhalten: Zaha Hadid und Kazuo Sejima. Aber sie bestand darauf, ihren zehn Jahre jüngeren Büropartner Ryūe Nishizawa mit auszuzeichnen. Eine Haltung, die kein männlicher Architekt vor ihr je gezeigt hatte.

Frauen als Ausnahmeerscheinung im Beruf werden besonders kritisch beobachtet und kontrolliert: von der Jury, die bis heute mehrheitlich mit männlichen Juroren besetzt ist, von Bauherren (es gibt kaum Baufrauen) und zuletzt auf der Baustelle. Selbst auf der letzen Architektur-Biennale in Venedig 2016 hat Alejandro Aravena, mit seinem doch sozialpolitischen Ansatz, zum Eröffnungspanel ausschließlich die üblichen älteren, männlichen Architekten geladen. 2018 wird die Biennale von den beiden Architektinnen des Büro Grafton, Dublin ausgerichtet - wir können auf ihre Biennale gespannt sein.

Einfach nur gut sein – reicht nicht! Umso mehr als Theorie und Methoden der Architektur nicht standardisiert sind – und das, was sich als Qualität in der Architektur manifestiert, auch heute noch von einem kleinen und fast ausschließlich männlichen Zirkel bestimmt wird. Zu allem kommt noch ein Mythos – der Mythos vom künstlerischen Beruf des Architekten, der die totale Hingabe und eine Unterordnung jeglichen Privatlebens verlangt. Also Teilzeitstellen in diesem Beruf - eigentlich undenkbar! Immer noch offenbart sich das Gefälle zwischen Männern und Frauen spektakulär in den Gehaltsstrukturen. Frauen verdienen in Architekturbüros für die gleiche Arbeit im Schnitt 20%, in der gewerblichen Wirtschaft sogar 27% weniger (Bundes AK, 2015). Trotz manch großartiger Erfolge von einzelnen Architektinnen fehlt es international an weiblichen Rollenvorbildern für Ausbildung und Beruf. Erfreulich ist es, dass das DAM in Frankfurt aktuell sich mit einer großen Ausstellung "Frau Architekt" (30.9.2017 - 8.3.2018) unserem Thema widmet.

Dennoch - es geht sehr wohl noch darum, Frauen in der Architektur zu fördern - einen Preis „Women in Architecture" gibt es erst seit 2012 in England und wir freuen uns, dass unsere Referentin aus dem letzten Semester, Rozana Montiel, Mexiko, im März 2017 damit ausgezeichnet wurde. In Deutschland gibt es bis heute noch keinen. Viele gute Gründe also, in Tübingen eine eigene Vortragsreihe mit international herausragenden Architektinnen durchzuführen, deren beruflicher Einsatz und Erfolg und deren Haltung in der Architektur Heute Vorbildfunktion hat.

Ursula Schwitalla, September 2017

Sommersemester 2017

Gesamtprogramm der TKG im Sommersemester 2017

Vortragsreihe im Sommersemester 2017:

Die Relevanz von Kunst: Kunst und gesellschaftliche Prozesse nach 1960

Im Frühling und Sommer 2017 findet in Athen und Kassel die documenta 14 (künstlerischer Leiter: Adam Szymczyk) statt. Die Vortragsreihe am Kunsthistorischen Institut nimmt dies zum Anlass, mit Blick auf die thematische Ausrichtung dieses Großereignisses nach dem Stellenwert und der Relevanz von Kunst in gesellschaftlichen Prozessen zu fragen.
Gehört es von alters her zur allgemein anerkannten Eigenschaft von Kunst, aufgrund ihrer Uneindeutigkeit Handlungsräume imaginieren lassen zu können, so ist es keineswegs unstrittig, welche gesellschaftliche Relevanz sich daraus ableiten lässt. Nicht unerheblich für die Debatten über den Stellenwert wie nicht zuletzt die damit verbundenen Fragen nach einer Definition von Kunst sind die konkreten Konditionen, die es problematisch erscheinen lassen, Aussagen zu generalisieren und die zu genauerem Hinschauen auffordern.
Mit dem Vortragsprogramm des Sommersemesters 2017 soll der Blick auf unterschiedliche Bedingungen sowie Möglichkeiten von Kunst seit 1960 geworfen und damit ein Einstieg in die Auseinandersetzung mit den Eigengesetzlichkeiten einer Gegenwartskunst gegeben werden, die auch politisch Position bezieht.
Den Auftakt bildet ein Künstlerinnengespräch mit Inga Danysz, das in Kooperation mit der studentischen Arbeitsgruppe „Eberhard“ durchgeführt wird. Werke der Künstlerin, die in der Vergangenheit u. a. in einer von Adam Szymczyk kuratierten Ausstellung zu sehen waren, werden dazu zeitgleich im Reutlinger Kunstverein gezeigt. Die folgenden Vortragsgäste beschäftigen sich alle seit Jahren mit dem Thema und werden zentrale Ergebnisse ihrer Forschungen vorstellen, die wir mit ihnen diskutieren können.

Dienstag, 30. Mai 2017, 18 Uhr c.t.
Neue Aula, Hörsaal 5
Artist Talk mit Inga Danysz in Kooperation mit der studentischen Gruppe Kunstpreis Eberhard

Donnerstag, 22. Juni 2017, 18 Uhr c.t.
Neue Aula, Hörsaal 5
Dr. Rachel Mader (Hochschule Luzern)
Was soll Kunst können?

Donnerstag, 29. Juni 2017, 18 Uhr c.t.
Neue Aula, Hörsaal 5
Prof. Dr. Dr. Tanja Zimmermann (Institut für Kunstgeschichte der Universität Leipzig)
Graphic Novel und die Verarbeitung der historischen Erinnerung seit den 1980er Jahren mit Blick vor allem auf Osteuropa

Donnerstag, 6. Juli 2017, 18 Uhr c.t.
Neue Aula, Hörsaal 5
Jun. Prof. Dr. Judith Siegmund (Universität der Künste Berlin)
Der Begriff des künstlerischen Handelns
Fällt aus wegen Krankheit!

Donnerstag, 13. Juli 2017, 18 Uhr c.t
Neue Aula, Hörsaal 5
Dr. Elisabeth Fritz (Seminar für Kunstgeschichte und Filmwissenschaft der Friedrich Schiller Universität Jena)
Wirksame Kunst. Spektakel als politische Kritik und Praxis

Wintersemester 2016/17

Gesamtprogramm der TKG im Wintersemester 2016/17

Vortragsreihe der Tübinger Kunstgeschichtlichen Gesellschaft im Wintersemester 2016/17 mit dem Kunsthistorischen Institut der Universität Tübingen und der Architektenkammer Tübingen

Architektur Heute: Women in Architecture

In diesem und nächstem Wintersemester richten wir in unserer Vortragsreihe ein Augenmerk auf Ausbildung, Arbeit und auf die Erfolge von Architektinnen in einem bis heute nach wie vor von Männern dominierten Berufsfeld. Frauen als Ausnahmeerscheinung im Beruf werden besonders kritisch beobachtet und kontrolliert - d.h. es wird ihnen mehr als fachliche Kompetenz abverlangt – von der Jury, die bis heute mehrheitlich mit männlichen Juroren besetzt sind, von den Bauherren (es gibt keine Baufrauen), von Gremien und schließlich auf der Baustelle.
Es geht nicht darum, eine feministische Architektur thematisieren zu wollen – denn darüber sind sich alle Referentinnen und die Veranstalterin einig: es gibt keine weibliche oder männliche Architektur, es gibt nur gute oder schlechte Architektur! Da das Material und das Echo so immens war, haben wir uns entschlossen, erstmalig zwei Semester diesem Thema zu widmen und ausschließlich Architektinnen ein Forum in Tübingen zu bieten.

Dr. Ursula Schwitalla, a.o.M. BDA
Dienstag, 18. Oktober 2016, 20 Uhr c.t.
Kupferbau, Hörsaal 25

Manuelle Gautrand, Paris, Frankreich
The City of Tomorrow, a New Challenge
Dienstag, 8. November 2016, 20 Uhr c.t.
Kupferbau, Hörsaal 22

Sheila Sri Prakash, Chennai, Indien
Reciprocity in Design
Donnerstag, 17. November 2016, 20 Uhr c.t.
Kupferbau, Hörsaal 22

Rozana Montiel, Mexico City, Mexiko
Building Common-Unity
Dienstag, 17. Januar 2017, 20 Uhr c.t.
Kupferbau, Hörsaal 22

Melkan Gürsel, Istanbul, Türkei
Beyond Borders
Dienstag, 24. Januar 2017, 20 Uhr c.t.
Kupferbau, Hörsaal 22

Annabelle Selldorf, New York, USA
Common Ground
Dienstag, 7. Februar 2017, 20 Uhr c.t.
Kupferbau, Hörsaal 22

Helena Weber, Dornbirn, Österreich
Raum: Landschaft
Das Programm von "Architektur Heute: Women in Architecture" finden Sie außerdem hier zum Download, das Plakat zur Vortragsreihe hier.
Jetzt kommen die Frauen. Architektur heute - Auftakt der Vortragsreihe: Es geht um die Stadt der Zukunft (Schwäbisches Tagblatt vom 12.10.2016)
Fantasie in der Stadt. Architektur heute - Die neue Reihe startet mit Manuelle Gautrand: Die französische Architektin überwindet mit lebendigen Fassaden und Strukturen manchmal sogar den Denkmalschutz (Schwäbisches Tagblatt vom 20.10.2016)
Alltagsorte in der Mega City. Architektur heute - Die mexikanische Architektin Rozana Montiel zeigte im Kupferbau, wie Planungsprozesse mit den Bewohnern vernachlässigte Stadtquartiere beleben (Schwäbisches Tagblatt vom 19.11.2016)
Häuser in die Natur integrieren. Bauen: Vor knapp 250 Besuchern sprach am Dienstag die mit internationalen Preisen ausgezeichnete Architektin Melkan Gürsel über moderne Bauweisen (Schwäbisches Tagblatt vom 19.01.2017)
Proportion und Ruhe. Architektur im Tübinger Kupferbau: Annabelle Selldorf machte sich in New York einen Namen mit Bauten, die ihre Umgebung respektieren und unaufdringlich ordnen. Viele beherbergen Kunst (Schwäbisches Tagblatt vom 26.01.2017)
Atmosphärischer Mehrwert. Architektur Heute - Landschaft und Material: Helena Weber aus Dornbirn erklärte die Qualität modernen Bauens in Vorarlberg aus der starken regionalen Tradition heraus (Schwäbisches Tagblatt vom 09.02.2017)

Sommersemester 2016

Gesamtprogramm der TKG im Sommersemester 2016

Symposium: Orientierungslos? Die Pluralität der Methoden in der Kunstgeschichte

Freitag, 8. Juli 2016, 14 bis 18 Uhr

Kunsthistorisches Institut der Eberhard Karls Universität Tübingen
Bursagasse 1, Raum IX
Die Kunstgeschichte ist zu Beginn des 21. Jahrhunderts von einer enormen Bandbreite methodischer Ansätze geprägt. Zu einer Erweiterung haben sowohl Umbrüche in den Kultur- und Medienwissenschaften, das breite interdisziplinäre Interesse am Bild als auch die Diversität sich ständig ausdifferenzierender Gegenstandsbereiche und Fragestellungen beigetragen. Von einer grundsätzlich positiv zu bewertenden Pluralität der Methoden ausgehend, soll das Symposium als Forum für ein Nachdenken über Chancen, Grenzen und eine sinnvolle Verknüpfung traditioneller und neuerer Forschungsansätze in der Kunstgeschichte dienen. Ziel ist es, zu einem reflektierten Umgang mit dem methodischen Instrumentarium anzuregen und aktuelle Positionen der Kunstgeschichte zu diskutieren.
Programm:
14:00 Begrüßung und Einführung
14:15 Daniela Bohde (Stuttgart): Maria Magdalenas Platz am Kreuzesfuß oder: die Diskrepanz von Wort und Bild
15:00 Philippe Cordez (München): Kunsthistorische Objektwissenschaft: Objekte in Buchform, seit 1500
15:45 Kaffeepause
16:15 Karin Gludovatz (Berlin): Klappen. Zur Topologie des Bildes in der frühen niederländischen Malerei
17:00 Podiumsdiskussion
Veranstaltung des Kunsthistorischen Instituts und der Tübinger Kunstgeschichtlichen Gesellschaft e.V.

Wintersemester 2015/16

Gesamtprogramm der TKG im Wintersemester 2015/16

Vorträge im Wintersemester 2015/16:

Architektur Heute: In Frankreich

Dienstag, 20. Oktober 2015, 20 Uhr c.t.
Kupferbau, Hörsaal 21
Edouard François, Paris
What's (Real) Green Architecture?

Dienstag, 10. November 2015, 20 Uhr c.t.
Kupferbau, Hörsaal 21
René-Henri Arnaud, Paris
Architecture Studio: Construction as Conceptual Realisation

Dienstag, 17. November 2015, 20 Uhr c.t.
Kupferbau, Hörsaal 21
Rudy Ricciotti, Bandol
Sans Titre

Dienstag, 8. Dezember 2015, 20 Uhr c.t.
Kupferbau, Hörsaal 21
Dominique Coulon, Strasbourg
Evidence and Complexity

Dienstag, 19. Januar 2016, 20 Uhr c.t.
Kupferbau, Hörsaal 21
Jean-Philippe Vassal, Paris
Recent Projects

Dienstag, 2. Februar 2016, 20 Uhr c.t.
Kupferbau, Hörsaal 21
Manuelle Gautrand, Paris
Re-enchant the city
(fiel aus - nachgeholt am 18. Oktober 2016 unter dem Titel The City of Tomorrow, a New Challenge)

Dienstag, 9. Februar 2016, 20 Uhr c.t.
Kupferbau, Hörsaal 21
Dominique Gauzin-Müller, Stuttgart
Kontextuelle Architektur in Frankreich

Führungen im Wintersemester 2015/16:
Donnerstag, 19. November 2015, 18 Uhr:
Schloss Hohentübingen, Museum der Universität MUT
Ausstellung: Hans Bayer / Thaddäus Troll. Kriegsberichterstatter im Zweiten Weltkrieg
Führung: Prof. Dr. Ernst Seidl
Mitglieder: 5 €, stud. Mitglieder: 3 €; bitte Betrag auf das Konto der TKG überweisen - mit der Überweisung ist Ihre Anmeldung verbindlich.

Vom 30. Oktober 2015 bis 31. Januar 2016 ist eine Wanderausstellung der Stiftung Topographie des Terrors (Berlin) auf Schloss Hohentübingen zu sehen, die sich dem gebürtigen Bad Cannstatter Hans Bayer (1914–1980) widmet. Hans Bayer begann 1932 in Tübingen Germanistik und Kunstgeschichte zu studieren und gehörte zwischen 1941 und 1945 zu den Propagandakompanien der Wehrmacht. Er berichtete vor allem über das Kriegsgeschehen an der Ostfront und wurde Augenzeuge nationalsozialistischer Kriegs- und Gewaltverbrechen. Nach 1945 erfand er sich neu und wurde unter dem Namen Thaddäus Troll einer breiteren Öffentlichkeit als Literat, Journalist und schwäbischer »Dichterfürst« bekannt.

Freitag, 27. November 2015, 16 Uhr:
Stadtmuseum Tübingen, Kornhausstraße 10
Ausstellung: Animation und Avantgarde. Lotte Reiniger und der absolute Film
Führung: Dr. Evamarie Blattner
Mitglieder: 2,50 €, stud. Mitglieder: 1,50 €; bitte Betrag auf das Konto der TKG überweisen - mit der Überweisung ist Ihre Anmeldung verbindlich.

1926 brachte Lotte Reiniger mit »Die Abenteuer des Prinzen Achmed« den ersten abendfüllenden Animationsfilm der Welt ins Kino – zehn Jahre vor Walt Disneys »Schneewittchen«. Der Film bedeutete für Lotte Reiniger drei Jahre intensive Arbeit – rund 250.000 einzelne Fotoaufnahmen, ganz abgesehen von den vielen handgeschnittenen Figuren und Kulissen. Außerdem schrieb Lotte Reiniger das Drehbuch und führte Regie. Unterstützung erhielt sie von Künstlerkollegen, allesamt bedeutende Vertreter der Avantgarde, darunter: Carl Koch, Walter Ruttmann, Berthold Bartosch und Wolfgang Zeller. Der Film nimmt eine außergewöhnliche Position zwischen Expressionismus und absolutem Film ein, was bisher nur selten Beachtung fand. Diese Lücke sollen die Ausstellung und der dazugehörige Katalog schließen helfen, indem sie die Filme der deutschen Avantgarde den gegenständlichen Scherenschnittfilmen Lotte Reinigers gegenüberstellen und der Frage nach ihren Berührungspunkten nachgehen.

Freitag, 15. Januar 2016, 15 Uhr:
Staatsgalerie Stuttgart
Ausstellungen: Albrecht Dürer und Lucas van Leyden. Kunst und Leben um 1500 / Poesie der Farbe
Führung: Dr. Corinna Höper, Prof. Dr. Hans Martin Kaulbach
Mitglieder: 17 €, stud. Mitglieder: 5 €; bitte Betrag auf das Konto der TKG überweisen - mit der Überweisung ist Ihre Anmeldung verbindlich.

Kunst und Leben um 1500: Die Staatsgalerie zeigt mit rund 50 ausgewählten Exponaten von Albrecht Dürer und Lucas van Leyden Höhepunkte der frühen Druckgraphik. Zur Geschichte der Themen sind auch Vergleichsbeispiele, etwa von Martin Schongauer, zu sehen. Dürer und Lucas van Leyden haben durch ihre Druckgraphik besonders nachhaltige Wirkungen entfaltet. 1521 trafen die beiden Künstler in Antwerpen zusammen, was im künstlerischen Sinne nicht ohne Folgen bleiben sollte. Denn im direkten Vergleich erweist sich Lucas van Leyden keineswegs nur als Imitator, sondern er nimmt Dürers Themen auf, um sie in eigenständiger und vielfach unkonventioneller Darstellungsweise umzusetzen. Der reiche Bestand der Graphischen Sammlung macht es möglich, eine originelle Auswahl ihrer Kupferstiche, Holzschnitte und Radierungen parallel zu präsentieren. Dabei sollen jedoch nicht die bekannten und immer wieder ausgestellten Folgen im Zentrum stehen (Passionen, Marienleben, Apokalypse). Vielmehr liegt der Fokus auf den damals neuen Themen, die gleich mit Dürers Frühwerk um 1495 einsetzen: Liebespaare und Menschen aus dem Alltag. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Kunsthistorischen Institut realisiert, Studierende erarbeiteten dafür eigene Katalogbeiträge.

Poesie der Farbe: In einem Brief an August Macke vom Dezember 1910 erläutert Franz Marc die Bedeutung der Primärfarben: Blau ist für ihn das ernste Prinzip, Rot das brutale, Gelb das heitere. Ausgehend von diesen poetischen und emotionalen Kategorien vereinen wir Gemälde, Zeichnungen und Druckgraphiken aus dem bedeutenden Bestand der Staatsgalerie. »Blau« wird vertreten durch die Künstler des »Blauen Reiter«, Franz Marc und Wassily Kandinsky sowie deren Freunde August Macke, Heinrich Campendonk, Alexej Jawlensky, Robert Delaunay, Paul Klee und Emil Nolde. In der Gruppe »Die Blaue Vier« trifft Lyonel Feininger am Bauhaus auf Kandinsky, Klee und Jawlensky.

Freitag, 22. Januar 2016, 16 Uhr:
Graphische Sammlung der Universität Tübingen
Ausstellung: Peter Ackermann (1934-2007). Architekturvisionen. Stiftung aus dem Nachlass des Künstlers
Führung: Dr. Anette Michels
Eintritt: kostenlos - Bitte um verbindliche Anmeldung

Die Stiftung ausgewählter Druckgraphiken von Peter Ackermann (1934–2007) an die Graphische Sammlung zeichnet sich durch meist großformatige, technisch brillante Tiefdrucke sowie durch einige Zeichnungen aus. Nach seinem Studium an der Berliner Hochschule der Bildenden Künste wurde er mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, etwa dem Villa Romana Preis (1971). Zunächst als Professor an der Berliner Akademie tätig, wechselte er 1977 auf eine Professur an die Karlsruher Kunstakademie, die er bis zu seiner Emeritierung 1999 innehatte. Ausgangspunkt seiner Arbeiten ist zunächst die italienische Architektur, die er vor Ort zeichnet, jedoch dann in verfremdete Visionen übersetzt. Seine Architekturphantasien können bedrohliche Wirkung entfalten, zugleich auch kritische Aspekte beinhalten. Säulen, Portale und andere Teile der Architektur werden mit Maschinenteilen und technischen Elementen zusammen kombiniert und in menschenleere Umgebungen gesetzt. Die Bildwelten zeigen punktuell Anklänge an Räume Piranesis.

Exkursion (ergänzend zur Vortragsreihe im Wintersemester 2015/16):
Montag, 2. Mai - Samstag, 7. Mai 2016
Südfrankreich - Neue Architektur und Kunst:
Lyon - Avignon - Aix-en-Provence - Marseille - Mouans-Sartoux
Reiseleitung: Dr. Ursula Schwitalla
Genaues Programm und Reisekosten sind noch in Planung - bei Interesse bitte voranmelden.

Wir werden auf dem Weg nach Lyon dem großen Baumeister Le Corbusier mit seiner Kapelle in Ronchamp begegnen, dessen urbanistische Arbeiten wir auch in Marseille kennenlernen. In Lyon ist die neue Architektur und Stadtplanung Thema und wir werden das Musée des Confluence mit der verantwortlichen Architektin von Coop Himmelb(l)au besichtigen. Auf dem Weg in den Süden wird uns die private zeitgenössische Kunstsammlung Lambert in Avignon gezeigt und in Aix-en-Provence nicht nur die Kunst Cézannes. Außerhalb erleben wir im Weingut Chateaux La Coste eine einzigartige Symbiose von zeitgenössischer Architektur und Kunst in traumhafter Landschaft. In Marseille erwartet uns neben Le Corbusier die Neugestaltung des alten Hafens mit dem MUCEM von Rudy Riciotti, unserem Referenten im November. Wir werden von Nizza direkt nach Stuttgart zurückfliegen (nur Samstag möglich) und auf dem Weg noch das Kleinod der Sammlung des Künstlers Gottfried Honegger in Mouans-Sartoux kennenlernen, deren Architektin Anette Gigon schon in unserer Reihe vorgetragen hat.

Sommersemester 2015

Gesamtprogramm der TKG im Sommersemester 2015

Vorträge im Sommersemester 2015:

Ästhetik des Immateriellen. Künstlerische Konzepte des Unsichtbaren

Die experimentelle künstlerische Suche nach ästhetischen Formen für das Unanschauliche respektive Inkommensurable brachte ein Spektrum an heterogenen Darstellungen hervor, welche paradigmatisch das Potenzial und die Grenzen der Bildlichkeit ausloten. Die Vortragsreihe untersucht medienübergreifend differenzierte Strategien der visuellen Repräsentation des Immateriellen seit der Frühen Neuzeit und fragt im historischen Kontext nach den Kriterien künstlerischer Gestaltung, den rhetorischen Argumentationen der Werke und nicht zuletzt nach den von ihnen intendierten Partizipationsprozessen.

Donnerstag, 23. April 2015, 18 Uhr c.t.
Neue Aula, HS 5
Prof. Dr. Nils Büttner, Stuttgart
Zwischen Imagination und Sichtbarkeit: Himmel und Hölle in der niederländischen Malerei der Frühen Neuzeit

Donnerstag, 11. Juni 2015, 18 Uhr c.t.
Neue Aula, HS 2
Prof. Dr. Christine Göttler, Bern
Umwölkte Gestalten: Somnus und Morpheus in der niederländischen Kunst und Kunsttheorie um 1600

Donnerstag, 18. Juni 2015, 18 Uhr c.t.
Neue Aula, HS 2
Prof. Dr. Stefan Grohé, Köln
Rückseiten

Donnerstag, 2. Juli 2015, 18 Uhr c.t.
Neue Aula, HS 2
Dr. Heike Schlie, Salzburg
Enactment einer Leerstelle: Das Moretus-Epitaph von Rubens und die Auferstehung als Bildvollzug

Donnerstag, 9. Juli 2015, 18 Uhr c.t.
Neue Aula, HS 2
Prof. Dr. Ursula Frohne, Köln
Art In-Formation - Überlegungen zur immateriellen Kommunikation der Dinge zwischen Hardware und Software

Führungen im Sommersemester 2015:

Freitag, 5. Juni 2015, 17 Uhr
Schloss Hohentübingen
Ausstellung: Forschung - Lehre - Unrecht. Die Universität Tübingen im Nationalsozialismus
Führung: Prof. Dr. Ernst Seidl, MUTMitglieder: 7,- €, s
tud. Mitglieder: 3,- €; bitte Betrag auf das Konto der TKG überweisen - mit der Überweisung ist Ihre Anmeldung verbindlich.

Donnerstag, 25. Juni 2015, 17 Uhr
Städtisches Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen, Spendhausstr. 4, 72764 Reutlingen
Ausstellung: Was war - was bleibt. Druckgraphik aus der DDR
Führung: Dr. Ralf Gottschlich, Kurator der Ausstellung
Mitglieder: 7,- €, stud. Mitglieder: 5,- €; bitte Betrag auf das Konto der TKG überweisen - mit der Überweisung ist Ihre Anmeldung verbindlich.
Dienstag, 7. Juli 2015, 17 Uhr
Landesmuseum Württemberg Stuttgart, Altes Schloss
Ausstellung: Kunstschätze aus Hohenlohe
Führung: Dr. Fritz Fischer, Kurator der Ausstellung
Mitglieder: 12,- €, stud. Mitglieder: 8,- €; bitte Betrag auf das Konto der TKG überweisen - mit der Überweisung ist Ihre Anmeldung verbindlich.

Freitag, 10. Juli 2015, 16 Uhr
Graphische Sammlung der Universität Tübingen
Bonatzbau Universitätsbibliothek, 1. Stock links
Ausstellung: Kupferstich als Konzept. Ornamentstiche von Anton Würth
Führung: Dr. Anette Michels
Eintritt kostenlos - Bitte um verbindliche Anmeldung

Exkursionen 2015:
Freitag, 8. Mai 2015, 17 Uhr
Städel-Museum und Museum Giersch, Frankfurt/Main
Ausstellungen: Monet und die Geburt des Impressionismus sowie Romantik im Rhein-Main-Gebiet
Leitung: Dr. Anette Michels; Führungen: Kunsthistoriker vor Ort
Leistungen: Zugfahrt, Eintritte, Führungen
Abfahrt: Tübingen Hbf, 9 Uhr; Rückkehr gegen 19 Uhr
Mitglieder: 155,- €; bitte Betrag auf das Konto der TKG überweisen - mit der Überweisung ist Ihre Anmeldung verbindlich.

Donnerstag, 8. Oktober bis Sonntag, 11. Oktober 2015
Amsterdam - Rotterdam
Alte Meister und Neue Architektur
Leitung: Dr. Ursula Schwitalla; Führungen: Kunsthistoriker und Architekturkritiker vor Ort - siehe beigefügtes Programm
Leistungen: Linienflug KLM Stuttgart - Amsterdam - Stuttgart (Economy), 3 Übernachtungen mit Frühstück (4 Sterne Hotel), 3 gemeinsame Abendessen in ausgesuchten Restaurants, umfassende Architektur-Führungen, geführte Museumsbesuche im Rijksmuseum, Stedelijk Museum, Boijmans van Beuningen Museum, alle Eintritte, alle Transfers, Führungsanlage (exkl. Rücktrittsversicherung)

Reisepreis Mitglieder: 1290,- € p.P. im DZ, EZ-Zuschlag: 250,- €

Alte Meister und Neue Architektur: Exkursion nach Amsterdam und Rotterdam, 8.-11. Oktober 2015

Wintersemester 2014/15

Gesamtprogramm der TKG im Wintersemester 2014/15

Vorträge im Wintersemester 2014/15:

Sakrale Räume - Kirchen, Moscheen, Synagogen heute

Dienstag, 28. Oktober 2014, 20 Uhr c.t.
Kupferbau HS 25
Ulrich Königs, Köln
Raum und Transzendenz

Dienstag, 11. November 2014, 20 Ur c.t.
Kupferbau HS 25
Alen Jasarevic, Mering
Bayerische Moscheen in Penzberg und Bobingen

Dienstag, 25. November 2014, 20 Uhr c.t.
Kupferbau HS 25
Susanne Gross, Köln
Raum der Stille? Raum der Begegnung!

Dienstag, 16. Dezember 2014, 20 Uhr c.t.
Kupferbau HS 25
Michael Schumacher, Frankfurt a.M.
Paradise by Dashboard Light

Dienstag, 13. Januar 2015, 20 Uhr c.t.
Kupferbau HS 25
Wolfgang Jean Stock, München
Zwischen Tradition und Moderne -
der europäische christliche Kirchenbau

Dienstag 20. Januar 2015, 20 Uhr c.t.
Kupferbau HS 25
Jürgen Engel, Frankfurt a.M.
Große Moschee in Algier -
Ein 265 m hohes Minarett aus Deutschland

Dienstag, 27. Januar 2015, 20 Uhr c.t.
Kupferbau HS 25
Andreas Wandel, Saarbrücken
Sakraler Raum und sein Kontext

Plakat zur TKG-Vortragsreihe "Sakrale Räume - Kirchen, Moscheen und Synagogen heute" im Wintersemester 2014/15

Sommersemester 2014

Gesamtprogramm der TKG im Sommersemester 2014

Vorträge im Sommersemester 2014:

Raum - Konstruktionen

Donnerstag, 5. Juni 2014, 20 Uhr c.t.
Neue Aula HS 5
Dr. Wolfgang Brückle, Luzern
Zeiträume im Kunstmuseum.
Romantisches Interieur und Period Room

Donnerstag, 26. Juni 2014, 20 Uhr c.t.
Neue Aula HS 5
Dr. Ursula Schwitalla, Tübingen
From Minimal to Maximum.
Zweimal Minimal Art in USA und Deutschland

Dienstag, 1. Juli 2014, 20 Uhr c.t.
Neue Aula HS 5
Prof. Dr. Anna Minta, Zürich
Hauptstädte als patriotische Räume.
Architektonische und städtebauliche Auratisierungsstrategien im 19. und 20. Jahrhundert

Dienstag, 15. Juli 2014, 20 Uhr c.t.
Neue Aula HS 5
Prof. Dr. Kai Kappel, Berlin
Frühe KZ-Gedenkstätten in der Bundesrepublik.
Erinnerungsgemeinschaften und Geschichtsbilder 1945-1968

Wintersemester 2013/14

Gesamtprogramm der TKG im Wintersemester 2013/14

Vorträge im Wintersemester 2013/14:

Architektur heute - Learning from Tokyo

Die Vortragsreihe im Wintersemester richtet den Blick auf die heutige Architektur in Japan. "Learning from Tokyo" zeigt Antworten japanischer Architekten auf die urbanistischen Probleme der Metropole sowie das Spannungsfeld zwischen Moderne und Tradition in der zeitgenössischen Architektur Japans.

Dienstag, 22. Oktober 2013, 20 Uhr c.t.
Kupferbau, HS 25
Terunobu Fujimori (Tokyo): Mou hitotsu no International Style - Eine Parallele zum International Style

Dienstag, 12. November 2013, 20 Uhr c.t.
Kupferbau, HS 25
Osamu Nishida (ondesign, Kanagawa): Interactive Architecture

Dienstag, 10. Dezember 2013, 20 Uhr c.t.
Kupferbau, HS 25
Sou Fujimoto (Tokyo): Sou Fujimoto - Reflecting on Recent Projects

Dienstag, 7. Januar 2014, 20 Uhr c.t.
Kupferbau, HS 25
Prof. Manfred Speidel (Aachen): Utopie und Tradition. Japan und der Westen im 20. Jahrhundert

Dienstag, 11. Februar 2014, 20 Uhr c.t.
Kupferbau, HS 25
Kengo Kuma (Tokyo): The Power of Place
Flyer zur TKG-Vortragsreihe "ARCHITEKTUR HEUTE - Learning from Tokyo" im Wintersemester 2013/14

Sommersemester 2013

Vorträge im Sommersemester 2013:

Bilderzählung - Bilderzyklen, Bilderfolgen

Donnerstag, 13. Juni 2013, 18 Uhr c.t., Kupferbau, HS 21
Prof. Dr. Reinhard Steiner (Universität Stuttgart): Die Ästhetik der Nuance in Claude Monets Serien

Donnerstag, 20. Juni 2013, 18 Uhr c.t., Kupferbau, HS 21
Prof. Dr. Karl Möseneder (Universität Erlangen/Nürnberg): Bilderzählung als Aufklärung - Franz Anton Maulbertschs Fresken im Kloster Bruck

Donnerstag, 27. Juni 2013, 18 Uhr c.t., Kupferbau, HS 21
Prof. Dr. Thomas Kirchner (Universität Frankfurt am Main): Der Hofmaler Ludwigs XIV. erzählt die Taten Alexanders des Großen - Ein Gemäldezyklus von Charles Le Brun zwischen Kunst und Panegyrik

Donnerstag, 18. Juli 2013, 18 Uhr c.t., Kupferbau, HS 21
Prof. Dr. Elisabeth Oy-Marra (Universität Mainz): Narrative Strategien im Raum - Pietro da Cortonas Deckenfresken in Rom

Sommersemester 2012

Vorträge im Sommersemester 2012:

Kunst und Funktionen Bild und Gebrauch

Im Fach Kunstgeschichte wird seit 1984 verstärkt die Frage nach der Funktion von Kunst aufgeworfen. An vier Beispielen von der Renaissance bis zur heutigen Documenta werden Möglichkeiten und Vielfalt der Funktionen im Bereich der Architektur, der Graphik und anderer Bildkünste exemplarisch erörtert. Damit wird zugleich ein aktueller Einblick in gegenwärtige Fragestellungen des Faches gegeben.