Institut für Soziologie

Qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung

Prof. Dr. Jörg Strübing

Profil des Arbeitsbereichs

Der Arbeitsbereich befasst sich in Forschung und Lehre mit qualitativen und interpretativen Methoden und Methodologien der empirischen Sozialforschung.

In der Forschung widmet sich der Arbeitsbereich zuletzt vor allem der Entwicklung und Etablierung ansatzübergreifender Gürtekriterien qualitativer Forschung.

Die Ausbildung im Bereich qualitative Methoden beginnt im Bachelor-Studium mit der Vorlesung "Einführung in die methoden der empirischen Sozialforschung 1: Qualitative Methoden" sowie den dazu angebotenen obligatorischen Tutorien. Sie findet ihre Fortsetzung in den Seminaren zur Mikrosoziologie, die verschiedene theoretischen Zugänge zu Phänomenen der Interaktion bieten und exemplarisch qualitativ-empirische Zugänge erproben. Eine Vertiefung diesre Zugänge bietet die qualitativ-empirisch ausgerichtete Variante der Veranstaltung "Methodenpraktische Übung". Hier liegt der Schwerpunkt auf der Auswertung qualitativer Daten.

Im Masterstudiengang Soziologie kann an diese Grundlagen mit der Wahl eines qualitativ-empirisch ausgerichteten Forschungspraktikums angeschlossen werden, das projektförmig über die Dauer von 3 Semestern zu einem soziologischen Thema empirisch forscht (Themen der letzte Projekte waren z.B. "Praktiken und Diskurse der Selbstvermessung" oder "Zur sozialen Konstruktion von Wohnraum: Bauen in Baugemeinschaften"). Begleitend werden Seminare zu Aspekten und Verfahren qualitativer Methoden angeboten. Den Abschluss kann eine qualitiativ-empirisch ausgerichtete Masterarbeit bilden.