Juristische Fakultät

Kurzportrait

Prof. Dr. Martin Nettesheim studierte von 1983 bis 1988 Rechtswissenschaft und Volkswirtschaft an der Universität Freiburg im Breisgau und der Freien Universität Berlin. Nach einem einjährigen Forschungsaufenthalt an der University of Michigan in Ann Arbor absolvierte er das Referendariat, 1993 die Promotion. In der Zeit von 1994 bis 1999 war Nettesheim als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Völker- und Europarecht an der Freien Universität Berlin und als Lehrbeauftragter für Europarecht an der Universität Potsdam tätig.

1999 erfolgte die Berufung auf den Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht, Europarecht und Völkerrecht an der Universität Tübingen als Nachfolger von Prof. Dr. Thomas Oppermann. Zugleich übernahm er die Leitung des Tuebingen University Center for International Economic Law (TURCIEL).

Prof. Nettesheim lehrte als Gastprofessor an Universitäten in Berkeley, Miami, Nanjing und Kyoto Europarecht und Internationales Wirtschaftsrecht. Er war von 2003 bis 2005 Dekan der Juristischen Fakultät der Universität Tübingen. Seit 2015 ist er Permanent Visiting Fellow am Center for European Studies der University of California at Berkeley.

Er ist Herausgeber des Großkommentars zum EU-Recht (Grabitz/Hilf/Nettesheim, Das Recht der Europäischen Union, 3. Bd. 2015, ca. 6000 Seiten), Mitautor eines Lehrbuchs zum Europarecht (Europarecht, 8. Auflage 2018) und Verfasser zahlreicher Aufsätze und Beiträge zum Europarecht, Völkerrecht und Verfassungsrecht.

Kurzvita

seit 1999
Professor für Staats- und Verwaltungsrecht, Europarecht und Völkerrecht

an der Universität Tübingen

1999
Habilitation

an der Freien Universität Berlin

1991
Promotion

an der Freien Universität Berlin (summa cum laude)

1983-1988
Studium der Rechtswissenschaft

an den Universitäten Freiburg und Berlin

1964
geboren