Prof. Dr. Dorothee Kimmich

Laufende Projekte


"Wandernde Dinge und migrierende Menschen: Aufbereitung des schwäbischen Erbes in Georgien für Wissenschaft und Öffentlichkeit" (2018/2019)

BKM-Projekt im Rahmen des Förderprogramms ‚Objekt – Material – Kultur: Dokumentation und Erforschung des materiellen Kulturerbes der Deutschen im östlichen Europa' bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (verlängert bis 30.6.2020)

Die beteiligten Institutionen – die Eberhard Karls Universität Tübingen, die Staatliche Ilia Universität (ISU), das Stadtmuseum Tübingen, das Georgische Nationalmuseum bzw. das Regionalmuseum in Bolnisi – haben 2018-2019 die Auswanderung nach bzw. Ansiedlung von schwäbischen Familien aus dem Tübinger Raum in Georgien erforscht, dokumentiert und im Rahmen einer digitalen Museumspräsentation und von Ausstellungen im Tübinger Stadtmuseum und im Regionalmuseum Bolnisi in die Öffentlichkeit kommuniziert. Im Rahmen des Projekts fanden u.a. zwei Workshops in Tübingen (Oktober 2018) und Tiflis (April 2019) statt.

Im Vorfeld fanden folgende Veranstaltungen statt:

Schwaben in Georgien - Ausstellungsprojekt mit dem Stadtmuseum Tübingen

Termine

19. Februar, 11 Uhr: Eröffnung und Einführung durch Prof. Dr. Dorothee Kimmich und Prof. Dr. Oliver Reisner (Universität Tiflis)

19. Februar, 14 Uhr: Führung und Kurztalk in englischer Sprache mit Nestan Tatarashvili (Photographin)

16. Mai, 18 Uhr: Lesung mit Dr. Staphan Wackwitz (Leiter des Goethe-Instituts Georgien)

Zum Programmflyer der Ausstellung gelangen Sie hier.

Das Tübinger Tagblatt, der Reutlinger Anzeiger und die Kaukasische Post berichteten ausführlich über die Ausstellung. Zu den vollständigen Artikeln gelangen Sie hier.

"Die vergessene Mitte der Welt - unterwegs zwischen Tiflis, Baku, Eriwan"

Lesung und Gespräch mit Dr. Stephan Wackwitz am 16.05.2017, 18 Uhr, Stadtmuseum Tübingen.

Der Autor und Leiter des Goethe-Instituts Tiflis, Dr. Stephan Wackwitz, stellt im Stadtmuseum bereits publizierte und noch unveröffentlichte Texte zur Geschichte, Kultur und Gesellschaft Georgiens vor. Am äußersten Rand Europas gelegen, überlagern sich im Südkaukasus die historischen Spuren eines uralten Kulturlandes mit einer langen Tradition der Einwanderung und der pulsierenden Atmosphäre des postsowjetischen Wandels. In seinen Reiseberichten, Reflexionen und Essays erzählt Stephan Wackwitz eindringlich von der Vielschichtigkeit dieser einzigartigen und viel zu häufig ‚vergessenen ‘ Region im Herzen des eurasischen Kontinents.


Stephan Wackwitz leitet seit 2011 das Goethe-Institut in Tiflis und ist daher profunder Kenner des Landes sowie seiner Geschichte und Gesellschaft. Der mehrfach ausgezeichnete Autor verfasst Reiseberichte, autobiographische Schriften und publiziert regelmäßig im Merkur.


Deutsch-französisches Doktorandenkolleg Tübingen - Aix "Konfliktkulturen/Kulturkonflikte"

Hier geht es zur Homepage des Kollegs.