Im ersten Jahr des Masterstudiums (der fachlichen Vertiefungsphase) belegen die Studierenden grundlegende und vertiefende Vorlesungen aus dem Gebiet „Quantum Science“ (z.B. „Elemente der Quantentechnologien“, „Quantenoptik“, „Laserkühlen und Quantengase“, „Rydberg-Physik“, „Vielteilchen-Quantensysteme“). Alle Vorlesungen werden durch Übungen ergänzt und durch mündliche Prüfungen abgeprüft.
Die Studierenden belegen außerdem mindestens eines der angebotenen Laborpraktika. Hierfür sind mit den Laborversuchen zur Laserphysik und zur Quantenoptik bereits Strukturen (eingerichtete Laborräume und die entsprechenden Kurse) vorhanden. Da mit dem neuen Masterstudiengang sich die Teilnehmerzahl erhöhen wird, wird zusätzliche Ausstattung für die Laborarbeitsplätze benötigt. Die Studierenden sollen außerdem Module im Umfang von mindestens 6 ECTS Punkten eines benachbarten Gebiets der Physik zu belegen, z.B. „Astroparticle physics“, oder „Physik der Nanostrukturen“. Das Modul muss vorab vom Studiengangskoordinator genehmigt werden.
Eine Besonderheit des Studiengangs „Quantum Science“ ist das verpflichtende Modul „Discussing Comprehensive Problems of Quantum Science“, bei dem die Studierenden in peer-learning Gruppen die Studieninhalte wiederholen. Gerade so hochkomplexe Themen wie in den Quantenwissenschaften können nicht allein durch das Hören von Vorlesungen erlernt werden, sondern es ist für das Verständnis zwingend notwendig, sich selbst und im Austausch mit anderen mit den Themen zu beschäftigen. Die Diskussion mit den Mitstudierenden ist eine wichtige Methode, um das Sprechen über schwierige Inhalte einzuüben und hierbei Lücken zu erkennen und zu beheben. Das Modul wird durch eine mündliche Prüfung abgeschlossen, bei der die Inhalte aller der im Masterstudiengang erworbenen Kenntnisse in zusammenhängenden Fragestellungen abgefragt werden können.
Im zweiten Jahr (der Forschungsphase) erarbeiten die Studierenden zunächst die notwendigen Spezialkenntnisse für die Durchführung eines Forschungsprojekts und erwerben Fertigkeiten der experimentellen bzw. theoretisch-mathematischen Praxis. Anschließend führen sie ein Forschungsprojekt selbständig im Rahmen der Master-Arbeit durch.