Institut für Sportwissenschaft

Teilprojekt II: Körperbild

Fragestellung

Studienergebnisse zeigen, dass die Wahrnehmung des eigenen Körpers durch körperliche Aktivität verändert werden kann, aber auch, dass die Reaktion auf körperliche Aktivität durch das eigene Körperbild beeinflusst werden kann. Die Studie untersucht nun die individuellen Veränderungen im Körperbild bei untrainierten Probanden nach einer Trainingsintervention. Projektübergreifend soll außerdem der Frage nachgegangen werden, in welchem Maße das individuelle Körperbild mit affektiven und biologischen Anpassungsreaktionen auf körperliches Training zusammenhängt.

Methode

Anders als in früheren Studien, die vor allem mit Fragebögen gearbeitet haben, setzen wir eine neuartige und innovative Methode ein: das computergestützte Avatar-Tool. Dieses Tool bietet einen Körper-Avatar (eine typisierte grafische Darstellung), der anhand von verschiedenen Schiebern verändert werden kann. Das Tool basiert auf einem statistischen Körpermodell, das aus 2000 Körperscans berechnet wurde und so realistische Adaptionen mittels der Schieber garantiert. Wir kombinieren die Erfassung subjektiver Körperwahrnehmung mit objektiven Daten zum eigenen Körpern (mittels Körperscan). So können wir Wechselwirkungen zwischen tatsächlichem und wahrgenommenem Körper dynamisch analysieren. Zusätzlich werden auch die herkömmlichen validierten Fragebogeninstrumente zum Körperbild einbezogen.