Institut für Sportwissenschaft

Mount Everest Expedition von Anja Klittich

26. Mai: Es hat nicht sollen sein

Seit gestern sind wir zurueck am Ausgangspunkt unserer Reise, in Kathmandu, der Hauptstadt von Nepal. Noch haben wir etwas Muehe mit der Zivilisation, dem Krach, dem Verkehr und den vielen Menschen hier, auch wenn die vielen Annehmlichkeiten wie fliessend Wasser, Dusche, Bett, gutes Essen und Trinken sehr gut tun. Fuenf Wochen am Berg - so nah an der Natur - ist doch eine lange Zeit…

Die Enttaeuschung sitzt tief. Mit jedem Tag und mit mehr Abstand wird sie eher staerker als schwaecher. Doch unsere Entscheidung bereuen wir nicht. In unseren Augen musste sie so fallen, auch wenn die Konsequenz fuer uns sehr hart ist. Der Traum ist aus! weiter...

21. Mai: Aufgabe wegen technischem Defekt

Die Sherpas, die für Anja und Mathias eingeteilt waren, wurden in der Nacht des Aufstiegs zu spät geweckt und mussten in aller Hektik alles vorbereiten. Dabei haben sie wohl einen entscheidenden Fehler gemacht. Anja und Matze waren topfit und alles lief bestens. Etwa 200 m unterhalb des Gipfels musste Mathias seine Sauerstoffflasche wechseln. Da fiel der Fehler vom Morgen auf: Die Sherpas hatten versehentlich eine leere Sauerstoffflasche als Ersatz mitgenommen!!!

18. Mai: Gipfelsturn

Am 18.05. wollen wir in Richtung Gipfel starten. Das Wetter ist immer noch nicht so gut voraussagbar, aber es sieht ganz gut aus für den 21.05. als Gipfeltag. Es ist zumindest einen Versuch wert. Hoffen wir, dass es klappt. weiter...

14. Mai: Warten auf den Startschuss

Seit dem letzten Bericht sind viele Tage vergangen. Viel ist passiert, extreme Höhen und Tiefen. Unsere Ruhephase im Basecamp ist vorbei, momentan warten wir mit allen anderen Expeditionen im ABC, bis der Startschuss für die Gipfelbesteigung fällt.

Da wir im Basecamp keinen Internetzugang hatten - die Chinesen haben das Netz seit dem 2. Mai gesperrt - konnten wir uns lange nicht melden. weiter ...

Erholung im Basecamp

Nach 3 Nächten auf dem Nordcol und Aufstiegen bis auf 7.500m ist die Expeditionsgruppe wieder zur Erholung ins Basecamp zurück gekehrt.

Dort nun wird mit Spannung auf gutes Wetter für den Gipfelaufstieg gewartet. Am 10. Mai geht es über das Intermediate Camp wieder zum ABC Camp und dann je nach Wetterlage weiter.

25. April: Expeditionsgruppe hat das ABC Lager erreicht

Die erste Etappe vom Basecamp zum Intermediate Camp (5.600m) führte in etwa 5 Stunden über leicht verschneites, gerölliges, relativ gleichmässig ansteigendes Gelände. Das Camp liegt „irgendwo“ auf ca. halber Strecke bis zum ABC. Am nächsten Morgen starten wir recht früh weiter in Richtung ABC. Die Stimmung ist phantastisch. Über Nacht hat es wieder geschneit, die Sonne scheint und der Gipfel des Mount Everest zeigt sich leicht verschleiert von Wolken; rechts und links von uns tausende von glänzenden Eistürmen. Vom ABC aus sieht man hoch zum Nordcol und auch zum Gipfel. Er ist uns schon etwas näher: „nur noch“ 2.400 hm. Was man bei uns in den Alpen in einem Tag schaffen kann, dafür braucht man hier in der Höhe ganze vier Tage weiter...

15. April: Anja Klittich hat das Everest Basecamp erreicht

Nach erster Akklimatisation in Kathmandu und Lhasa erreichte die Expeditionsgruppe am Freitag (15. April) das Basecamp Nord auf ca. 5.000m. Um den 21. April ist geplant, weiter ins ABC (advanced base-camp) aufzusteigen ( 6.400m) und dort die Hochlager einrichten.

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6. April: Anja Klittich auf dem Weg zum Mount Everest (8.848m)

Am 6. April 2011 hat Anja Klittich Tübingen in Richtung Mount Everest (8.848m) verlassen. Nach Kathmandu, der Hauptstadt von Nepal, ging es weiter nach Lhasa, der Hauptstadt von Tibet (ca. 3600m), wo der Besuch des Potala Palast (rechts) auf dem Programm stand. Die anschließende Busfahrt nach Gyantse (ca. 4.000m) mit Weiterreise nach Shigatse war der vorerst letzte Aufenthalt in der "Zivilisation".