Die New York Times berichtet über eine neue Studie
Forscher der Universitäten Bonn, Maastricht und Tübingen haben ein neues Verfahren für den NBA Draft entwickelt. Darüber berichtet nun die New York Times.
Seit mehreren Jahrzehnten veranstaltet die nordamerikanische Profibasketballliga NBA – ähnlich wie anderen Profisportligen – jährlich den so genannten Draft, bei dem sich die 30 Teams der Liga die Rechte an den besten Nachwuchsspielern sichern können.
Um mittelfristig die Wettbewerbssituation innerhalb der Liga zu verbessern, haben dabei turnusgemäß die schlechtesten Teams der Saison die größten Chancen auf die besten Nachwuchsspieler. In einer geschlossenen Liga ohne Auf- und Abstieg führt dies jedoch zu problematischem Verhalten: Teams, die die Playoffs verpassen, haben einen strategischen Anreiz zum Verlieren, um sich die besten Nachwuchsspieler für die kommende Spielzeit zu sichern. Das Verhalten ist als Tanking bekannt und führt seit Jahren immer wieder zu großen Kontroversen, da es die Integrität und Attraktivität des Wettbewerbs stark gefährdet.