02.08.2026
Handelsblatt greift Tübinger Sportmanagement-Expertise auf
Ein aktueller Handelsblatt-Beitrag zur Strategie von Medienkonzernen im Rahmen der Fußball-WM 2026 greift auf Tübinger Expertise zurück.
Welche Rolle spielt die FIFA Fußball-WM 2026 für die strategische Positionierung von MagentaTV, und welche Bedeutung haben Sportrechte im Wettbewerb um Aufmerksamkeit, Reichweite und Kundenbindung? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein aktueller Beitrag des Handelsblatts, in dem Marcel Fahrner (Institut für Sportwissenschaft) die aktuellen Entwicklungen an der Schnittstelle von Sport, Medien und Wirtschaft einordnet:
„Die Telekom, aber auch Amazon sind Anbieter, die ihr Sportangebot nutzen, um ihre eigentlichen Kernprodukte aufzuwerten und ihren Kunden einen Zusatznutzen zu bieten“, sagt Experte Fahrner. Der Wettbewerbsvorteil im Vergleich zu klassischen Medienanstalten: Die Sportrechte müssen nicht ausschließlich über Abos und Werbeeinnahmen refinanziert werden. Vielmehr investieren die Konzerne in ihre Markenbildung und Kundenbindung (…) Gleichzeitig zeige die umfangreiche Sublizenzierung an ARD und ZDF, dass die Kosten der Rechtepakete für ein einzelnes Medienunternehmen kaum mehr gestemmt werden könnten."
Der Beitrag zeigt exemplarisch, wie eng aktuelle Entwicklungen im Sport mit ökonomischen und strategischen Fragen der Unternehmensführung verknüpft sind. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesen Themen ist ein zentraler Bestandteil der Tübinger Forschung und Lehre im Sportmanagement.