Institut für Medienwissenschaft

Prof. Dr. Tanja Thomas

Prof. Dr. Tanja Thomas ist Professorin für Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Transformationen der Medienkultur.

» Zum Lehrstuhl Transformationen der Medienkultur

Universität Tübingen
Medienwissenschaft
Wilhelmstr. 50
72074 Tübingen
Raum 217
+49 7071 29-76816
tanja.thomasspam prevention@uni-tuebingen.de
 

Doing Memory - S1F10 - Erinnern an rechte Gewalt

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Sprechstunde

Achtung: Während der vorlesungsfreien Zeit (bis 18.04.2022) findet die Sprechstunde nur an folgenden Terminen statt:

09.03.2022
23.03.2022
06.04.2022

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Das Profil

Zu Forschungsschwerpunkten und zentralen Themengebieten von Tanja Thomas gehören (Kritische) Medien-, Kommunikations- und Kulturtheorien, Mediensoziologie, Feministische Medien- und Kommunikationswissenschaft; Cultural (Media) Studies, Erinnerungsforschung in Medienkulturen. In ihren aktuellen Forschungsprojekten beschäftigt sich Tanja Thomas mit der Weiterentwicklung kultur- und gesellschaftstheoretisch fundierter Medien- und Kommunikationstheorien und widmet sich der Analyse von Protest in postmigrantischen Gesellschaften sowie Praktiken der Erinnerung an rechte Gewalt in gegenwärtigen Medienkulturen. Die Forschung zielt beispielsweise darauf, Potenziale dezentraler Kommunikation und translokaler bzw. transkultureller Handlungsfähigkeit qua Medien und Medienhandeln zu untersuchen. So lassen sich u.a. Fragen danach diskutieren, wie sich in solchen Konfigurationen transkulturelle Öffentlichkeiten erzeugen, Anerkennung erreichen und Solidarisierungsprozesse auslösen lassen, die zu sozialen Transformationen einen Beitrag leisten können.

Bis 2019 leitete Tanja Thomas die von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Nachwuchsforscher*innengruppe „Transkulturelle Öffentlichkeiten und Solidarisierung in Medienkulturen“, derzeit ist sie Coleiterin des Graduiertenkollegs Rechtspopulismus und exkludierende Solidarität. Zur Website des Graduiertenkollegs.

Curriculum Vitae

Tanja Thomas studierte Bildende Kunst und Kunsterziehung sowie Germanistik in Saarbrücken, Medienwissenschaft/Medienpraxis in Tübingen (als Stipendiatin der Fazit-Stiftung) sowie ‚Migration’ im Rahmen der International Women’s University. Als Stipendiatin der Hans Böckler Stiftung promovierte sie in Tübingen mit der Arbeit „Deutsch-Stunden. Zur Konstruktion nationaler Identität im Fernsehtalk“. Danach lehrte und forschte sie als Mitarbeiterin an der Technischen Universität Ilmenau und trat im Jahr 2004 eine Juniorprofessur für Kommunikationswissenschaft und Medienkultur in Lüneburg an. Während dieser Zeit wurde sie zweimal mit einem Lehrpreis sowie mit einem Preis als Nachwuchsforscherin ausgezeichnet. Nach Vertretung einer Professur für Mediensoziologie in Gießen wurde sie 2012 zur Universitätsprofessorin in Lüneburg ernannt. Zuletzt war sie als Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt vergleichende Kulturanalyse in Bremen tätig. Im Rahmen von Fellowships und Gastaufenthalten hat Tanja Thomas u.a. in Salzburg, Peking und New York geforscht. Im WS 2019/20 war Prof. Dr. Tanja Thomas als „Risbanken Alexander von Humboldt Fellow“ an der Södertörn Högskola Stockholm zu Gast.

Sonstige (medien-)wissenschaftliche Aktivitäten

Abgeschlossene drittmittelgeförderte Forschungsprojekte

Projekttitel:

„Das Unwort erklärt die Untat“. Die Berichterstattung über die NSU-Morde – eine Medienkritik (die Publikation zum Projekt ist als Download verfügbar unter www.otto-brenner-shop.de/publikationen/obs-arbeitshefte/)

Fördernehmer:
Tanja Thomas, Fabian Virchow (FH Düsseldorf), Elke Grittmann (Leuphana Universität Lüneburg)

Mitarbeiterinnen:
Ronja Röckemann, Dr. Derya Gür-Şeker

Gefördert durch:
Otto Brenner Stiftung

Die wichtigsten Publikationen

Vollständige Publikationsliste als PDF-Datei