Institut für Medienwissenschaft

Prof. Dr. Claus Kleber

Honorarprofessor

Ab dem Sommersemester 2015 lehrt Dr. Claus Kleber, erster Moderator des ZDF heute journals, als Honorarprofessor am Institut für Medienwissenschaft. Er wird regelmäßig Lehrveranstaltungen zu journalistischen Themen und der Berufspraxis in Film und Fernsehen anbieten.

Universität Tübingen

Medienwissenschaft
Wilhelmstr. 50
72074 Tübingen

claus.kleberspam prevention@uni-tuebingen.de

 

Sekretariat

Carolin Wiede
Raum 209
 +49 (0) 7071 29-74271
carolin.wiedespam prevention@uni-tuebingen.de

Mo. - Do., 10:00 - 13:00 Uhr

Das Profil

Seit 2003 berichtet der Journalist Dr. Claus Kleber über aktuelle Ereignisse und internationale Politik im heute journal des ZDF. Durch zahlreiche Auslandsaufenthalte bereits während seines Jura-Studiums, vor allem aber als ARD-Auslandskorrespondent in den USA, hatte Kleber zuvor vielfältige Erfahrungen mit dem internationalen Journalismus gesammelt. Er ist einer der besten Kenner der US-amerikanischen Politik und Medienlandschaft und einer der anerkanntesten Fernsehjournalisten. Dr. Claus Kleber hat viele bedeutende Personen der Zeitgeschichte vor der Kamera interviewt, unter anderem die amerikanischen Präsidenten George W. Bush und Barack Obama oder den iranischen Ex-Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad.

Neben aktueller Berichterstattung – bislang sind zahllose Beiträge für Fernsehen und Hörfunk entstanden – produziert Kleber regelmäßig Reportagen und lange Dokumentarfilme, z.B. über die Arabische Halbinsel, die Ereignisse nach 9/11, den Jugendstrafvollzug in den USA, den Öl-Reichtum der Inuit-Völker Alaskas, die Auswirkungen des Zusammenbruchs des Ostblocks auf das Schicksal Kubas, den Aufstieg Indiens, den Klimawandel oder über den quälenden „Hunger“ und „Durst“, unter denen weltweit viele Menschen leiden. Dazu kommen Monografien über die Politik der USA und den Klimawandel.

Dr. Claus Kleber wurde für seine journalistische Tätigkeit vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Fernsehpreis, dem Adolf-Grimme-Preis, dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis und der Goldenen Kamera.

Curriculum Vitae

Dr. Claus Kleber wurde am 2. September 1955 in Reutlingen geboren. Schon während seiner Schulzeit schrieb er als freier Mitarbeiter für den Kölner Stadtanzeiger. Während seines Jura-Studiums an der Eberhard Karls Universität Tübingen sammelte er journalistische Berufserfahrung beim Südwestfunk. Nach Abschluss der Promotion zu dem Thema Privater Rundfunk – Gestaltungsmöglichkeiten im Verfassungsrahmen unter der Betreuung durch Prof. Dr. Thomas Oppermann übernahm Kleber die Leitung des SWF-Studios in Konstanz. Bereits im Alter von dreißig Jahren wurde er als Hörfunkkorrespondent nach Washington entsandt. Während der Wiedervereinigung Deutschlands berichtete er als RIAS-Chefredakteur aus Berlin. Die darauffolgenden zwölf Jahre verbrachte Kleber in Washington, wo er vom Hörfunk zum Fernsehen wechselte. Ab 1997 übernahm er zuerst die Leitung des ARD-Studios in Washington, danach ab 2002 die Leitung in London. 2003 wechselte Kleber als Redaktionsleiter und Moderator zum ZDF heute journal – seit 2009 ist er dort als Erster Moderator tätig.

Publikationen (Auswahl)


Filmografie (Auswahl)


Preise und Auszeichnungen

1998: TV-Preis der RIAS Berlin Kommission für die TV-Produktion Pioneer Square (ARD-Studio Washington, zusammen mit Tom Buhrow, Sabine Reifenberg).

1999: TV-Preis der RIAS Berlin Kommission für die TV-Produktion Oh Gott, Amerika! Glaube, Seelen, Scharlatane (ARD-Studio Washington, zusammen mit Tom Buhrow, Georg Kellermann, Sabine Reifenberg).

1999: Herbert Quandt Medien-Preis der Johanna-Quandt-Stiftung.

2004: Hildegard-von-Bingen-Preis für Publizistik.

2004: TV-Preis der RIAS Berlin Kommission für die TV-Produktion Allmacht Amerika. Die Welt im Griff (ZDF, zusammen mit Angela Andersen).

2005: Corine, internationaler Literaturpreis, für das Buch Amerikas Kreuzzüge - Was die Weltmacht treibt.

2005: Deutscher Fernsehpreis für die beste Moderation einer Informationssendung.

2006: Carl-Schurz-Plakette der State Legislative Leaders Foundation.

2006: Deutscher Fernsehpreis für die Moderation der „Besten Informationssendung“ (ZDF spezial: „Krieg ohne Ende“).

2006: Luchs des Monats (Juli) für das Jugendbuch Nachrichten, die Geschichte machten. Von der Antike bis heute.

2008: Politikjournalist des Jahres von Medium Magazin.

2009: Adolf-Grimme-Preis des Jahres – Besondere Ehrung des Deutschen Volkshochschul-Verbandes (gemeinsam mit Marietta Slomka).

2009: Deutscher Fernsehpreis für die beste Reportage (Die Bombe), gemeinsam mit Angela Andersen.

2010: Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für Fernsehjournalismus.

2010: Media Award der German American Chamber of Commerce.

2013: Goldene Kamera (Beste Information – Bester Anchorman).

2013: Karl-Carstens-Preis.

2013: Deutscher Fernsehpreis (Beste Informationssendung).