Institut für Medienwissenschaft

Prof. Dr. Tanja Thomas

Geschäftsführende Direktorin

Prof. Dr. Tanja Thomas ist Professorin für Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Transformationen der Medienkultur.

» Zum Lehrstuhl Transformationen der Medienkultur

Universität Tübingen
Medienwissenschaft
Wilhelmstr. 50
72074 Tübingen
Raum 217
+49 7071 29-76816
tanja.thomasspam prevention@uni-tuebingen.de
 

Sprechstunden

Sommersemester 2019:

Im Sommersemester 2019 befindet sich Prof. Dr. Tanja Thomas im Forschungsfreisemester. Sprechstunden für Studierende finden wie folgt statt:

  • Mittwoch, 12.06.2019, 14.30–15.30 Uhr
  • Dienstag, 02.07.2019, 17–18.30 Uhr
  • Dienstag, 16.07.2019, 14–15.30 Uhr

Um Voranmeldung wird gebeten (per Mail bei Barbara Carl-Mast).

Bitte teilen Sie mit der Anmeldung zur Sprechstunde Ihr Anliegen mit (z.B. Vorbesprechung Referat, Rücksprache Hausarbeit, Planung der Abschlussarbeit Bachelor/Master,...).
Hilfreich ist zudem die Zusendung z.B. eines Handouts oder eines Kurzexposés, möglichst drei Tage vor dem Sprechstundentermin. So können Sie den Termin besonders gewinnbringend nutzen.

Aktuelles

  • Die VW-Stiftung fördert das Projekt „Doing Memory“ als Perspektive für eine plurale Gesellschaft. Eine prismatische Betrachtung politischer, medialer und künstlerischer Verhandlungen von rassistischer Gewalt in Rostock-Lichtenhagen (2018–2020). Weitere Informationen
  • Das Projekt „Agonistic Engagement in Post-Migrant Societies“ kann Dank der dreijährigen Förderung der German Israeli Foundation für Scientific Research and Development (GIF) ab 2018 durchgeführt werden. Das Projekt untersucht Proteste im städtischen Raum in Israel und Deutschland, die sich gegen und für Zuwanderung aussprechen, sowie deren Verhandlung in medialen Öffentlichkeiten. Weitere Informationen
  • Das Graduiertenkolleg „Rechtspopulismus und exkludierende Solidarität“ wurde von der Hans Böckler Stiftung bewilligt und hat seine Arbeit aufgenommen. Website des Graduiertenkollegs.
  • Im Rahmen eines Seminars bei Tanja Thomas und in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Mädchen*politik haben Masterstudierende das Erklärvideo „Schön und Sicher feiern!?“ entwickelt und produziert.
  • Weitere Informationen finden Sie auf dem Portal: Critical & Cultural Media Studies

Das Profil

Zu Forschungsschwerpunkten und zentralen Themengebieten von Tanja Thomas gehören (Kritische) Medien-, Kommunikations- und Kulturtheorien, Mediensoziologie, Feministische Medien- und Kommunikationswissenschaft; Cultural (Media) Studies, Transkulturelle Medienkommunikation und Medienforschung.

In ihren aktuellen Forschungsprojekten beschäftigt sich Tanja Thomas mit der Weiterentwicklung kultur- und gesellschaftstheoretisch fundierter Medien- und Kommunikationstheorien und widmet sich insbesondere der Analyse von Prozessen der Transmedialisierung und Transkulturalisierung in gegenwärtigen Medienkulturen. Die Forschung zielt beispielsweise darauf, Potenziale dezentraler Kommunikation und translokaler bzw. transkultureller Handlungsfähigkeit qua Medien und Medienhandeln zu untersuchen. So lassen sich u.a. Fragen danach diskutieren, wie sich in solchen Konfigurationen transkulturelle Öffentlichkeiten erzeugen, Anerkennung erreichen und Solidarisierungsprozesse auslösen lassen, die zu sozialen Transformationen einen Beitrag leisten können.

Tanja Thomas leitet die von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Nachwuchsforscher*innengruppe „Transkulturelle Öffentlichkeiten und Solidarisierung in Medienkulturen.“

Curriculum Vitae

Tanja Thomas studierte Bildende Kunst und Kunsterziehung sowie Germanistik in Saarbrücken, Medienwissenschaft/Medienpraxis in Tübingen (als Stipendiatin der Fazit-Stiftung) sowie ‚Migration’ im Rahmen der International Women’s University. Als Stipendiatin der Hans Böckler Stiftung promovierte sie in Tübingen mit der Arbeit „Deutsch-Stunden. Zur Konstruktion nationaler Identität im Fernsehtalk“. Danach lehrte und forschte sie als Mitarbeiterin an der Technischen Universität Ilmenau und trat im Jahr 2004 eine Juniorprofessur für Kommunikationswissenschaft und Medienkultur in Lüneburg an. Während dieser Zeit wurde sie zweimal mit einem Lehrpreis sowie mit einem Preis als Nachwuchsforscherin ausgezeichnet. Nach Vertretung einer Professur für Mediensoziologie in Gießen wurde sie 2012 zur Universitätsprofessorin in Lüneburg ernannt. Zuletzt war sie als Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt vergleichende Kulturanalyse in Bremen tätig. Im Rahmen von Fellowships und Gastaufenthalten hat Tanja Thomas u.a. in Salzburg, Peking und New York geforscht.

Sonstige (medien-)wissenschaftliche Aktivitäten

Abgeschlossene drittmittelgeförderte Forschungsprojekte

Projekttitel:
„Das Unwort erklärt die Untat“. Die Berichterstattung über die NSU-Morde – eine Medienkritik (die Publikation zum Projekt ist als Download verfügbar unter www.otto-brenner-shop.de/publikationen/obs-arbeitshefte/)

Fördernehmer:
Tanja Thomas, Fabian Virchow (FH Düsseldorf), Elke Grittmann (Leuphana Universität Lüneburg)

Mitarbeiterinnen:
Ronja Röckemann, Dr. Derya Gür-Şeker

Gefördert durch:
Otto Brenner Stiftung

Die wichtigsten Publikationen

Vollständige Publikationsliste als PDF-Datei