Institut für Medienwissenschaft

PD Dr. Ulrich Hägele

Ulrich Hägele, geboren1958, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentrum für Medienkompetenz - ZFM.

Universität Tübingen
Medienwissenschaft
Wilhelmstr. 50
Raum 023, EG Zentrum für Medienkompetenz
72074 Tübingen

+49 (0) 7071 29-78443
Fax: +49 (0) 7071 29-5149
ulrich.haegelespam prevention@uni-tuebingen.de

Sprechstunde im Sommersemester 2017

Mittwochs 11:00 - 12:00 Uhr Sprechstunde und allgemeine Studienberatung B.A. 
(Bitte Anmeldung per E-Mail)

Das Profil

Die wissenschaftlichen Kernthemen von Ulrich Hägele liegen im historischen und alltagsthematischen Kontext der medialen Visualisierung. Er forscht vor allem über die Geschichte der Fotografie, über illustrierte Printmedien, über ikonographische Fragen sowie über die Digitalisierung visueller Medien und Mode. In der Lehre leitete Ulrich Hägele einige projektorientierte Seminare, wie 1997-98 (gemeinsam mit Gudrun König) das mehrsemestrige Studienprojekt über den NS-Fotografen Hans Retzlaff sowie 2006 das Ausstellungsprojekt über die ethnographische Fotografie Hermann Bausingers aus den 1950er Jahren. 2015 konzipierte er gemeinsam mit Masterstudenten eine Ausstellung über die Journalistin und Fotografin Marie Goslich (1859-1938). Zu allen Veranstaltungen liegen mit den Studierenden erarbeitete Buchpublikationen vor.

Außerdem ist Ulrich Hägele Lehrbeauftragter an der Hochschule Reutlingen am Fachbereich Textil und Design. Als freischaffender Uni-Coach mit eigener Agentur betreut er akademische Absolventen bei ihren Abschlussarbeiten. Im Weiteren blickt Ulrich Hägele auf eine lange Erfahrung als Ausstellungsmacher und Kurator in den Bereichen Bildende Kunst, Fotografie und Alltagskultur zurück.

Curriculum Vitae

Ulrich Hägele studierte Empirische Kulturwissenschaft und Kunstgeschichte in Tübingen. Nach der Magisterprüfung entwickelte er ein Ausstellungskonzept für das Schönbuch-Museum Dettenhausen und leitete dessen Einrichtung (1989-1991). Danach folgten Tätigkeiten in Öffentlichkeitsarbeit und PR, vor allem im Auftrag der Forstdirektion Tübingen. 1993-1995 Stipendiat der Landesgraduiertenförderung Baden-Württemberg. Thema der Dissertation: „Das Bild der Deutschen in französischen Illustrierten der 1930er Jahre“ mit dem Fokus auf Fotografie, Fotomontage und Karikatur. 1993-1994 Forschungsaufenthalt in Paris als Stipendiat der Maison des Sciences de l’Homme. Nach der Promotion (1996) freier Mitarbeiter in der aktuellen Redaktion des Südwestfunks im Landesstudio Tübingen. 1999-2000 Redakteur in Ausbildung (RIA) in den Redaktionen des SWR-Fernsehens: Landesschau, Landesschau unterwegs (Stuttgart) und Kultur (Baden-Baden).

Seit 2000 forschte Ulrich Hägele am Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft an der Universität Tübingen im Rahmen des DFG-Projekts „Fotografie und Volkskunde“ und vertrat dort den vakanten Lehrstuhl (2001/2002). Seit 2006 arbeitet er in der Tübinger Medienwissenschaft und übernahm im April 2010 die Leitung des Tübinger Lehr- und Lernradios Micro-Europa. Wichtige Publikationen liegen in englischer, französischer und russischer Übersetzung vor. Für sein Buch „Foto-Ethnographie. Die visuelle Methode in der volkskundlichen Kulturwissenschaft“ bekam Ulrich Hägele 2009 vom Börsenverein des deutschen Buchhandels den Deutschen Fotobuchpreis verliehen. 2015: Landesmedienpreis für eine Hörfunkreportage über die letzte Zeitzeugin des Ersten Weltkrieges, Hertha Oeser.

Sonstige medienwissenschaftliche Aktivitäten

Die wichtigsten Publikationen