Philosophische Fakultät

Preise und Stipendien für Nachwuchswissenschaftler

Preise

Förderpreis der Prof. Dr. Friedrich Schubel-Stiftung

Der Preis ist bestimmt für „überdurchschnittlich begabte, würdige und bedürftige Studierende der englischen Philologie, die literaturwissenschaftliche Dissertationen oder Abschlussarbeiten im Bereich der englischen Literatur, in einem postgradualen Studiengang innerhalb des Englischen Seminars oder an dem das Englische Seminar beteiligt ist, anfertigen“.

Es ist keine Eigenbewerbung möglich. Geeignete Kandidatinnen und Kandidaten werden von den Vorschlagsberechtigten angesprochen.

Der Preis wird auf der Examensfeier der Fachbereiche 4 und 5 verliehen.

Fakultätspreis Sprachwissenschaft FB Neuphilologie

Mit diesem Preis werden besonders gelungene studentische Arbeiten in der Sprachwissenschaft ausgezeichnet, die im jeweiligen akademischen Jahr im Fachbereich (Fächer: Allgemeine Sprachwissenschaft, Anglistik, Germanistik, Romanistik und Slavistik) geschrieben wurden. Der Preis kann geteilt werden.

Dozentinnen und Dozenten können Vorschläge einreichen; außerdem können Studierende mit Unterstützung ihrer Dozentinnen bzw. Dozenten ihre eigene Arbeit vorschlagen. Eine fachübergreifende Kommission aus Sprachwissenschaftlerinnen und Sprachwissenschaftlern des Fachbereichs wählt aus den eingereichten Vorschlägen die Preisträgerinnen bzw. Preisträger aus.

Der Preis wurde von Prof. Hubert Truckenbrodt, PhD aus dem Preisgeld seines Landeslehrpreises 2006 gestiftet. Die aktuelle Weiterführung des Fakultätspreises wird durch eine Spende von Prof. Dr. Marga Reis ermöglicht.

Die Preise werden jedes Jahr bei der Absolventenfeier der Fachbereiche 4 und 5 verliehen.

Die PreisträgerInnen:
Oktober 2018:

1. Preis: Natascha Elxnath mit Ihrer Arbeit "Interpretation von neugebildeten N+N-Komposita mit deverbalem Zweitglied: Eine empirische Studie."

2. Preis: Linda von Sobbe mit ihrer Arbeit "Simulationsprozesse bei Bewegungsverben: Eine Reaktionszeitstudie zur Verarbeitungvon Fortbewegungsverben auf Satzebene."

Oktober 2017:

1. Preis: Sarah Metzger mit ihrer Arbeit "Die grammatische Distribution und die kontextuelle Diversität stativ-eventiv ambiger Verben im Deutschen."

2. Preis: Andreas Kehl mit seiner Arbeit "The Restriction on Predicative Codas in Existential There-Clauses. Theoretical and Empirical Perspectives."

November 2016:

1. Preis: Sophia Schopper mit ihrer Arbeit "A Classification of Right Node Raising. Are some instances of Right Node Raising parentheticals?"

2. Preis: Daniel Baumgartner mit seiner Arbeit "A investigation of passive sentences in English: The role of heaviness."

Oktober 2015:

1. Preis: Ekaterina Laptieva mit ihrer Arbeit "Syntax und Semantik kausaler vor- Phrasen: Eine korpusbasierende Untersuchung."

2. Preis: Bettina Remmele mit ihrer Arbeit "Prosodic Disambiguation of Linguistic Ambiguities: An Empirical Investigation of Typographic Factors."

Oktober 2014:

1. Preis: Marion Knecht mit ihrer Arbeit "Untersuchungen zur Regelhaftigkeit in der Verbmorphologie bei Patienten mit reorganisierter Sprache."

2. Preis: Ksenia Kosareva mit ihrer Arbeit "An den Grenzen der Komposition: Uminterpretation vs. Unterbestimmtheit bei der Kombinatorik von hören."

Magenau-Wacker-Preis der Neuphilologie

Der Stiftungspreis für eine herausragende Bachelorarbeit aus dem Deutschen, Englischen, Romanischen oder Slavischen Seminar wird jährlich ausgelobt. Er würdigt die fachliche Exzellenz einer Arbeit aus den Neuphilologien und dient der persönlichen Motivation der Preisträger/innen. Die Verleihung des Preises in Höhe von 500,- Euro erfolgt auf der Examensfeier im Oktober. Nähere Informationen zum Preis finden Sie auf der Seite des Deutschen Seminars.

Stipendien

Studienstipendien des Magenau-Wacker-Förderprogramms der Neuphilologie

Mit den Studienstipendien fördern die Stiftungen junge Menschen, die am Deutschen, Englischen und Romanischen Seminar der Universität Tübingen mit überdurchschnittlicher Leistung und mit Begeisterung Sprachen und Literatur studieren – um sie zu verstehen und in der Gesellschaft zu vermitteln.

Stipendiat/innen erhalten monatlich 100,- Euro während ihres Studiums. Die maximale Förderdauer beträgt zwei Jahre. Nähere Informationen zur Ausschreibung und den Fristen finden Sie auf der Seite des Deutschen Seminars.

Deutschlandstipendium

Mit dem Deutschlandstipendium, in Höhe von monatlich 300 Euro, werden besonders begabte und leistungsfähige Studierende gefördert.
Die Vergabe der Stipendien erfolgt einkommensunabhängig und ist mit der Förderung nach dem BAföG kombinierbar. Die Förderhöchstdauer richtet sich grundsätzlich nach der Regelstudienzeit und kann nur in begründeten Fällen über die Regelstudienzeit hinaus gewährt werden. Die Bewerbung ist für den (Hauptfach-) Studiengang möglich, in dem die Einschreibung erfolgte.

Nähere Informationen zu den Voraussetzungen sowie den aktuelle Bewerbungsfristen können Sie den allgemeinen Seiten zum Deutschlandstipendium entnehmen.