Institut für Sportwissenschaft

18.06.2026

Das Institut für Sportwissenschaft bei der Kinder-Uni

Unter der Leitfrage „Warum kann ich einen fliegenden Ball fangen?“ begaben sich die Kinder mit Dr. Fynn Bergmann auf eine spannende Entdeckungsreise in die Welt der Bewegungskoordination.

Die Tübinger Kinder-Uni begeistert seit mehr als 20 Jahren Schülerinnen und Schüler im Alter von sieben bis zwölf Jahren. In kindgerechter Sprache werden komplexe wissenschaftliche Fragestellungen in etwa 30-minütigen Vorlesungen verständlich aufbereitet. Jede Vorlesung beginnt mit einer spannenden „Warum-Frage“, deren Antwort gemeinsam mit den rund 150 bis 200 Kindern erarbeitet wird. Im Anschluss haben die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer die Möglichkeit, dem Vortragenden ihre Fragen zu stellen. Auch zahlreiche Eltern nutzten die Gelegenheit, die Vorlesungen zu besuchen. 

In diesem Jahr war das Institut für Sportwissenschaft durch Dr. Fynn Bergmann vertreten. Unter der Leitfrage „Warum kann ich einen fliegenden Ball fangen?“ begaben sich die Kinder auf eine spannende Entdeckungsreise in die Welt der Bewegungskoordination. Nach einem anschaulichen Einstieg mit einer Gedankenreise in den Sportunterricht wurde die Bedeutung koordinativer Fähigkeiten anhand verschiedener Sportarten verdeutlicht. Neben Beispielen aus den Sportspielen Handball und Basketball zeigte die Ballübung von Darja Varfolomeev in der Rhythmischen Sportgymnastik eindrucksvoll, wie koordinative Fähigkeiten auf höchstem Niveau ausgeprägt sein können. 

Während der Vorlesung lernten die Kinder unterschiedliche koordinative Fähigkeiten kennen und erfuhren, warum diese nicht nur im Sport, sondern auch im Alltag von großer Bedeutung sind. Darüber hinaus wurde die Grundformel der Koordinationsschulung anschaulich erklärt. Alltagsnahe Beispiele – etwa das Zähneputzen im Einbeinstand – haben aufgezeigt, wie sich die eigene Koordination spielerisch fördern lässt. 

Natürlich durfte auch ein abschließendes Rätsel nicht fehlen. Die Kinder meisterten diese Herausforderung mit Bravour: Schnell erkannten sie, welche koordinativen Fähigkeiten beim Fahrradfahren besonders gefordert sind und konnten ihre Antworten überzeugend begründen.