Kartographische Darstellungen als mediale Konstrukte formen unsere Raumaneignungsoptionen, haben inhärent raumgenerierende Qualitäten. Das heißt, Karten als Medien beeinflussen, wie wir Räume wahrnehmen, nutzen und mitgestalten. Eine interdisziplinäre Auseinandersetzung ist entscheidend, um Studierenden die Komplexität und Machtstrukturen von Raum- und Wissensproduktion zu verdeutlichen.
Dieses Lehrforschungsprojekt schließt eine Lücke in der universitären Ausbildung, indem es dazu beiträgt, die Perspektiven der Geographie sowie der Medien- und Kommunikationswissenschaft zu verbinden, um wissenschaftliche Analyse- und Reflexionsfähigkeiten zu fördern und die Fähigkeiten, selbst kartographische Darstellungen zu erzeugen, (weiter) zu entwickeln. Das Modul bietet Studierenden die Möglichkeit, gesellschaftlich relevante Themen kritisch und praxisorientiert zu untersuchen und in einem selbstgewählten Projekt umzusetzen.
Projektleiter: Olaf Kühne, Timo Sedelmeier und Helena Atteneder
Projektdauer: 24.03.2025 - 31.03.2026
Projektträger: Dezernat III - Studium und Lehre