Handlungssicher bei Diskriminierung, Mobbing und Machtmissbrauch
Fortbildungsreihe für Beschäftigte
Diskriminierung, Mobbing, Stalking oder Machtmissbrauch zeigen sich im Arbeitsalltag oft nicht auf den ersten Blick. Wer Betroffene unterstützen, Situationen richtig einordnen oder im eigenen Bereich vorbeugen möchte, braucht Wissen und Handlungssicherheit.
Die Fortbildungsreihe richtet sich an Beschäftigte der Universität Tübingen, die beruflich mit diesen Themen in Berührung kommen oder sich dafür interessieren. Die Veranstaltungen behandeln Themenfelder wie Diskriminierung, Mobbing, Stalking und Machtmissbrauch. Sie vermitteln Grundlagen und rechtliche Rahmenbedingungen, etwa zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG), und geben unter anderem Impulse für Gespräche mit Betroffenen und für die Beratungspraxis. Die meisten Angebote finden online statt, einzelne Workshops in Präsenz.
Die Veranstaltungen können im Rahmen der Arbeitszeit besucht werden und sind kostenfrei.
Montag, 09.11.2026 | 09:00 Uhr - 13:00 Uhr | Neue Aula, Raum 0.63
Was genau ist Diskriminierung, und wie zeigt sie sich im Hochschulkontext? Der Workshop vermittelt ein fundiertes Grundverständnis und hilft, Diskriminierung von Konflikten und Mobbing zu unterscheiden. Außerdem geht es darum, wie man angemessen reagieren kann, wenn man Diskriminierung wahrnimmt. Ein weiterer Blick gilt der Frage, warum der Weg zu einer Beschwerde für Betroffene oft schwer ist und die Bearbeitung solcher Anliegen besondere Sorgfalt erfordert. Anhand mehrerer Fallbeispiele werden die Inhalte konkret und praxisnah erarbeitet.
Der Workshop richtet sich an alle, die an der Universität beratend tätig sind oder in ihrer Funktion mit Fragen rund um Diskriminierung zu tun haben.
Referentinnen: Borghild Strähle und Hannah Bennani von adis e.V.
Inhaltliche Fragen zu den Veranstaltungen:
Cornelia Riethmüller
Telefon: +49 7071 29-76810
cornelia.riethmueller@uni-tuebingen.de