Willkommen beim micro-programme Civic Engagement! Hier können Sie lernen, die akademische Theorie in die Praxis umzusetzen, Sie sammeln Erfahrung im tatkräftigen Engagement für die Gesellschaft und vernetzen sich mit weiteren Studierenden aus ganz Europa, um sich über aktuelle gesellschaftliche Perspektiven auszutauschen.
Ergreifen Sie jetzt diese fantastische Gelegenheit und erweitern Sie Ihr Studienprofil um eine facettenreiche internationale Dimension - samt offiziellem CIVIS-Zertifikat.
Organisierende Universitäten:
Das micro-programmme Civic Engagement ermöglicht Ihnen, sich theoretische Inhalte anzueignen (Learning) und diese praktisch auf einen realen, gesellschaftlichen Bedarf anzuwenden (Service). Auf diese Weise lernen Sie, Verantwortung zu übernehmen, können praktische Erfahrungen sammeln und persönlich wachsen. Die Förderung gesellschaftlichen Engagements im gesamten akademischen Bereich ist ein wichtiger Pfeiler der Ziele von CIVIS. Kurse zu allgemeinen sowie Spezialthemen gesellschaftlichen Engagements werden von der National and Kapodistrian Universität Athen, der Universität Bukarest, der Universidad Autónoma de Madrid und der Universität Tübingen angeboten.
Das CIVIS micro-programmme Civic Engagement besteht aus drei Pflichtbausteinen:
Mit der Teilnahme an dem gemeinsamen Kurs „Civic Engagement in Europe: A Transdisciplinary Approach“ absolvieren Sie den ersten Baustein.
Dieser Kurs wird voraussichtlich jedes Sommersemester von der Universität Bukarest, der Eberhard Karls Universität Tübingen, der National and Kapodistrian University of Athens und der Universidad Autónoma de Madrid angeboten.
Aktuell wird dieser Kurs als CIVIS Blended Intensive Programme (BIP) durchgeführt. Dafür müssen Sie sich separat bewerben. Nähere Informationen über BIPs finden Sie hier:
CIVIS website.
Das nächste BIP wird 2026 in Rumänien stattfinden. Nähere Informationen wird es ab Oktober hier geben: https://civis.eu/en/learn/civis-courses.
Im Kurs diskutieren Studierende gemeinsam mit Dozierenden auf Grundlage wissenschaftlicher Literatur Fragen wie:
"Dieser Kurs hat mir geholfen, mehr von unserer aktuellen Gesellschaft zu verstehen und darüber, wie wir daran arbeiten können, Europa und vielleicht die ganze Welt zu einem besseren Ort zu machen. Ich hatte die Möglichkeit, mit Menschen aus verschiedenen Teilen Europas zu kommunizieren und Kontakte zu knüpfen, mehr über ihre Kultur und Region zu erfahren und einige großartige Momente während des Kurses zu erleben."
(Daniel-Vasile Rădulescu, Bukarest, Rumänien)
Im zweiten Baustein lernen Sie, Ihr akademisches Wissen auf konkrete gesellschaftliche Herausforderungen anzuwenden und nachhaltige Lösungen zu entwickeln, indem Sie ihre kreativen sowie umsetzbaren Ideen vorantreiben und echte Fortschritte für die Gesellschaft und den Planeten im Sinne der SDGs erzielen. Mit diesem Ziel vor Augen können Sie Seminare auswählen und besuchen, die entweder dem Service-Learning- oder dem Challenge-Based-Ansatz folgen.
Service-Learning-Kurse verbinden akademisches Lernen mit gesellschaftlichem Engagement. Sie beziehen stets Praxiseinrichtungen aus der lokalen Gemeinschaft, Nichtregierungs- oder gemeinnützige Organisationen ein. Studierende und Dozierende arbeiten mit den Partnereinrichtungen zusammen und befassen sich mit realen sozialen Problemen und Bedürfnissen, indem sie akademische Theorie und Methoden in der Praxis in einem kommunalen Kontext anwenden. Beispiele für Service-Learning-Kurse sind:
Challenge-Based-Kurse widmen sich realen und relevanten Problemsituationen. Studierende und Dozierende identifizieren gemeinsam eine Herausforderung, entwickeln Lösungen und setzen diese aktiv um. Daher wird in diesen Kursen nicht nur akademisches Wissen erworben, sondern es wird auch auf reale und aktuelle Herausforderungen angewandt, denen wir als Gesellschaft gegenüberstehen. Beispiele für Challenge-Based-Kurse sind:
Im Rahmen dieses dritten Bausteins müssen Sie ein individuelles Praktikum oder gesellschaftliches Engagement Ihrer Wahl bei einer gemeinnützigen Organisation oder einer Nichtregierungsorganisation absolvieren. Die Wahl dieser Tätigkeiten hängt stark von Ihren persönlichen Interessen ab. Sie könnten sich zum Beispiel ehrenamtlich als Trainer:in in einem lokalen Sportverein engagieren oder in einer Initiative aktiv werden, die sich für soziale Gerechtigkeit oder Umweltthemen einsetzt. Ihr eingebrachtes Engagement kann aus einer langfristigen Tätigkeit oder mehreren kürzen Aktivitäten bestehen.
Durch Freiwilligenarbeit...
"(...) erwirbt man - während man seinen Interessen folgt und Spaß hat - Kompetenzen, die man an keinem anderen Lernort so früh erwerben kann. Diese Kompetenzen können zur Entwicklung der eigenen Person beitragen und später, zum Beispiel im Berufsleben, Vorteile bringen."
Kim Bayer, Tübingen
Für den Abschluss des dritten Bausteins beachten Sie bitte Folgendes:
Der Unterschied zum regulären Zertifikat "Gesellschaftliches Engagement" besteht einerseits darin, dass Sie im Rahmen von "Civic Engagement" Ihre Erfahrungen auf eine internationale Ebene heben - entweder durch ein Engagement im Ausland, einen Service-Learning-Kurs der von Bukarest oder Madrid angeboten wird oder durch die Teilnahme am gemeinsamen Kurs „Civic Engagement in Europe: A Transdisciplinary Approach“ (Baustein 1). Diese internationale Dimension wird schließlich auch deutlich im CIVIS-Zertifikat, das Sie erhalten.
Außerdem reflektieren Sie Ihre Erfahrungen nicht nur im Tübinger EngagemenTransfer-Kontext, sondern zusammen mit Studierenden anderer CIVIS Universitäten. So erhalten Sie einen facettenreichen Eindruck und ein differenziertes Verständnis von gesellschaftlichem Engagement auf europäischer Ebene.
Das bedeutet auch, dass Sie neben den ein bis zwei Kursen aus Baustein 2 und dem gemeinsamen Kurs aus Baustein 1, keinen weiteren Kurs aus dem Kursprogramm des „Transdisciplinary Course Programs“ benötigen, um die Voraussetzungen für die 15 Credit Points des CIVIS micro-programmes, zu erfüllen.