Jan-Philipp Burde studierte an der Universität Kassel Lehramt für das Gymnasium mit den Fächern Physik und Englisch und schloss sein Studium 2012 mit dem ersten Staatsexamen ab. 2018 wurde er nach einem Referendariat in England an der Goethe-Universität Frankfurt promoviert. Er hatte seit 2019 die Juniorprofessur für „Didaktik der Physik“ inne, die von der Vector Stiftung gefördert wird. Mitte April 2024 wurde Burde von der Universität Tübingen zum W3-Professor ernannt, darüber hinaus ist er Studiendekan für die Lehramtsstudiengänge Physik und Astronomie.
Wie können Lehrerinnen und Lehrer das Thema Stromkreise verständlich und interessant in der Schule unterrichten? Und welche Modelle eignen sich in der Schule am besten, ein physikalisches Verständnis des elektrischen Stromkreises zu fördern? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Jan-Philipp Burde. Die von ihm geleitete Arbeitsgruppe Didaktik der Physik arbeitet daran, Schülerinnen und Schülern das Verständnis physikalischer Konzepte zu erleichtern und mehr junge Menschen für die Physik zu begeistern. Er steht dazu in engem Austausch mit Lehrkräften und stellt Schulen forschungsbasierte Unterrichtsmaterialien bereit – mit Erfolg: So wurde das von ihm entwickelte neue Unterrichtskonzept zu einfachen Stromkreisen in Hamburg beispielsweise bereits in den Bildungsplan aufgenommen.
Für seine eigene Lehre wurde Jan-Philipp Burde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem 2024 mit dem Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Hochschullehre in Mathematik und Naturwissenschaften, der von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und dem Stifterverband verliehen wird. In seiner Lehre legt er besonderen Wert auf eine Verschränkung von Fachwissenschaft und Fachdidaktik, indem grundlegende Konzepte der Physikvorlesungen fachdidaktisch vertieft und reflektiert werden. Dies soll Lehramtsstudierende mit Blick auf die Schulpraxis befähigen, Physik anschaulich und interessant erklären zu können. Der sinnvolle Einsatz digitaler Medien in Forschung und Lehre ist ihm dabei ein wichtiges Anliegen.
Franziska Hammer
Im April 2024 wurde Kyle Mason-Jones von der Universität Tübingen zum Juniorprofessor ernannt und leitet seitdem die Arbeitsgruppe „Bodenmikrobielle Interaktionen“ des Forschungsbereichs Geo- und Umweltnaturwissenschaften. „Böden sind eine komplexe Sache“, sagt Mason-Jones – seine Herangehensweise ist daher interdisziplinär: Er studierte an der University of South Africa und der University of Cape Town Chemie und Biochemie. Nachdem er 2010 sein Studium mit dem Master in Chemical Engineering abschloss, war er als Berater für Nachhaltigkeit am Green House in Südafrika tätig. 2018 wurde er an der Universität Göttingen im Fachbereich Bodenwissenschaften promoviert mit einer Arbeit zur Auswirkung des Kohlenstoffkreislaufs auf mikrobielle Bodengemeinschaften. Von 2018 bis 2021 leitete Mason-Jones am niederländischen Institut für Ökologie in Wageningen eine Forschungsgruppe mit dem Projekttitel: „Klein, aber tödlich: Bakteriophagen im Boden als Schlüsselfaktoren für das Bakteriensterben und die Kohlenstoffstabilisierung“.
Im Fokus seiner Forschungen stehen die biogeochemischen Prinzipien des Bodens und dessen mikrobielle Zusammensetzung. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Bodenbakterien und ihren Viren sowie auf der Dynamik der Rhizosphäre, also dem unmittelbaren Umfeld von Wurzeln. Kyle Mason-Jones geht davon aus, dass ein tiefgreifendes Verständnis der mikrobiellen Gemeinschaften im Boden uns ermöglichen wird, ihre Aktivitäten und Wechselwirkungen mit der landwirtschaftlichen Praxis vorherzusagen und zu beeinflussen.
Franziska Hammer
Im Juni 2024 hat Yağmur Mengilli die Juniorprofessur für Sozialpädagogik an der Universität Tübingen angetreten. Sie forscht und lehrt zu Jugendkultur und Jugendarbeit. Im Rahmen ihres Dissertationsprojekts setzte sie sich mit Chillen als jugendkulturelle Praxis auseinander: Was bedeutet „Chillen“? Wie wird Chillen diskursiv und normativ verhandelt? Yağmur Mengilli betrachtet Chillen als Praxis der Bewältigung der Jugendphase und als Vergemeinschaftung von Jugendlichen. Ein weiterer Fokus ihrer Forschungen liegt auf der Kategorie des Raumes: So untersucht sie raumbildende Praktiken oder eigensinnige Raumaneignungsweisen junger Menschen und fragt in Hinblick auf Machtdiskurse: Wer lässt wen wo rein und sein?
Yağmur Mengilli studierte von 2009 bis 2015 Erziehungswissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt und wurde dort 2022 am Fachbereich der Erziehungswissenschaften promoviert. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin arbeitet sie in einem EU-Forschungsprojekt zu Jugendpartizipation und machte Station an der RWTH Aachen und der Stiftung Universität Hildesheim, wo sie im Rahmen des DFG-Projekts PeerPartiCo zu „Peerbeziehungen und Partizipation im Wandel anlässlich der Covid-19-Pandemie“ forschte. Im Wintersemester 2023/2024 vertrat sie die W 3-Professur für Sozialpädagogik an der Universität Hamburg. Neben ihrer akademischen Tätigkeit arbeitete sie als pädagogische Fachkraft; so steht ihre Forschung im Kontext langjähriger Erfahrung im Bereich der Offenen Kinder- und Jugendarbeit.
Aktuell forscht Yağmur Mengilli zum Zusammenhang von jugendkulturellen Praktiken und Lernen, mit der Fragestellung: wer lernt was von wem? Dazu führt sie biographische Interviews und wertet diese aus, um empirisch zu rekonstruieren, was junge Menschen an- und umtreibt.
Franziska Hammer
Zum Sommersemester 2024 hat Evi Zemanek die W3-Professur für Neuere deutsche Literatur mit den Schwerpunkten Gegenwartsliteratur, Medienkomparatistik und Ecocriticism/Literaturökologie an der Philosophischen Fakultät angetreten.
Evi Zemanek schloss 2002 ihr Magisterstudium in den Fächern Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (mit einem Schwerpunkt in der Germanistik), Italianistik und Amerikanistik an der LMU München ab. Dort promovierte sie auch 2007, nach Gastaufenthalten an der Columbia University und an der Yale University.
Nach einer dreijährigen Assistenz im Department für Germanistik und Komparatistik der Universität Erlangen folgte Evi Zemanek 2010 einem Ruf auf die Juniorprofessur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Intermedialität an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
Anschließend forschte und lehrte sie von 2019 bis 2024 auf einer DFG-geförderten Heisenberg-Professur (W3) für Medienökologie und -komparatistik am Institut für Medienkulturwissenschaft der Universität Freiburg. Dort war sie zuletzt Ko-Direktorin des Zentrums für populäre Kultur und Musik und sie trug zum Aufbau der Environmental Humanities und interdisziplinären Brückenschlägen in die Umweltwissenschaften bei.
Für ihre literatur- und medienwissenschaftliche Auseinandersetzung mit ökologischen Fragen und Transformationen sowie Beiträge zu einer kulturwissenschaftlichen Nachhaltigkeitsforschung erhielt Evi Zemanek den Heinz-Maier-Leibnitz-Preis der DFG (2017) sowie diverse renommierte Fellowships.
An der Universität Tübingen wird Evi Zemanek in Forschung und Lehre einen Schwerpunkt auf die Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts in ihren globalen Kontexten sowie multimedialen Erscheinungs-formen legen. Sie setzt dabei besondere Akzente auf literatur- und kulturtheoretische Fragestellungen, medienästhetische und -komparatistische Aspekte sowie die literarisch-künstlerische Vermittlung ökologischen Wissens.
Maximilian von Platen
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