Uni-Tübingen

Public Screaming im Club Voltaire


In den Wochen vor der Bundestagswahl am 23. Februar wurde zunehmend klar, dass das Ergebnis für alle schwer zu tragen sein wird, die für eine progressive, inklusive und gewaltfreie pluralistische Demokratie einstehen. Dass es genügend Gründe für Wut, Entsetzen, oder Trauer in der Wahlnacht geben wird, war zu erwarten. Darum haben wir gemeinsam geschrien, geweint, diskutiert, gelacht, gehofft, getrunken und getanzt – um zu zeigen, dass wir für eine pluralistische Demokratie kämpfen. Dass wir nicht aufgeben, weder vor noch nach der Wahl. 

Das Studio Literatur und Theater, in Kooperation mit dem Club Voltaire, der Initiative “Alle Wählen Tübingen” und der Literatur-WG (ehem. Querfeldein e.V.), lud dazu ein , die Wahlnacht zusammen zu verbringen, die Verkündung der Wahlergebnisse gemeinsam mitzuverfolgen, um nicht mit ihnen allein sein zu müssen. Um Stellung  gegen Marginalisierung, rechte Gewalt und anti-demokratischen Einfluss zu beziehen.

Das Public Screaming fand im Rahmen von heimaten statt und ist eine Initiative zur Bundestagswahl des Haus der Kulturen der Welt (HKW), Berlin.