Was verändert sich durch die Sanierung in den Zimmern und den Gemeinschaftsräumen? Was bei der Aufteilung? Wir gehen von oben nach unten durchs Haus.
Der Studiengemeinschaftsraum im Dachgeschoss wird seit Jahren nicht mehr für die Lehre genutzt, wir machen daraus jetzt ein weiteres Studierendenzimmer. Die Duschen und WCs im Dachgeschoss werden neu gemacht und durch einen kleinen Waschbeckenraum ergänzt. Das ist sinnvoll, weil generell in allen Zimmern die Waschbecken entfernt werden.
Im 2. OG werden die Zimmer 216 und 204 zu Fluchtzimmern, hier werden die Fenster zu Türen vergrößert, die dann auf die Fluchttürme führen. Diese Zimmer sind dann nicht mehr als Studierendenzimmer nutzbar. Zimmer 213 wird zu Duschen, 211 zum Waschbeckenraum und 203 zu weiteren Toiletten auf der anderen Seite des Treppenhauses.
Im 1. OG wird das ehemalige Krankenzimmer/Zivizimmer zum Fluchtzimmer analog zum 2. OG. Das Arbeitszimmer neben den Toiletten wird zu einem Duschraum. Die Teeküche wird das sog. „Schmitthennerzimmer“, dieses soll möglichst originalgetreu eingerichtet sein. Es kann dann z.B. als Gästezimmer oder Krankenzimmer genutzt werden.
Der alte Clubraum war/ist tagsüber nicht als solcher nutzbar, weil nahezu alles die Kurse im Refektorium stört, deshalb wird er zu einem Arbeitsraum. Aus den Zimmern 37, 38, 39 und dem Computerraum wird deshalb ein neuer Clubraum/Partyraum, weit weg vom Lehrbetrieb. Hierfür müssen Wände abgerissen werden. Um die Statik zu gewährleisten, werden Unterzüge aus Stahl eingesetzt.
Aus den bisherigen Büros im 1. OG werden Studierendenzimmer, hier werden die aus den Zimmern 37-39 entfernten Alkoven eingebaut und so erhalten.
Die Büros wiederum ziehen ins Erdgeschoss in die ehemalige Hausmeisterwohnung.
Die Duschen im Erdgeschoss entfallen, dort entsteht stattdessen ein großer Essbereich.
Die Küche bleibt im Wesentlichen wie sie war, ergänzt um einen weiteren Herd und einen weiteren Raum, das bisherige „Bügelzimmer“ gegenüber dem Waschmaschinenraum.
Aus dem Musikzimmer wird eine Garderobe (keine Schuhe und Jacken mehr verstreut im Eingangsbereich!), aus dem bisherigen Raum mit dem Öltank wird das neue Musikzimmer.
In Zukunft wird es nur noch Platz für 50 Studierende geben, da durch das Andocken der Fluchttürme und die Neugestaltung der Sanitärbereiche netto Studierendenzimmer verloren gehen.