Was wird eigentlich im Rahmen der Sanierung gemacht, und was haben wir uns dabei gedacht?
Die Sanierung des Leibniz Kollegs ist eine franziskanische Sanierung: kein Luxus, aber das, was für den Erhalt des denkmalgeschützten Hauses notwendig und für ein gutes Zusammenleben erforderlich ist, wird erneuert.
Ein wesentlicher Punkt, den wir umsetzen, ist die strikte räumliche Trennung von Lehre, Verwaltung und Wohnen.
Generell geht es bei der Sanierung also um mehr als ein paar neue Lichtschalter und zwei Eimer Farbe. Mit am aufwändigsten ist sicherlich die energetische Sanierung des Daches. Zusammengefasst: alle Dachziegel werden ersetzt, das gesamte Dach wird gedämmt, die Gauben werden erneuert. Zur energetischen Sanierung gehört auch der Umstieg von Öl auf Fernwärme.
Die gesamte Elektrik und alle Wasserleitungen werden ersetzt, überall gibt es neue Böden: im EG LOFT (fugenlos gegossener Naturkalk von Artidecorative), in den anderen Stockwerken Linoleum. Das gesamte Gebäude wird innen und außen neu gestrichen.
Um den zweiten Rettungsweg zu gewährleisten, werden hinter dem Gebäude zwei Treppentürme errichtet und die hässlichen Baugerüste links und rechts werden endlich entfernt.
Alle Maßnahmen müssen unter Beachtung des Denkmalschutzes durchgeführt werden, da nahezu alles im, am und ums Gebäude herum unter Denkmalschutz steht… daher bleiben die Alkoven in den Zimmern selbstverständlich erhalten. Sie werden aber aufbereitet und gestrichen, die Schranktüren bekommen neue Schlösser.
Was sich für die Aufteilung der Zimmer und Räume ändert, erfahrt ihr in Teil 2.