31.01.2014
Termin: 31.01. und 01.02.2013,
Ort: Schloss Hohentübingen (Seminarraum Ältere Urgeschichte)
Das kupferzeitliche Gräberfeld von Varna (etwa 4600-4400 v.Chr.) gehört zu den bekanntesten Denkmälern der europäischen Urgeschichte. Die reich mit Kupfer- und Goldgegenständen ausgestatteten Gräber gelten als Beleg früher gesellschaftlicher Differenzierung. Eine Fallstudie innerhalb des Teilprojektes A01 des SFB 1070 untersucht die Rohstoffsituation im Umfeld des Gräberfeldes. Ein wichtiger Aspekt der Erforschung des Bestattungsplatzes ist die interne Chronologie, mit der sich eine Arbeitsgruppe am Institut für Ur- und Frühgeschichte unter Leitung von Dr. Raiko Krauß bereits seit 2011 beschäftigt. Bei einer Zusammenkunft der an der Auswertung beteiligten internationalen Wissenschaftler sollen die aktuellen Ergebnisse zur ekonstruktion der Abfolge der Bestattungen diskutiert werden.
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