Uni-Tübingen

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19.07.2017

Wissenschaftliche Texte, die die Welt verändern

Zwei Artikel, „die Welt verändern helfen könnten“ hat Professor Claus Dierksmeier vom Weltethos-Institut an der Universität Tübingen verfasst, so die Einschätzung der Chefredakteure von Springer Nature. Für die Initiative „Change the world – one article at a time“ haben sie aus den Publikationen der Springer Nature Verlagsgruppe von 2016 insgesamt 180 Aufsätze ausgewählt, von denen sie glauben, dass sie die Welt verbessern können. Wichtige Diskussionsbeiträge im Kampf gegen weltweite Probleme wie Armut und Klimawandel sollen so die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen.

Claus Dierksmeier. Foto: Universität Tübingen/Friedhelm Albrecht

Die zwei Beiträge von Claus Dierksmeier sowie 15 weitere Texte stehen auf der Liste der im besten Fall weltverändernden Artikel in den Bereichen Wirtschaft, Statistik, Mathematik und Computerwissenschaften. Er liefert gemeinsam mit Peter Seele einen Beitrag über ethische Aspekte von alternativen Währungen, die bisher wenig beforscht wurden. In dem Aufsatz „Cryptocurrencies and Business Ethics“ erörtern die Autoren mögliche ökonomische, politische und soziale Auswirkungen des Einsatzes solcher Währungen. Sie liefern damit Grundlage für Diskussionen über die ethischen Dimensionen von virtuellen Währungen. (http://goo.gl/PXR00B)

In dem Beitrag „What is ‘Humanistic’ About Humanistic Management?“ liefert Dierksmeier Impulse für neue Ziele bei Managemententscheidungen, um Wirtschaftskrisen zu vermeiden. Er plädiert für ein humanistisches Management: Nicht der ökonomische Gewinn, sondern die menschliche Würde sollte oberste bei wirtschaftlichen Entscheidungen Priorität haben. Mit dieser Perspektive könnten Geschäftsmodelle und Richtlinien entwickelt werden, die sozial und ökologisch sinnvoll sind. (https://goo.gl/OCXDBU)

Claus Dierksmeier ist Direktor vom Weltethos-Institut an der Universität Tübingen, das moralisches Handeln in der globalen Wirtschaft und den Dialog der Kulturen fördern möchte. Professor Dr. Hans Küng hat das Institut mit Unterstützung der Karl Schlecht Stiftung auf den Weg gebracht, um einen globalen Grundkonsens bestehender Werte, unverrückbare Maßstäbe und persönliche Grundhaltungen zu stärken.

Springer Nature ist eine Verlagsgruppe, zu der unter anderem die Verlage J.B. Metzler, Georg von Holtzbrinck, Palgrave Macmillan und Nature Research gehören. Sie sind Herausgeber von über 3000 wissenschaftlichen Zeitschriften aus den Bereichen Naturwissenschaft, Technologie, Medizin und Sozialwissenschaft darunter die Nature und der Scientific American. Bis Ende Juli stellt Springer Nature die 180 ausgewählten Artikel zum kostenlosen Download bereit.

Susanne Zahn

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