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03.12.2019

Tübingen für exzellentes Netzwerk der Hertie-Stiftung ausgewählt

Hertie Network of Excellence in Clinical Neuroscience unterstützt Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in klinische Praxis

Vertreterinnen und Vertretern der sechs Netzwerk-Standorte mit Frau Dr. Proksch, Geschäftsführerin der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung für den Bereich „Gehirn erforschen“ und Professor Wiestler, Vorsitzender der Auswahljury bei der Bekanntgabe der Standorte des Hertie Network.

Tübingen ist einer von deutschlandweit sechs Spitzenstandorten, die ab sofort im Rahmen des neu initiierten „Hertie Network of Excellence in Clinical Neuroscience“ gefördert werden. Das mit fünf Millionen Euro geförderte Netzwerk und Nachwuchsförderprogramm der gemeinnützigen Hertie-Stiftung zielt darauf ab, im Bereich der klinischen Neurowissenschaften die Umsetzung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die klinische Praxis zu erleichtern. Insgesamt fließen in den nächsten drei Jahren rund 660.000 Euro in den Tübinger Standort, an dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Hertie-Institut für klinische Hirnforschung, der Universität Tübingen und dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen beteiligt sind. 

Neben Tübingen wurden Berlin, Bonn, Hamburg, Heidelberg/Mannheim und München als weitere Standorte des Hertie Network ausgewählt. Das Network ermöglicht den eingebundenen Einrichtungen neue Chancen der wissenschaftlichen Zusammenarbeit, etwa in Form gemeinsamer Projekte. Zusätzlich werden pro Ort vier Nachwuchswissenschaftler im Rahmen einer Hertie Academy of Clinical Neuroscience gefördert. Diese will die jungen Talente befähigen, in den nächsten Jahren zentrale Leitungspositionen einzunehmen. 

„Der Schwerpunkt der klinischen Neurowissenschaften in Tübingen lag schon immer in der translationalen Forschung. Umso mehr freut es uns, dass wir durch die hervorragende Initiative der Hertie-Stiftung die Möglichkeit haben, exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler vor Ort noch besser zu fördern und uns mit anderen Spitzenstandorten in Deutschland vertieft zu vernetzen“, erklärt Standortsprecher Prof. Dr. Thomas Gasser.

In Tübingen wurden Dr. Stefanie Nicole Hayer (Hertie-Institut für klinische Hirnforschung und Universität Tübingen), Dr. Dr. Randolph Helfrich (Hertie-Institut für klinische Hirnforschung), Dr. Marion Inostroza (Exzellenzcluster Centrum für Neurodegenerative Erkrankungen, Institut für Medizinische Psychologe und Verhaltensneurobiologie und Universität Tübingen), sowie Dr. Jonas Neher (Hertie-Institut für klinische Hirnforschung und Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen) in die Hertie Academy aufgenommen.

Mit dem Hertie Network initiiert die Hertie-Stiftung ein innovatives Forschungs- und Karrierenetzwerk, das beispielgebend für andere Forschungsfelder sein kann. „Um die international nur punktuell wettbewerbsfähige medizinische Forschung in Deutschland voranzubringen und den Patienten schneller neue Therapieformen zu ermöglichen, braucht es einen Strukturwandel, der die translationale Forschung durch strategische Partnerschaften stärkt und exzellenten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern für ihre Karriere neue Perspektiven bietet“, erklärt Dr. Astrid Proksch, Geschäftsführerin der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung für den Bereich „Gehirn erforschen“. 

Für das Hertie Network haben sich in diesem Sommer bundesweit 15 Universitätsstandorte beworben. Eine internationale Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Otmar D. Wiestler, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, hat daraus die sechs überzeugendsten Standorte ausgewählt. „Die wichtigsten Kriterien bei der Auswahl der Standorte waren einerseits herausragende Leistungen in Forschung und Krankenversorgung, andererseits die Nachwuchsförderprogramme. Besonders beeindruckt waren wir von den vorgeschlagenen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern für das Programm. An allen sechs Standorten ist es gelungen, wirklich kluge Köpfe für die klinische Hirnforschung zu begeistern“, sagt Wiestler. 

Kontakt:

Prof. Dr. Thomas Gasser
Zentrum für Neurologie / Hertie-Institut für klinische Hirnforschung, Abteilung Neurologie mit Schwerpunkt neurodegenerative Erkrankungen / Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Er-krankungen e.V. (DZNE) in der Helmholtz-Gemeinschaft
+49 7071 29-86529
thomas.gasserspam prevention@uni-tuebingen.de

Prof. Dr. Martin Giese
Zentrum für Neurologie / Hertie-Institut für klinische Hirnforschung, Abteilung Kognitive Neurologie/ Centrum für Integrative Neurowissenschaften
 +49 7071 29-89124
martin.giesespam prevention@uni-tuebingen.de

Pressekontakt:

Hertie-Institut für klinische Hirnforschung
Dr. Mareike Kardinal
Leiterin Kommunikation

 +49 7071 29-88800
+49 7071 29-4796
mareike.kardinalspam prevention@medizin.uni-tuebingen.de
www.hih-tuebingen.de

Eberhard Karls Universität Tübingen
Hochschulkommunikation
Dr. Karl Guido Rijkhoek
Leitung

Antje Karbe
Pressereferentin
Telefon +49 7071 29-76789
Telefax +49 7071 29-5566
antje.karbespam prevention@uni-tuebingen.de

www.uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen

Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen
Sabine Hoffmann
Leiterin Kommunikation und Pressesprecherin
 + 49 228 43302-260
 + 49 228 43302-279
sabine.hoffmannspam prevention@dzne.de
www.dzne.de

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