Uni-Tübingen

Gewinner:innen des Fotowettbewerbs zum Thema Littering ausgezeichnet

Wanderausstellung im Sommer und Herbst mit den prämierten Bildern

Am 22. Juni wurden auf der Morgenstelle die zehn besten Einsendungen des Fotowettbewerbs zum Thema "Littering" gekürt. Eingeführt in den Abend haben das Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung und das Aktionsbündnis "Müllarmes Tübingen" zu den Hintergründen des Wettbewerbes. Im Anschluss stellten die Fotograf:innen ihre Bilder vor und teilten ihre Gedanken dazu. Die Preisverleiung endete im weiteren Austausch zwischen den Preisträger:innen und Zuschauer:innen.
Bis zum 1. Juli sind die 20 besten Fotos des Wettbewerbes noch auf der Morgenstelle zu sehen; anschließend wandert die Ausstellung weiter.

Termine Wanderausstellung

  •    Universitätsbibliothek Tübingen / Ammerbrücke: 04.07. bis 15.07.
  •     Technisches Rathaus: 18.07. bis 29.07.
  •     Stadtbücherei: Spätsommer / Herbst

Mit dem 1. Preis des Fotowettbewerbs wurde Eric James McDermott für sein Foto „Something was eaten, nothing was cleaned“ ausgezeichnet, aufgenommen nachts in der Tübinger Mühlstraße.

Den 2. Platz belegte Lisa Neumann für ihr Foto „Tübingen im Müll“, aufgenommen beim Tübinger Stadtmodell in der Kornhausstraße. Das bronzene Modell vorm Stadtmuseum wird regelmäßig als Bistrot-Tisch oder Aschenbecher genutzt.

Der 3. Platz ging an Laura Treise für ihr Foto „Kippenschnippen quitten!“ Es wurde im März 2021 für ein Anti-Kippen-Projekt aufgenommen zwischen Uhland-Denkmal und der kleinen Neckarbrücke dahinter.

2. Platz: Tübingen im Müll (Symbolbild)

3. Platz: Kippenschnippen quitten!

4. Platz: Kippen-Massengrab Wurmlingen

5. Platz: Kaputtes Glas

6. Platz: Frühlingserwachen

7. Platz: Melancholie einer Achtlosigkeit

8. Platz: DENK MIT -TU's DOCH!

9. Platz: Hallo Umwelt!

10. Platz: Internationale Feinkost

Fotowettbewerb zum Littering: Vernissage und Preisverleihung am 22.6. um 18 Uhr

Die Resonanz auf den Fotowettbewerb zum Littering (Vermüllung) in und um Tübingen, den das Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung (KNE) und das Aktionsbündnis „Müllarmes Tübingen“ gemeinsam organisieren, war überwältigend: Knapp 80 Fotos, die die Problematik eindrücklich veranschaulichen, wurden bis zum 22. Mai eingereicht. Ein herzliches Dankeschön an alle Fotograf*innen für ihr Mitwirken!

Eine Jury hat nun die besten 20 Fotos ausgewählt, die in den kommenden Wochen und Monaten in einer Wanderausstellung präsentiert werden. Die Fotograf*innen der zehn erstplatzierten Fotos erhalten Preise (z. B. 1. Platz: Gutschein im Wert von 100,- Euro für das Obstgut Bläsiberg).

Die Vernissage und Preisverleihung findet statt am 22.06.2022 (Mittwoch) um 18.00 Uhr im Hörsaalzentrum Auf der Morgenstelle (Hörsaal N3). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Fotowettbewerb zum „Littering“ (Vermüllung) in Tübingen

Das Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung der Universität Tübingen (KNE) und das Aktionsbündnis „Müllarmes Tübingen“ (u. a. bekannt durch die Einführung der Keep-Cups und Recups im Rahmen der Kampagne „Besser Bechern“) riefen auf zur Teilnahme an einem Fotowettbewerb zum Littering in und um Tübingen. Die Idee wurde beim swt-Umweltpreis 2021 mit einem Jurypreis ausgezeichnet.

Und darum ging’s: Das sogenannte „Littering“, also die Vermüllung öffentlicher Flächen und Räume durch Abfälle, die achtlos weggeworfen oder liegengelassen werden, ist auch in Tübingen ein großes Problem. Seien es Zigarettenkippen, To-Go-Becher, Fastfood-Verpackungen oder Masken: Öffentlicher Raum, der eigentlich unserer Erholung und unserem Wohlbefinden dienen sollte, wird durch Unachtsamkeit und Bequemlichkeit verunreinigt und lädt nicht mehr zum Verweilen ein. Unter hohem Kosten- und Personaleinsatz, aus Steuermitteln finanziert, müssen Stadt und Universität diese Hinterlassenschaften entfernen. Sonst würde unsere Umgebung schon bald wie eine Müllhalde aussehen.

Im Rahmen eines Wettbewerbs wurden Fotos gesucht, die das Littering in und um Tübingen festhalten. Die Problematik und ihre Folgen sollen im Wortsinne „vor Augen geführt“ und dadurch zum Nachdenken angeregt werden.